Musik an der Schule

Das Musikprofil der JRS
Die JRS bietet ihren Schülerinnen und Schülern im Fach Musik in allen Jahrgangsstufen ein durchgängiges fachpraktisches Angebot, das ihnen ein kontinuierliches und nachhaltiges Musizieren innerhalb und außerhalb des Unterrichts und über die Schulzeit hinaus ermöglicht. Musikerziehung an der JRS soll etwas für’s Leben sein.
Wenn Sie mehr über das Musikprofil der JRS, seine Intentionen, Ziele und Konzeption lesen möchten: http://jrs-herrenberg.de/handbuch/e-f-g-h/faecher0/musik2/
Der Förderverein – starker Partner im Musikprofil der JRS
Zentraler Kooperationspartner im Musikprofil ist der Förderverein der Schule. Dank seiner langjährigen finanziellen Unterstützung steht den Musiklehrerinnen und Musiklehrern der Schule ein attraktiver Instrumentenpark für ihre Arbeit zur Verfügung.
Darüber hinaus unterstützt der Förderverein Konzerte, Veranstaltungen und Probetage, die zum festen Bestandteil des Musikprofils geworden sind.
Im Folgenden sind beispielhaft einige Angebote aus dem Musikprofils beschrieben, die maßgeblich durch die Unterstützung des Fördervereins möglich geworden sind.
BläserKlasse
In den BläserKlassen 5b und 6b musizieren die jüngsten SchülerInnen der Schule als Klassenorchester. An die Stelle des traditionellen zweistündigen Musikunterrichts tritt ein dreistündiger Orchesterunterricht plus einstündigem Instrumentalunterricht, der u.a. durch den Kooperationspartner Musikschule realisiert wird.
Die Erfolgsgeschichte „BläserKlasse“ an der JRS begann im Schuljahr 2000/2001 unter der Leitung und Initiative von Christoph Mild-Ruf. Im Schuljahr 2011/2012 ist nunmehr die 12. BläserKlasse am Start. Damit haben bereits mehr als 350 Schülerinnen und Schüler eine musikalische Grundausbildung auf einem Blasinstrument erhalten.
Von Beginn an, seit nun mehr als 10 Jahren, leistet der Förderverein die gesamte finanzielle Betreuung und Abwicklung des Projekts. Die Finanzierung des zweijährigen Projekts erfolgt durch monatliche Entgelte der BläserKlassen-Eltern.
Durch zahlreiche gemeinsame Auftritte innerhalb und außerhalb der Schule oder durch gemeinsame Probetage in Form zweier Schullandheime wird bei Schülern wie Eltern eine hohe Identifikation mit der Klasse und der Schule geschaffen, die in den meisten Fällen weit über den Zeitraum des Projekts hinaus bestehen bleibt.
Nach dem BläserKlassen-Projekt haben die jungen Musiker die Gelegenheit, außerhalb der Schule in den Jugendorchestern verschiedener Musikvereine und/oder innerhalb der Schule in der SieBand ihre musikalischen Fähigkeiten weiter zu entwickeln. Im
Schnitt musizieren ca. 60 SchülerInnen in den BläserKlassen.
Informationsveranstaltung zur neuen Bläserklasse 2008
Sieband und Bigband
Die sog. SieBand ist ein jahrgangs- und klassenübergreifendes Orchester, an dem neben den Musikern der ehemaligen BläserKlassen vor allem auch SchülerInnen aller anderen siebten und achten Klassen teilnehmen können. Die Besetzung des Orchesters wird um die Instrumente der Rhythmusgruppe Klavier, Gitarre, E-Bass und Schlagzeug sowie weitere Orchesterblasinstrumente erweitert.
