Berufsinfomarkt

Berufsinfomarkt

Berufsinfomarkt 2018
am Samstag, den 10. März 2018
von 10:00 bis 13:00 Uhr


im 20. Jahr in Folge

Unser Berufsinformationsmarkt findet in 2018 im 21. Jahr in Folge seit 1998 statt. Er ist eine der erfolgreichsten Veranstaltungen dieser Art und setzt die Maßstäbe: Weit über 1000 Besucher, 50 Aussteller mit über 100 Ausbildungsberufen.

Der Berufsinfomarkt ist eine Informationsveranstaltung für Schülerinnen und Schüler, die an der Schwelle zur Berufswahl stehen. Sie erhalten einen breiten Einblick in das Berufsleben und in viele unterschiedliche Berufe und Weiterbildungsmöglichkeiten.

Der Förderverein hat diese Veranstaltung vor vielen Jahren aus der Taufe gehoben uns ist Jahr für Jahr als Schirmherr dabei. Der Berufsinfomarkt finanziert sich über Spenden, Einnahmen aus dem Verkauf von Snacks, die von Eltern und Schülern gespendet werden, und Zuschüssen des Fördervereins.

 

Herausragende Merkmale dieser Veranstaltung:

1. Die Präsentation als “Markt” auf dem alle wie seit alters her zwanglos zusammenkommen: Diejenigen die etwas “erwerben” wollen und jene, die etwas “anzubieten” haben.

2. Den in der Berufsfindungsphase stehenden Jugendlichen werden die aktuellsten und präzisesten Informationen an die Hand gegeben.

3. Ca. 50 Firmen präsentieren über 100 Ausbildungsberufe. Die “Mischung” macht's: ob Handwerk oder Verwaltungslaufbahn, ob Ausbildung in der Privatwirtschaft oder bei der Bundeswehr – oder ob es eine der weiteren zahlreichen Schullaufbahnen sein soll – alle Informationen sind hier live und aus erster Hand erhältlich.

4. Mit jährlichen Befragungen der Aussteller und Besucher werden die aktuellen Bedürfnisse erkundet, um die Jahr für Jahr weiterentwickelte Form zu hinterfragen, Kritikpunkte in Verbesserungen umzumünzen und Gutes noch besser zu gestalten.

 

Angesagt haben sich ca. 50 Firmen und weiterführende Bildungseinrichtungen. Folgende Branchen sind vertreten: Automobil, Banken, Bürokommunikation, Computer, Energieversorgung, Erziehung, Fachinformatik, Finanzamt, Grafikdesign, Gastronomie, Handel, Handwerk, Kfz-Handwerk, Kommunen, Krankenkassen, Kranken- und Altenpflege, Medien, Modedesign, Musik- und Sounddesign, Polizei, Rechtsanwalt, Vermessungsamt, Versicherungen, Werbung und Druck.

 

Die Veranstaltung ist ein organisatorischer Kraftakt an dem unzählige Beteiligte mit großem Engagement ehrenamtlich zusammenwirken:

- Gesamtplanung und Organisation: Jörg Schubert

- Koordination der Aussteller: Marion Haag

- Unterstützung für Aussteller, Catering und Organisation: Die 9er Klassen + die BORS-Lehrer/innen

- Technik: Uwe Neudeck

- Eine Vielzahl namentlich nicht genannter Helferinnen und Helfer und Freunden der Schule, deren Beiträge in der Summe diesen Markt zum Leben gebracht haben.

 

Weitere Informationen zu den Ausstellern finden Sie auf der Homepage der Schule unter www.jrs-herrenberg.de/Berufsinformarkt.

Einige Eindrücke von den Vorjahren:



Linienbus präsentiert 21 Ausbildungsberufe
 
Herrenberg: Über 50 Aussteller präsentieren sich beim Berufsinfomarkt in der Jerg-Ratgeb-Realschule
 
von Tim Holzapfel, Gäubote Herrenberg, 20.03.2016
 
betreuender Lehrer: Jörg Schubert

Schule geschafft. Und was kommt jetzt? Damit einem die Antwort auf diese Frage leichter fällt, ging am Samstagvormittag auf dem Campus der Herrenberger Jerg-Ratgeb-Realschule der 20. Berufsinformationstag über die Bühne. Sowohl Firmen als auch Schulen stellten den rund 1000 Besuchern ihre Ausbildungsmöglichkeiten vor.