In der SieBand begegnen die SchülerInnen ersten Bigband-Arrangements. Sie machen erste Schritte im Bereich der Improvisation und haben dabei die Gelegenheit als Solisten hervorzutreten. Wie die BläserKlasse ist auch die SieBand ein Orchesterangebot anstelle des traditionellen Musikunterrichts. Jährlicher Höhepunkt für die Musiker ist das Rock- und Pop-Konzert der Schule, in dem sich alle Ensembles ab der siebten Klassenstufe in einem abendfüllenden Programm präsentieren. Im Schnitt musizieren 60 SchülerInnen in der SieBand.
Die Bigband der Jahrgangsstufen 9 und 10 ist Teil des Modulunterrichts im Fach Musik. Viele SchülerInnen der Bigband absolvieren hier ihr fünftes und sechstes Musikunterrichtsjahr in einem Orchester der Schule. Die Bigband ist ein Beispiel für die Neigungsdifferenzierung im Rahmen des Modulunterrichts. Ohne die Organisationsform des jahrgangsübergreifenden Modulunterrichts könnte es dieses Ensemble im Rahmen des in der Kontingentstundentafel vorgesehen Musikunterrichts nicht geben.
Höhepunkte der Bigband-Arbeit sind das Rock- und Popkonzert der Schule, die musikalische Gestaltung der 10er-Abschlussfeier sowie die jährlichen Probetage in der Landesakademie für die musizierende Jugend in Baden-Württemberg in Ochsenhausen, die vom Förderverein finanziell unterstützt und bezuschusst werden.
Durch die kontinuierliche Unterstützung des Fördervereins konnte das Instrumentarium der Schule für die Arbeit in der Sieband und Bigband in den vergangenen Jahren optimal erweitert werden.
Zu den Anschaffungen zählen u.a.:
1 Baritonsaxophon, 4 Tenorsaxophone, 1 E-Piano, 1 Keyboardverstärker, 3 Gitarrenverstärker, 2 Aktivboxen für Konzerte und Veranstaltungen der Schule, 1 Paar Kongas, 1 Vibraphon, 1 Satz Schlagzeugbecken oder 2 halbakustische Gitarren.
Das jüngste Förderprojekt für den Fachbereich Musik, das sowohl die Arbeit mit allen Orchestern, aber auch den klassischen Musikunterricht im Klassenverband unterstützt, erhält bereits nach der kurzen Nutzungszeit das Prädikat „besonders wertvoll“ : 35 Orchesterpulte samt Transportwägen.
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Schlagzeug für alle
Die rhythmische Schulung findet in allen Jahrgangstufen als wesentlicher Bestandteil der Musikalisierung der Schülerinnen und Schüler Eingang.
Dank des Fördervereins hat die Schule mittlerweile 17 hochwertige Cajóns, genug, um damit auch im Klassenverband zu arbeiten und den Schülerinnen und Schülern ein attraktives Percussions-Instrument anbieten zu können.
Cajón (sprich: "kachon") heißt übersetzt Kiste.
Das Instrument stammt aus Lateinamerika. Die Cajón entstand aus einer Transportkiste für Lebensmittel, auf der peruanische Sklaven spielten, nachdem ihre Trommeln auf dem Feld verboten wurden ... doch das ist lange her ...
Inzwischen werden Cajóns weltweit hergestellt und gespielt. Die modernen Cajóns haben ein interessantes Innenleben: An der dünnen Schlagplatte vorn werden von innen spannbare Saiten oder Snareteppiche angebracht, die einen der Snare-Trommel ähnlichen Sound erzeugen. Gleichzeitig verfügt jede Cajón auch über einen tiefen Basston. Durch verschiedene Anschlagtechniken können weitere vielseitige Klänge gespielt werden. Dem Variationsreichtum sind keine Grenzen gesetzt.
Cajóns eignen sich ideal als Rhythmusinstrument für das Musizieren im Musikunterricht, auch zum Musizieren im Klassenverband. Cajóns sehen schön aus - sie fühlen sich schön an: sie sind aus lackierten oder geölten Hölzern hergestellt - darauf zu sitzen bietet eine willkommene Abwechslung - sie klingen "professionell".