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Rund 1 000 Besucher verschafften sich einen Überblick über berufliche Angebote    GB-Foto: Bäuerle

 

Es herrscht Ausnahmezustand an der Jerg-Ratgeb-Realschule. Im Foyer tummeln sich schon vor Startschuss des 20. Berufsinfomarkts an der Herrenberger Bildungsstätte die Massen. Jugendliche und Eltern wollen die Chance nutzen sich an den gut 50 Ständen mit Ausbildern, Auszubildenden oder auch Lehrern und Schülern an Berufsgymnasien auszutauschen. „Es ist wichtig für euch, diese niederschwelligen Kontakte zu nutzen", sagte Herrenbergs Oberbürgermeister Thomas Sprißler in seiner Begrüßungsrede. „Heute erfahrt ihr mehr, denn das persönliche Gespräch ist besser als jede Mail", fügte er hinzu. Landrat Roland Bernhard ergriff ebenfalls das Wort: „Es gibt viele Ausbildungsmessen aber diese hier hat Tradition", meinte der Ehrengast.

Nach den Grußworten führten Rektor Alexander Riegler und die beiden Organisatoren Jörg Schubert und Marion Haagdie Ehrengäste, darunter auch die Landtagsabgeordneten Sabine Kurtz und Dr. Bernd Murschel, durch das mehr als gut besuchte und komplett umgestaltete Schulhaus. Etwa mit der Stadt Herrenberg als einem der größten Ausbilder kam ein reger Austausch zustande. Genauso wie mit der Elektrotechnikfirma Phoenix Contact, die im Klassenzimmer einen Mini-Tischkicker aufgebaut hatte, was auch bei den Ehrengästen gut ankam.

"Immer etwas zu tun"

Insgesamt war das Interesse der Besucher dauerhaft spürbar, einige sind in intensiven Konversationen vertieft, machen sich Notizen oder lesen sich Flyer genau durch. Auch Lukas Braun von der Firma Ensinger stellte die Neugierde der Schüler und Schulabgänger fest: "Wir führen viele Gespräche, und es ist Interesse da, vor allem bei Ausbildungsberufen zur Industriekauffrau", meinte der duale Maschinenbaustudent. Annabelle Phlipsen, Verwaltungsfachangestellte beim Landratsamt, beklagte sich nicht über mangelnde Beschäftigung "Es ist ziemlich voll. Man hat immer etwas zu tun."

Zum ersten Mal in diesem Jubiläumsjahr des Berufsinfomarkts an der Jerg-Ratgeb-Realschule war der Klinikverbund Südwest mit dabei. „Es hat uns sehr gefreut, als sich der Verbund bei uns gemeldet hat, um ebenfalls am Markt teilzunehmen", sagte Hauptorganisator Jörg Schubert. Auch Schulleiter Alexander Riegler zeigte sich begeistert: „Es ist ein sehr großer Arbeitgeber, und Pflegeberufe sind
zudem immens wichtig." Der Rektor trifft an einem solchen Tag auch einstige JRS-Schüler wieder. „Als Schulleiter ist es einfach toll, ehemalige Schüler in den Betrieben zu sehen." Doch nicht ausschließlich Betriebe sind es, die den Gästen Informationen vermitteln wollen. Auch berufliche Schulen wie die Sindelfinger Gottlieb-Daimler-Schulen, die Mildred-Scheel-Schule Böblingen oder die Herrenberger Hilde-Domin-Schule stellten sich und ihre Profile beim Berufsinformationstag genauer vor. Diesgeschah auch im Rahmen von Vorträgen, in denen die Bildungsangebote, Anforderungen, Bewerbungen und die verschiedenen Wege zur Hochschulreife zur Sprache kamen. „Für Realschulabsolventen ist dieser Teil natürlich ebenfalls hochattraktiv", erläuterte Alexander Riegler gegenüber dem „Gäubote". Leon Sartisongeht momentan in die neunte Klasse der Realschule und besuchte den Vortrag der Gottlieb-Daimler-Schule „Es war ein sehr guter Vortrag, in dem man alle wichtigen Infos bekommen hat. Ich wollte mir das einfach mal anhören, da ich vorhabe, nach meinem Realschulabschluss auf ein Gymnasium zu gehen", sagte der Herrenberger. Sarah Yahia fand
besonders die Stände der Stadt Herrenberg und der Kreissparkasse Böblingen gut: „Es war wirklich sehr informativ, und ich könnte mir gut vorstellen, dort mal eine Ausbildung zu machen", so die Schülerin aus Herrenberg.

Ein echter Höhepunkt des Berufsinfomarkts war in diesem Jahr der Baubus der Bauwirtschaft, ein multimedial ausgebauter Linienbus, der seine insgesamt 21 Ausbildungsberufe auf anschauliche Weise, etwa mit einem ferngesteuerten MiniBagger präsentierte.

Weitere Bilder vom Berufsinfomarkt der Realschule sehen Sie auf www.gaeubote.de/g855

(Artikel erschienen am 20.03.2017 im Gäubote Herrenberg. Wir danken der Redaktion des Gäubote für die freundliche Genehmigung des Nachdrucks. Siehe auch www.gaeubote.de).