Die Schüler trainieren "Beat" und Rhythmus und begleiten Songs jedweder Stilrichtung. Der Schwierigkeitsgrad reicht von "kinderleicht" bis "da-muss-ich-ein-Leben-lang-üben". Das Nachspielen, Ausdenken und Aufschreiben verschiedener Rhythmuspattern unterstützt auch die Entwicklung der Hirne der Spieler! Nach einer Musikstunde mit der Cajón sind die Schüler aufnahmebereit für weiteren intellektuellen Lernstoff.



Gitarre als Klasseninstrument
Als weiterer, noch recht junger Baustein in der Weiterentwicklung des Musikunterrichts profiliert sich momentan die Gitarre als Klasseninstrument. Die SchülerInnen haben hier die Möglichkeit, einen gemeinsamen Einstieg in das Gitarrenspiel zu versuchen und erste Erfahrungen auf einem Instrument zur Liedbegleitung zu sammeln. Diese ersten Gehversuche werden häufig im Rahmen des Modulangebots Gitarre weiter ausgebaut und vertieft.
Nachdem die ersten Unterrichtsversuche mit dem Klasseninstrument Gitarre noch mit einem sehr eingeschränkten Instrumentarium und teilweise auf privaten Instrumenten der Schülerinnen und Schüler stattfinden mussten, verfügt die Schule nun über knapp 20 Instrumente, die u.a. mit Fördermitteln des Fördervereins angeschafft werden konnten.
Zwei halbakustische Gitarren sowie Gitarrenverstärker komplettieren das Instrumentarium zur Arbeit mit der Gitarre als Klasseninstrument.

RockPop-Konzert
Musikalisches Highlight des Schuljahres ist das jährliche RockPop-Konzert der Schule, bei dem mehr als 200 Musiker, Sänger und Tänzer der siebten bis zehnten Klassen die Ergebnisse ihres Musikunterrichts in einem abendfüllenden Programm in der Stadthalle Herrenberg präsentieren.
Neben der Sieband und Bigband präsentieren sich hier auch die anderen Ensembles des Modulunterrichts aus Klasse 9 und 10 wie der Chor oder das Tanzmodul.
Veranstalter dieses großen Schulevents ist der Förderverein, der das Konzert vorfinanziert und ggf. bezuschusst.

Musikalisches Schullandheim der Bläserklasse 6b
Musik, Abenteuer und jede Menge Spaß!
betreuende Lehrkräfte: Martina Karl-Hartmann, Alexander Riegler
30 Musikerinnen und Musiker der Bläserklasse 6b verbrachten gemeinsam mit Alexander Riegler und Martina Karl-Hartmann ein abwechslungsreiches und erlebnisreiches musikalisches Schullandheim in der Landesakademie in Weikersheim.
Neben intensiven Probearbeiten, bei denen wir uns musikalisch auf die bevorstehenden Konzerte im Schuljahr vorbereiteten, standen auch spannende Ausflüge, gemeinsame Aktivitäten und jede Menge Spaß auf dem Programm.
Ein besonderes Erlebnis war die interessante und abwechslungsreiche Führung durch das Schloss Weikersheim. Dabei konnten wir viel entdecken und mehr über die Geschichte des beeindruckenden Schlosses erfahren. Chemische Versuche verzauberten nicht nur manche Münzen in Goldmünzen.
Für eine willkommene Abwechslung zu den musikalischen Proben sorgte der Besuch im Sportbad Solymar in Bad Mergentheim. Dort konnten wir uns auf den Wasserrutschen austoben, entspannen und gemeinsam eine tolle Zeit verbringen.
Ein weiteres Highlight war unser Ausflug in den Wildpark Bad Mergentheim. Bei einer spannenden Führung mit einer Tierpflegerin erfuhren wir viel Wissenswertes über die Tiere und ihre Lebensweise. Dabei konnten wir unter anderem Wölfe und Otter aus nächster Nähe beobachten. Besonders beeindruckend war die Vorführung der Greifvögel, die uns mit ihren Flugkünsten begeisterten sowie die tolle Haustiershow.
Natürlich durfte auch das beliebte Versteckspiel auf der Koboldburg nicht fehlen, bei dem die ganze Klasse mit viel Begeisterung dabei war. Auch die Abende waren alles andere als langweilig! Bei einer Lichterschatzsuche mit Fackeln und einer Nachtwanderung konnten wir die Umgebung auf besondere Weise erleben. Ein Quizabend, ein gemeinsamer Spieleabend und ein Filmabend sorgten für weitere Unterhaltung. Und was wäre ein Schullandheim ohne eine Runde Werwolf? Dieses beliebte Spiel durfte selbstverständlich nicht fehlen und sorgte für jede Menge Spannung.
Neben all den tollen Erlebnissen kam natürlich auch die Musik nicht zu kurz. Bei den intensiven Proben konnten wir unsere Stücke verbessern, gemeinsam musizieren und uns auf die kommenden Konzerte wie die Weihnachtsmarkttour am 1. Adventssamstag und das Adventskalenderkonzert am 16. Dezember vorbereiten. Dabei wurde nicht nur unser musikalisches Können gestärkt, sondern auch unser Zusammenhalt als Klasse.
Ein herzliches Dankeschön geht an den Förderverein für die finanzielle Unterstützung.
(Martina Karl-Hartmann)
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Platzkonzert der Bläserklassen 5b und 6b im Erlebnispark Tripsdrill
betreuende Lehrkräfte: Martina Karl-Hartmann, Anja Pfeifer
Am 18. Mai machten sich die Bläserklassen 5b und 6b mit ihren 60 Musikerinnen und Musiker der Jerg-Ratgeb Realschule Herrenberg mit dem Bus auf den Weg zu einem ganz besonderen Ausflug in den Erlebnispark Tripsdrill. Mit 60 Instrumenten im Gepäck war die Vorfreude auf einen Tag voller Musik, Gemeinschaft und aufregender Fahrgeschäfte bei allen Schülerinnen und Schülern riesengroß.
Im Mittelpunkt des Tages stand ein gemeinsames Platzkonzert im Park. Mit viel Begeisterung präsentierte die Bläserklassen eine Stunde lang verschiedene Musikstücke wie beispielsweise Star Wars, Beetle Boogie, Counting Stars und vieles mehr. Sie zeigten eindrucksvoll, was sie im Laufe des Schuljahres gemeinsam erarbeitet wurde. Die Besucherinnen und Besucher des Parks blieben stehen, hörten dem imposanten Klang von 60 Kindern zu und belohnten die jungen Musikerinnen und Musiker mit großem Applaus.
Neben der Musik kam natürlich auch der Spaß nicht zu kurz. Besonders beliebt waren die spektakulären Fahrgeschäfte „Karacho“, „Mammut“, „Hals-über-Kopf“ und der „Donnerbalken“. Eine kleine Abkühlung konnte man sich beim Wachzuber Rafting und der Badewannen-Fahrt zum Jungbrunnen holen. Viele nutzten die Gelegenheit, ihre Lieblingsachterbahn gleich mehrfach zu fahren.
Der Ausflug stärkte nicht nur die musikalische Gemeinschaft beider Bläserklassen, sondern sorgte auch für viele schöne Erinnerungen außerhalb des Schulalltags. Am Ende des Tages waren sich alle einig: Der Besuch im Erlebnispark Tripsdrill war ein voller Erfolg und wird der Bläserklasse noch lange in Erinnerung bleiben.
Ein herzlicher Dank gilt dem Förderverein für den finanziellen Zuschuss.