 

Schüler stellen Weichen für die berufliche Zukunft
 
Herrenberg: Über 50 Aussteller beim Berufsinformationsmarkt der Jerg-Ratgeb-Realschule
 
von Arne Bauer, Gäubote Herrenberg, 07.03.2016
 
betreuender Lehrer: Jörg Schubert

Die Berufswahl ist eine der ganz großen Entscheidungen des Lebens. Eine schier unendliche Fülle an Alternativen steht den Schulabgängern heutzutage zur Auswahl. Mit dem Berufsinformationsmarkt versucht die Herrenberger Jerg-Ratgeb-Realschule (JRS) jährlich, den jungen Menschen einen Kompass an die Hand zu geben.

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Am Stand der Hilde-Domin-Schule durften die Besucher einen Anzug mit Gewichten anlegen, um das Empfinden älterer Menschen zu simulieren    GB-Foto: Holom

 

Berufsorientierung im Unterricht, Betriebs- und Arbeitsplatzerkundungen, Praktika - an der Realschule wird vieles getan, um die Heranwachsenden auf das Leben nach der Schule vorzubereiten. Sogar Einzelberatungen bei der Agentur für Arbeit stehen auf dem Plan. Zu einem weiteren zentralen Baustein hat sich der Berufsinformationsmarkt entwickelt. 1998 vom Förderverein der Schule ins Leben gerufen, lockte der 19. Markt am Samstagvormittag erstmals über 50 Aussteller und unzählige Besucher in den Herrenberger Markweg. „Seid neugierig", ermunterte Schulleiter Alexander Riegler die Besucher in seiner Eröffnungsrede zum munteren Kontakteknüpfen.

"Praktika sind sehr wichtig, um zu sehen, was wirklich hinter den Berufen steckt" Cannur Agca

Wie effektiv der Berufsinformationsmarkt tatsächlich ist, belegen gleich mehrere persönliche Beispiele. Cannur Agca steht den neugierigen Jugendlichen als Ausbilderin der Firma Kemmler Frage und Antwort. Vor wenigen Jahren drückte sie selbst noch die Schulbank an der JRS, Schulleiter Riegler war damals noch ihr Mathelehrer. „Praktika sind sehr wichtig, um zu sehen, was wirklich hinter den Berufen steckt", weiß sie. Auch Leonie Haag war Schülerin im Markweg, inzwischen bedient sie als Vermessungstechnikerin Gerätschaften wie das Tachymeter, welches sie als Anschauungsobjekt vor Ort dabei hat. „Den Beruf kennt keiner. Ich kannte ihn selbst nicht, bis ich damals auf dem Berufsinfomarkt darauf gestoßen bin" - ein Paradebeispiel für die Idee, die hinter der Veranstaltung steckt.

Als „Wiederholungstäter" outete sich Landrat Roland Bernhard: „Ich komme ja im Landkreis viel rum, aber der Infomarkt der JRS hat schon was Magnetisches." Voll des Lobes äußerte sich auch Finanzbürgermeisterin Gabrielle Getzeny: „Der Berufsinfomarkt ist zur Institution geworden." Die komplikationslose Kontaktaufnahme sei das Herz der Kontaktbörse. Dabei helfe es den Schülern bei den Gesprächen sehr, dass auf der anderen Seite ebenfalls viele junge Leute stehen. Viele Firmen haben ihre Auszubildenden mit dabei, die auf Augenhöhe und authentisch Rede und Antwort stehen. „Eine, optimale Gesprächsbasis", freute sich Riegler. Stolze 72 Ausbildungsberufe waren am Samstagvormittag vertreten. Alleine 14 davon fielen auf das Konto der Stadt Herrenberg, die mit einem großen Team in auffälligen grünen Shirts präsent war. Mitten im Gewusel der vollen Realschule wiesen Schülerinnen mit großen Schildern auf den nächsten Vortrag hin. Die Daimler AG informierte über Ausbildungs- und Studienmöglichkeiten im Sindelfinger Werk, drei weiterführende Schulen aus Herrenberg und Böblingen präsentierten außerdem ihr Profil. Um sich optisch von der Masse abzuheben, haben sich die Aussteller einiges einfallen lassen. Bei der Kreissparkasse gab es ein digitales Glücksrad und Kuscheltier-Gewinne. Viele Technikunternehmen hatten Werkzeuge und Gerätschaften zum Anfassen dabei.