(Martina Karl-Hartmann)
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Die Bläserklassen begeisterten das Publikum in der Stadthalle. GB-Foto: Holom
„Aus allen Ecken strömten die Musiker am Mittwochabend zur Stadthalle", bemerkte Alexander Riegler. Der Schulleiter der Jerg-Ratgeb-Realschule war am Konzertabend zum Frühjahrskonzert „Sound of Spring" nicht nur als Moderator auf der Bühne. Auch als Dirigent und selbst als Musiker war er mit über 200 Musikern im Einsatz. Die jüngsten Musiker der fünften Klasse erlernen seit nur sieben Monaten ihre Instrumente und hatten ihren ersten großen Auftritt vor Publikum. Mit „Let's rock" und der „Star Wars"-Melodie gelang der Auftakt ins Konzert leicht. Beim bekannten Monsterrock sorgten die Jungmusiker mit lustigen Akustik-Effekten für den nötigen Grusel-faktor. Nach „One O'Clock Rock" spielten sie gemeinsam mit den Sechstklässlern amerikanische Volksweisen: „Aus der neuen Welt". Mit „Farandole" setzte die 6b mit einem weiteren klassischen Titel das Programm fort. Außerdem gaben sie den „Bee-tle Boogie" zum Besten. Mit „Skyfall" brillierten sie mit einem James-Bond-Sound-track-Hit, den Abschluss bildete der Radio-Hit „Counting Stars".
Neben den Bläserklassen spielte auch die „Sie-Band"
Mit viel Engagement und in zahlreichen Musik-Schulstunden unterrichten Alexander Riegler, Anja Pfeifer und Martina Karl-Hartmann nicht nur die Bläserklassen, sondern unter anderem auch die „Sie-Band" — einen Orchester-Zusammenschluss der Siebt- und Achtklässler. Sie spielten zu Beginn die Titelmelodie der beliebten Serie „Game of Thrones", anschließend ein Medley des Kultfilms „Grease". Im nächsten Stück verweilten sie nochmals im Musical-Genre und spielten „Music from Wicked". Mit dem Rock-Klassiker „Livin' on a prayer" zeigte sich das Orchester von seiner rockigen Seite.
Die Neunt- und Zehntklässler treten als JRS-Big-Band auf. Alexander Riegler zeigte sich etwas wehmütig angesichts der Tatsache, dass die Zehner demnächst Abschlussprüfungen schreiben und dies ihr letztes JRS-Konzert war. Melancholisch, aber dennoch klanggewaltig wurde es bei „Music from Avatar — The way of water". Mit „The greatest show" erklang ein weiterer Hit aus dem Soundtrack-Genre. Im Anschluss folgten die Stücke „X Factor" und ein Medley berühmter James-Bond-Melodien. Rockig wurde es auch jetzt zum Abschluss des Auftritts mit dem Rock-Hit „Eye of the tiger".
Ein Erfolgsmodell, das seit Jahren Jung und Alt zum JRS-Konzert zieht, ist das JRS-Live-United-Orchester mit zahlreichen ehemaligen Schülern, Freunden, Eltern und Co. In zwei Proben wurden vier Stücke erprobt, und so präsentierte dass Orchester Titel wie „Magnificent Seven", den 80er-Titel „Never gonna give you up" und den Coldplay-Evergreen „Viva la vida". „Das Lied passt wunderbar, denn Musik in der JRS machen, das ist was fürs Leben!", so Riegler in seiner Moderation. Mit über 17 Posaunen hatte das Orchester einen bombastischen Sound, und als Zugabe wurde noch „Samba de Janeiro" gespielt mit Gesangseinlage des gesamten Publikums. Spätestens bei diesem Hit wippte jeder mit und klatschte begeistert Beifall.
(Artikel erschienen am 02.05.2026 im Gäubote Herrenberg. Wir danken der Redaktion des Gäubote für die freundliche Genehmigung des Nachdrucks. Siehe auch www.gaeubote.de).
Probetage der Klasse 5b im Haus Saron in Wildberg
betreuende Lehrkräfte: Martina Karl-Hartmann, Anja Pfeifer
Die Bläserklasse 5b verbrachte ihre diesjährigen Probetage im Haus Saron in Wildberg. In dieser Zeit standen sowohl intensive musikalische Proben unter der Leitung von Anja Pfeifer und Martina Karl-Hartmann als auch gemeinsame Freizeitaktivitäten auf dem Programm.
Die 30 Schülerinnen und Schüler probten mit großer Motivation verschieden Musikstücke, darunter Let´s Rock, Bandroom Boogie sowie Beethovens Ninth. Durch die konzentrierte Probenarbeit im Tutti und auch im Register konnten deutliche musikalische Fortschritte erzielt werden, die den Zusammenhalt der Klasse zusätzlich stärkten.
Neben der Musik bot das Programm auch Abwechslung. Eine Wanderung führte die Klasse durch die sehenswerte Lützenschlucht, zudem erfreuten sich die Kinder auch beim Eislaufen im Polarion.
Gemeinsame Abende mit einem Kinofilm sowie einem Quizabend mit sportlichen Aktivitäten sorgten für Spannung und gute Laune.
Den gelungenen Abschluss der Probetage bildete ein rund zwanzigminütiges Konzert vor den Eltern und Großeltern. Mit sichtbarer Freude und viel Selbstvertrauen präsentierte die 5b die erarbeiteten Musikstücke und zeigte eindrucksvoll, was sie in den 3 Tagen gelernt haben. Der begeisternde Applaus der Besucher war ein schöner Lohn für das Engagement der Musiker und Musikerinnen und macht Lust auf weitere musikalische Projekte.
Vielen herzlichen Dank für die finanzielle Unterstützung durch den Förderverein.
(Martina Karl-Hartmann)
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Konzentriert musizieren die Schüler beim Adventskonzert in der Kirche Sankt Martin. GB-Foto: Holom
Das Adventskalenderkonzert der Jerg-Ratgeb-Realschule war ein veritabler Ohrenschmaus und die perfekte Einstimmung auf die Weihnachtszeit. Mehr als 160 Schülerinnen und Schüler der Bläserklassen präsentierten sich hochkonzentriert und in bester Spiellaune. Und wie sich bei einem Adventskalender hinter den Türchen Überraschungen verbergen, so gab es im Laufe des Konzerts zwei Dutzend musikalische, literarische - und beim letzten Türchen sogar kulinarisch-gesellige - Überraschungen zu entdecken. Die Sankt-Martins-Kirche war rappelvoll. Zu Beginn des Konzerts waren alle Mitwirkenden im und um den Altarraum verteilt. Die jüngsten Teilnehmer standen vor dem Altar und waren, dem Anlass entsprechend, mit roten Weihnachtsmannmützen ausgestattet.
Den Fünftklässlern oblag der Start in den musikalischen Abend - und sie machten ihre Sache gut. Mit vor Aufregung oft roten Wangen warteten die Kinder, die erst seit Mitte September zusammen musizieren, geduldig auf ihren Einsatz. Unter der musikalischen Leitung ihrer Lehrerin Martina Karl-Hartmann gaben sie ihr Bestes. Unter den vier präsentierten Stücken waren so bekannte Weihnachtslieder wie „Morgen kommt der Weihnachtsmann" und „Jingle Beils". Nahtlos, zügig und wie am Schnürchen klappten die Wechsel. Schon standen die Sechstklässler auf ihren Plätzen und warteten auf das Zeichen ihrer Lehrerin Anja Pfeifer. Bereits beim Eingangsstück „Forrest Gump" fiel das gute Zusammenspiel der einzelnen Instrumentengruppen auf. Nach dem schwungvoll dargebotenen „Rudolph the Rednosed Reindeer" folgte „Circle of Life", bei dem die Klarinetten brillierten, ehe sich die Klasse mit „We Wish You a Merry Christmas" vom begeisterten Publikum verabschiedete.
Zwischen den einzelnen musikalischen Gruppen wurden „verbale Türchen" geöffnet. Den Anfang machte Schulleiter Alexander Riegler, der die Dankbarkeit in den Fokus seiner Begrüßungsansprache stellte und sich bei Musikerinnen und Musikern und dem Publikum bedankte. Rieglers Dank galt auch Gerhard Stocker, Vorsitzender des Fördervereins, für die dauerhafte großzügige Unterstützung der Bläserklassen und der katholischen Kirchengemeinde für die Überlassung des Raumes.