Neben zwei neuen Unternehmen, die sich präsentieren, feierten auch Lehrer Jörg Schubert und Sekretariatsmitarbeiterin Sabine Dietrich ihre Premiere als Organisatoren. Vier Monate Vorbereitung haben die beiden hinter sich. Der Aufwand lohnt sich jedoch, fand Schubert: „Meine Erfahrung zeigt, dass jeder dritte Schüler sein Betriebspraktikum inzwischen hier auf dem Markt ausmacht." Die Berufsorientierung ist seiner Meinung nach ein Markenzeichen der Realschule. "Deshalb war es keine Option, die Veranstaltung nach dem Abgang der bisherigen Organisatoren ausfallen zu lassen." Neben den mit Aufgaben betrauten Schülern der JRS schnupperte auch die Theodor-Schüz-Realschule auf den Infomarkt - Fabian Fischer, Vincent Schach und Jannis Bauder waren gleich mit ihrer ganzen Klasse angerückt. @Weitere Bilder vom Berufsinfomarkt sehen Sie im Internet auf der Seite www.gaeubote.de/g717

(Artikel erschienen am 07.03.2016 im Gäubote Herrenberg. Wir danken der Redaktion des Gäubote für die freundliche Genehmigung des Nachdrucks. Siehe auch www.gaeubote.de).

 

 

Der 19. Berufsinfomarkt am 05.03.2016 war wiederum ein großer Erfolg mit 60 austellenden Firmen und etwa 1000 Besuchern aus den Herrenberger Schulen aber auch aus vielen umliegenden Gemeinden. Die Veranstaltung wurde eröffnet von Roland Bernhard, Landrat Kreis Böblingen, Gabrielle Getzeny, Finanzbürgermeisterin Herrenberg, und Alexander Riegler, Schulleiter der Jerg-Ratgeb-Realschule in Herrenberg. Die Organisation war wiederum ein perfektes Uhrwerk, organisiert von:
- Sabine Dietrich und Elke Micul, Schulsekretärinnen an der Jerg-Ratgeb-Realschule, Organisation
- Jörg Schubert, Lehrer an der Jerg-Ratgeb-Realschule, Gesamtverantwortung
- Susanne Reissner, Lehrerin an der Jerg-Ratgeb-Realschule, verantwortlich für Catering
- Uwe Neudeck, Hausmeister, verantwortlich für die Technik
Der Förderverein als Träger dieser Veranstaltungsreihe hat diese Veranstaltung finanziell unterstützt.
 
(Gerhard Stocker)
 

 

Der 18. Berufsinfomarkt am 14.03.2015 war wiederum ein großer Erfolg mit 50 austellenden Firmen und über 1000 Besuchern aus den Herrenberger Schulen aber auch aus vielen umliegenden Gemeinden. Die Veranstaltung wurde eröffnet von Roland Bernhard, Landrat Kreis Böblingen, Alexander Riegler, Schulleiter der Jerg-Ratgeb-Realschule, Sabine Kurtz, CDU-Landtagsabgeordnete und Gabrielle Getzeny, Finanzbürgermeisterin Herrenberg. Die Organisation war wiederum ein perfektes Uhrwerk, organisiert von:
- Sandra Braitmaier, Schulsekretärin an der Jerg-Ratgeb-Realschule, Organisation
- Tamara Rumpelt, Lehrerin an der Jerg-Ratgeb-Realschule, Gesamtverantwortung
- Birgitta Lutz, Lehrerin an der Jerg-Ratgeb-Realschule, verantwortlich für Catering
- Uwe Neudeck, Hausmeister der Jerg-Ratgeb-Realschule, verantwortlich für Technik
Der Förderverein als Träger dieser Veranstaltungsreihe hat die Kosten dieser Veranstaltung übernommen.
 
(Gerhard Stocker)
 

 

Vom Tachymeter bis zum Sound-Design
 
Herrenberg: 50 Firmen, Behörden und weiterführende Schulen bei Berufsinfomarkt in Ratgeb-Realschule
 
von Uschi Buck, Gäubote Herrenberg, 16.03.2015
 
betreuende Lehrerin: Tamara Rumpelt

Ob eher etwas Klassisches wie Banken und Versicherungen oder eher etwas Ausgefallenes wie Musik und Sound-Design: Der Berufsinfomarkt in der Herrenberger Jerg-Ratgeb-Realschule war so vielfältig wie das Leben.

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Simon Maile vom Landratsamt zeigt in der Jerg-Ratgeb-Realschule Schülerinnen, wie ein Tachymeter funktioniert    GB-Foto: Bäuerle

 

Etwa 1000 Besucher nutzten am Samstagvormittag in der Schule das Angebot des 18. Berufsinfomarkts. Rund 50 Firmen, Behörden und weiterführende Schulen vermittelten an ihren Informationsständen allerlei Wissenswertes für die Zeit nach dem Schulabschluss. Sandra Braitmaier (Sekretariat) und Lehrerin Tamara Rumpelt hatten alles bereits im Vorfeld hervorragend vorbereitet. Sie erstellten auf der Homepage der Jerg-Ratgeb-Realschule einen eigenen Link, auf dem sich die Besucher schon vorab sehr ausführlich über den Markt informieren konnten. Alle Aussteller wurden dort vorgestellt, ein Lageplan der Stände war einzusehen, und die Interessierten konnten sich auch bereits einen Überblick verschaffen, wann und wo Vorträge zu ihrem Interessengebiet geboten werden. Mit diesen Voraussetzungen konnten sich die Besucher optimal auf ein persönliches Gespräch an den Ständen vorbereiten oder auch gezielt Vorträge besuchen.

"Der persönliche Kontakt ist durch keine Recherche im Internet zu ersetzen" Roland Bernhard

Zum ersten Mal mit dabei waren die BW Bank, Dachser SE, die Bertrandt AG und die Lindacher Akustik GmbH. Die meisten Firmen kommen schon seit vielen Jahren –etwa verschiedene Banken und Versicherungen, Autohäuser oder auch das Polizeipräsidium Ludwigsburg, die Stadtverwaltung Herrenberg und die Gemeinnützigen Werkstätten und Wohnstätten (GWW). Aber auch kleinere Arbeitgeber präsentierten sich.

Die Daimler AG, der größte Arbeitgeber in der Region Stuttgart, war ebenfalls in Herrenberg vertreten. Daimler-Ausbilder Wolfgang Strohäker stellte das vor zwei Jahren ins Leben gerufene Startprogramm für Auszubildende „Let's Benz" vor: „Am 10. Juli gibt es einen Bewerbertag bei uns im Werk Sindelfingen. Wer da ist, kann das komplette Bewerbungssystem im Schnelldurchgang durchlaufen und hat bei Eignung bereits am letzten Schultag vor den Sommerferien seinen Ausbildungsvertrag in der Tasche."

Das Landratsamt Böblingen belegte sogar gleich zwei Klassenzimmer mit seinen Informationsständen. Aus- und Fortbildungsleiterin Uta Banse: „Wir haben derzeit 62 Auszubildende, sechs Ausbildungsberufe und zwei duale Studiengänge. Die Ausbildung ist sehr vielfältig und ermöglicht auch innerhalb des Landratsamtes einen recht problemlosen Wechsel der Arbeitsstelle. Außerdem sind die Übernahmechancen sehr gut aufgrund der derzeitigen demografischen Entwicklung." Peter Scholl, der im Landratsamt das Amt für Vermessung und Flurordnung leitet, zeigte ein Tachymeter, das Winkel und Strecken vermisst. Er hatte es im Treppenhaus der Schule aufgebaut, um die Ausbildung zum Vermessungstechniker zu veranschaulichen. „Der Charme dieser Ausbildung liegt darin, dass sowohl draußen als auch im Büro gearbeitet wird", sagte Scholl.

An den Ständen waren vielfach Auszubildende anzutreffen, teilweise auch ehemalige Schüler. Zum Beispiel Sebastian Kramer, der jetzt als Auszubildender am Informationsstand der BW Bank zu finden war. „Das ist das Tolle hier, dass die Kommunikation niederschwellig angelegt ist. Der persönliche Kontakt ist durch keine Recherche im Internet zu ersetzen", lobte Landrat Roland Bernhart, der sich zusammen mit der Herrenberger Finanzbürgermeisterin Gabriele Getzeny und mit der CDU-Landtagsabgeordneten Sabine Kurtz auf einen Rundgang durch die Schule begab.

Die Ausbildungsangebote waren sehr vielfältig. Wer beispielsweise gerne mal den Ton angeben will im Leben, der war bei „PopCollege" an der richtigen Adresse. Es handelt sich hier um ein staatlich anerkanntes zweijähriges Berufskolleg für Musik und Sound-Design in Stuttgart. „Ganz nebenbei findet auch manchmal eine Mutter, die ihr Schulkind zum Berufsinfo-markt begleitet, eine neue Arbeitsstelle. Das ist hier schon vorgekommen", wusste Schwester Margret Maile von der Evangelischen Diakonieschwesternschaft Herrenberg-Korntal zu berichten. Sie hat Andreas Lutz mitgebracht, einen eher seltenen männlichen Auszubildenden in ihren Reihen, dem es in der Gesundheits- und Krankenpflege bestens gefällt, weil er hier einen guten Kontakt zu Menschen knüpfen kann, die seine Hilfe gern in Anspruch nehmen.

Der Berufsinformationsmarkt wurde durch viele helfende Hände getragen. Die Schüler versorgten die Aussteller kostenlos mit leckerem Gebäck, Kaffee und Kaltgetränken, der Hausmeister betreute die ganze Veranstaltung von der technischen Seite her, und der Förderverein der Schule unterstützte den Berufsinfomarkt nicht nur ideell, sondern auch finanziell. Auch bei der Zielgruppe fand die Veranstaltung Anklang. „Ich konnte mir hier einen guten Einblick in die vielfältigen Möglichkeiten der Ausbildungsberufe und der weiterführenden Schulen in der Region verschaffen. Ich habe mir auch ein bisschen Informationsmaterial über die Mildred-Scheel-Schule in Böblingen mitgenommen. Der Tag hat mir etwas Gutes gebracht", erklärte Laura Eipper, welche derzeit die neunte Klasse der Jerg-Ratgeb-Realschule besucht

(Artikel erschienen am 16.03.2014 im Gäubote Herrenberg. Wir danken der Redaktion des Gäubote für die freundliche Genehmigung des Nachdrucks. Siehe auch www.gaeubote.de).

 

 

Der 17. Berufsinfomarkt am 15.03.2014 war wiederum ein großer Erfolg mit 60 austellenden Firmen und über 1000 Besuchern aus den Herrenberger Schulen aber auch aus vielen umliegenden Gemeinden. Die Veranstaltung wurde eröffnet von Roland Bernhard, Landrat Kreis Böblingen, Thomas Sprißler, Oberbürgermeister Herrenberg, und Alexander Riegler, kommissarischer Schulleiter der Jerg-Ratgeb-Realschule in Herrenberg. Die Organisation war wiederum ein perfektes Uhrwerk, organisiert von:
- Sandra Braitmaier, Schulsekretärin an der Jerg-Ratgeb-Realschule, Organisation
- Tamara Rumpelt, Lehrerin an der Jerg-Ratgeb-Realschule, Gesamtverantwortung
- Susanne Reissner, Lehrerin an der Jerg-Ratgeb-Realschule, verantwortlich für Catering
Der Förderverein als Träger dieser Veranstaltungsreihe hat mit einem finanziellen Beitrag diese Veranstaltung unterstützt.
 
(Gerhard Stocker)
 
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Ein Sprung aus 70 Metern in die Tiefe
 
Herrenberg: Intensive Gespräche beim Berufsinfomarkt derJerg-Ratgeb-Realschule
 
von Arne Bauer, Gäubote Herrenberg, 17.03.2014
 
betreuende Lehrerin: Tamara Rumpelt

Beim Berufsinfomarkt der Jerg-Ratgeb-Realschule in Herrenberg informierten sich Hunderte Schüler bei den 57 Ausstellern über Berufe, Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten. In der „Baubox" stürzten sich die Besucher von einem Kran aus 70 Metern virtuell in die Tiefe..

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GB-Foto: Holom
Die Schüler schauten beim Berufsinfomarkt genau hin

 

„Der Sitz hat gewackelt, und es kam Luft aus der Wand", schildert Vanessa Seiler ihr Erlebnis in der „Baubox". Mit Bungee-Seil am Fußgelenk springen die Jugendlichen virtuell vom 70 Meter hohen Kran. Bilder vom überraschten Gesichtsausdruck der Bungee-Jumper gibt es sofort in die Hand, ein Video versendet die „Baubox" auf Wunsch an die eigene Mailadresse. „Die Schüler steuern die Baubox gezielt an", beschreibt Bauingenieur Manfred Hettich. Unter der Woche tourt er mit dem „Baubus" von Schule zu Schule, spontan machte er am Samstagmittag vor der Jerg-Ratgeb-Realschule halt.

„Es waren bestimmt schon 20 da, die richtig Interesse hatten", freut sich Hettich über den regen Austausch mit den Schülern. Andernorts werde er häufig nur nach Gummibärchen gefragt, doch auf dem Berufsinfomarkt in Herrenberg seien die Besucher äußerst interessiert. Lena Zimmerer, duale Studentin bei der Volksbank Herrenberg-Rottenburg, pflichtet dem Bauingenieur bei: „Wir haben sehr viele intensive Gespräche." Ein Viertel der Besucher interessiert sich für ein duales Studium, so die Einschätzung der jungen Studentin.

Unübersehbar farbenfroh präsentieren sich die Vertreter der Stadt Herrenberg im Erdgeschoss. Gekleidet in froschgrünen T-Shirts, stehen die Auszubildenden der „Mitmachstadt" den Fragestellern Rede und Antwort. Weil derzeit großer Bedarf in der Nachwuchsbetreuung besteht, können sich die Besucher in der „Kita-Ecke" ausführlich informieren. Ayse Kücüksahal weiß um den Wert, dass auf dem Berufsinfomarkt zahlreiche Auszubildende selbst berichten: „Wir haben noch den frischen Eindruck und können das direkt weitergeben." Nico Schmäling und Jannik Maurer besuchen die Jerg-Ratgeb-Realschule und sind zum ersten Mal auf dem Berufsinfo-
markt. „Es ist sehr informativ, man bekommt einen Eindruck von den Berufen", lobt Schmäling. Der Schüler hat den Traum, Polizist zu werden, und nutzt die Gelegenheit, um bei seinen womöglich künftigen Kollegen vorbeizuschauen. Diese sind im absoluten Dauereinsatz. „Es war von Anfang an viel los", sagt Eckhard Salo, Einstellungsberater der Polizei im Landkreis Böblingen.

Jessica Schwarz lernt bei Mercedes-Benz den Beruf der technischen Modellbauerin. „Man kann sich unter einem Beruf oft nichts vorstellen", weiß sie. Um den Schülern bei ihrer Berufswahl zu helfen, gibt sie detailliert Einblick in ihre Ausbildungsinhalte. Um für jedes Anliegen den richtigen Ansprechpartner parat zu haben, ist der Automobilhersteller mit Auszubildenden, Studenten und ausgelernten Arbeitskräften vor Ort. „Es geht da auch um Image-Pflege. Wir wollen präsent sein und zeigen: Wir sind da", erläutert Jana Pittus. Als Praktikantin bei Mercedes-Benz organisiert sie den Auftritt in der Jerg-Ratgeb-Realschule.

Vorträge sind neu im Programm

Neben den zahlreichen Unternehmen werben zehn weiterführende Schulen um den Nachwuchs. Luca Orgel-Demange und Friederike Jung vertreten beispielsweise das noch junge Gesundheitsprofil für Gymnasiasten der Herrenberger Hilde-Domin-Schule. Neu im Programm sind auch Vorträge der Aussteller. „Das lief nicht ganz rund", analysiert Organisatorin Sandra Braitmaier gegen Ende des Berufsinfomarktes. Ansonsten glänzt die Veranstaltung wie gewohnt durch eine hohe organisatorische Qualität und intensiven Austausch.

„Der Berufsinfomarkt ist ein sehr wichtiger Baustein der Berufsorientierung an der Realschule", stellt Alexander Riegler, kommissarischer Schulleiter der JRS, fest. „Ein Unternehmen kam auf mich zu und erzählte, es habe im vergangenen Jahr einen Auszubildenden direkt vom Berufsinfomarkt weg eingestellt", schildert Riegler den Optimalfall. Ein großes Lob verteilt Braitmaier an die emsigen Schülerinnen, die die Aussteller ununterbrochen mit Essen und Getränken versorgten.

(Artikel erschienen am 17.03.2014 im Gäubote Herrenberg. Wir danken der Redaktion des Gäubote für die freundliche Genehmigung des Nachdrucks. Siehe auch www.gaeubote.de).

Drinnen und draußen, Büro und Natur
 
 
Herrenberg: Großer Andrang und vielfältige Stände beim Berufsinfomarkt an der Jerg-Ratgeb-Realschule
 
von Sabine Haarer, Gäubote Herrenberg, 11.03.2013
 
betreuende Lehrerin: Tamara Rumpelt

Kugelschreiber und ein kleines Tütchen Gummibärchen. Notizblöcke, Bonbons, einen Leder-Elefanten. Mit allerlei Geschenken im Gepäck verließen die Schüler am Samstag die Herrenberger Jerg-Ratgeb-Realschule. Noch wichtiger als die Mitgebsel jedoch waren die Informationen, die sich die Jugendlichen dort abholen konnten. In Form von Flyern und Werbebroschüren, vor allem aber im persönlichen Gespräch – am Samstag war Berufsinfomarkt.

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GB-Foto: Holom
Berufsinfomarkt in Herrenberg: Junge Leute informieren junge Leute

 

So voll wie an diesem Samstagvormittag ist die Pausenhalle der Jerg-RatgebRealschule sonst nicht einmal kurz nach dem Gong zur großen Pause. Dichtes Gedränge herrschte im Eingangsbereich der Realschule im Schulzentrum Großer Markweg. Auch im zur Pausenhalle hin geöffneten Musiksaal, in den angrenzenden Klassenzimmern und in den gesamten beiden Obergeschossen war mächtig Betrieb. Kein Wunder: Schließlich hatte die Jerg-Ratgeb-Realschule (JRS) zum Berufsinfomarkt geladen.

Die Zahl derer, die gekommen waren, konnte sich sehen lassen. Das galt sowohl für die Aussteller als auch für die Besucher. Knapp 55 Betriebe, Unternehmen, Banken, Behörden, Pflegeeinrichtungen und Schulen hatten bei der 16. Auflage der Informationsveranstaltung ihre Messestände in den Zimmern und auf den Fluren aufgebaut. An vielen dieser Stände informierten Auszubildende über Lehre und Schulalltag, über Studium oder sonstige Weiterbildungsmaßnahmen. So beispielsweise auch beim Herrenberger Polstermöbelhersteller Walter Knoll. Dort hatten sich Hans Barucha, DH-Student der Betriebswirtschaft im vierten Semester, und die anderen Auszubildenden aus dem gewerblichen und kaufmännischen Bereich selbst Gedanken darüber gemacht, wie man das Unternehmen präsentieren will und wie der Messestand aussehen soll. Am Samstag dann beantworteten sie nicht nur die Fragen der Schüler und Eltern, sondern halfen ihnen auch, ein Stück Leder mit Hilfe eines Lederbandes kunstvoll zu einem Elefanten zu verknoten. „Der Andrang ist wirklich groß, und es wird schon auch viel gefragt. Vor allem über die Ausbildung im gewerblichen Bereich", so die Erfahrung von Hans Baruba und seinen Mitstreitern.

 

„Gut ist, dass man ehrliche Antworten bekommt", freuten sich Marius Weißer, Tim Schmiedle, Marvin Otto und Nikita Ivanchenko darüber, dass an vielen Ständen Auszubildende als Ansprechpartner zur Verfügung standen. „Die können wirklich gut Auskunft geben und wissen um die Schwierigkeiten, die es vielleicht gibt", so die vier Jungs, die gemeinsam die neunte Klasse an der JRS besuchen. Schon im letzten Jahr hatten sie sich beim Infomarkt umgeschaut, im Herbst ihr Bors-Praktikum absolviert, jetzt war eine dritte Gelegenheit, um Kontakte zu knüpfen.

 

"Gut ist, dass man ehrliche Antworten bekommt" Marius Weißer

 

Der 15-jährige Nikita möchte nach der zehnten Klasse auf die Gottlieb-Daimler-Schule in Sindelfingen wechseln und dort sein Abitur machen. Technischer Zeichner, das wäre eventuell etwas für ihn. Auch für Marvin war am Samstag „Daimler" die zentrale Anlaufstelle. Allerdings hat er sich beim Autobauer über die Ausbildung zum Mechatroniker informiert. Markus und Tim hingegen möchten zur Polizei. Schon ihr Praktikum haben sie bei der Polizeidirektion in Böblingen absolviert. „Wir wollten Herrn Salo guten Tag sagen", verrieten die beiden Klassenkameraden. Darüber hinaus haben sie sich bei Einstellungsberater Eckhard Salo gleich erkundigt, wohin sie ihre Bewerbungen schicken sollen.

 

Konkrete Berufswünsche haben auch Helena Mauch und Samira Münchinger. Die beiden Mädchen besuchen das Andreae-Gymnasium und gehen in die Kursstufe 1. Im nächsten Jahr steht das Abitur an, beide waren am Samstag nicht zum ersten Mal beim Infomarkt der JRS. „Es ist interessant zu sehen, was es alles gibt. Die Firmen und den Arbeitsalltag kennenzulernen", sagten die beiden 16-Jährigen. Während Helena sich über die beruflichen Chancen im Bereich Mode-Design erkundigte, schaute Samira bei der Rechtsanwaltskanzlei vorbei. Staatsanwältin, das wäre ihr Traumberuf. „Recht interessiert mich. Dazu möchte ich gerne mit Menschen Kontakt haben, ich kann gut vor Leuten reden und meine Meinung vertreten, und ich möchte einen Beruf haben, bei dem man sich hocharbeiten kann. "All dies könne sie als Staatsanwältin miteinander verbinden.

 

Zwei scheinbare Gegensätze kann auch Alexander Wörner miteinander verbinden. Drinnen und draußen. Büro und Natur. Beide gehören zum Arbeitsalltag des 18-Jährigen. Er ist im dritten Lehrjahr, absolviert beim Staatlichen Vermessungsamt Böblingen eine Ausbildung zum Vermessungstechniker. „Das macht Spaß", sagte er am Samstag und meinte damit sowohl seine Lehre als auch den Infomarkt an der JRS. Denn hier hat Alexander Wörner selbst seine mittlere Reife gemacht, unter den Azubis an den anderen Ständen waren einige seiner früheren Klassenkameraden. „Mathe und Technik. Das logische Denken. Die Mischung vom Arbeiten im Freien und im Büro", all das macht für den angehenden Vermessungstechniker die Faszination an seinem Beruf aus – und das machte ihn auch für Jona Wörner interessant. Der Neuntklässler der JRS erkundigte sich am Samstag über die Arbeit beim Staatlichen Vermessungsamt und erfuhr von Alexander Wörner – wobei die beiden nicht verwandt sind – von der Möglichkeit, ein Praktikum zu machen.

 

(Artikel erschienen am 11.03.2013 im Gäubote Herrenberg. Wir danken der Redaktion des Gäubote für die freundliche Genehmigung des Nachdrucks. Siehe auch www.gaeubote.de).