Yavuz Ata trägt Geschichte „Engel gesucht" vor
Die Schülerinnen Melina und Salome reflektierten die jährliche Vorweihnachtszeit, die mit großer Freude, aber auch mit viel Stress - etwa in Form zahlreicher Klassenarbeiten - verbunden ist, und hatten einen Geschenkvorschlag parat: ein freundliches und ehrliches Lächeln. Eva-Maria drückte in „Herzenswunsch" das Bedürfnis nach einem Engel aus, der die Menschen einfach mal in den Arm nimmt. Eine Aufforderung zum Nachdenken und Handeln stellte der Text von Leonie und Sophia „Wir handeln nicht, wir denken" dar. Die „SieBand", ein fusioniertes Orchester, bestehend aus Schülern der Klassen 7 und 8, erhielt für ihre Präsentation lautstarke Zustimmung des Publikums. Auf „Let It Go" folgten „Only Time" und „Christmas at the Movies", ein dialogisch aufgebautes Stück mit abwechselnden Passagen. Bei „Santa Rocks the House" erfüllten die rockigen Töne und Rhythmen des Stückes den Kirchenraum, was mit lauten „Bravo"-Rufen goutiert wurde. In der Geschichte „Engel gesucht" vorgetragen von Yavuz Ata, dem zweiten Konrektor der Schule - ging es darum, dass man bei der Suche nach Engeln nicht auf die Flügel achten darf, sondern auf ganz normale Menschen. So gesehen tummelten sich in der St.-Martins-Kirche ganz viele Engel.
Den Abschluss eines wunderbaren Konzertes bildete die „Big Band", geleitet von Alexander Riegler und Anja Pfeifer, die mit den beschwingten Tönen von „Christmas Swings" an die Musik von Glenn Miller erinnerte. Auf das getragen präsentierte gefühlvolle Stück „Lenas Song" folgte „Can You Feel the Love Tonight", bei dem sich Alexis Alvarenga als Gesangssolistin mit eindrucksvoller Stimme hervortat. Mit „Rock the Halls" verabschiedete sich die „Big Band" fulminant und setzte ein großes Ausrufezeichen hinter ein abwechslungsreiches und stimmiges Programm. Die vier Solisten - Leonie Haag (Posaune), Samuel Schmid (Posaune), Emily Münzberg (Tenorsaxofon), Leonie Todaro (Klarinette) erhielten für ihre mitreißenden Darbietungen Zwischenapplaus und „Bravo"-Rufe.
Aber nicht nur das Publikum zeigte sich von der Leistung der Musiker, die durch den ehemaligen Schüler Micha Berger (E-Bass) sowie dessen Bruder Paul (Schlagzeug) unterstützt wurden, mehr als angetan, auch Alexander Riegler bedankte sich mit einer tiefen Verbeugung vor seinen Musikern. Dass Musik eine universelle Sprache ist, die Menschen und Kulturen verbindet, zeigte sich im gemeinsamen Singen des Weihnachtslieds „Oh du fröhliche".
(Artikel erschienen am 19.12.2025 im Gäubote Herrenberg. Wir danken der Redaktion des Gäubote für die freundliche Genehmigung des Nachdrucks. Siehe auch www.gaeubote.de).
Probetage der SieBand und der Big Band in der Musikakademie Weikersheim
betreuende Lehrkräfte: Martina Karl-Hartmann, Anja Pfeifer, Alexander Riegler
Im November fanden in der Musikakademie Weikersheim die Probetage der SieBand und der Big Band mit über 100 Musikerinnen und Musiker statt. Die Proben dienten der intensiven Vorbereitung auf das diesjährige Adventskonzert.
In verschiedenen Registern und im Tutti wurden mit der SieBand unter der Leitung von Anja Pfeifer und Martina Karl-Hartmann weihnachtliche Stücke wie bspw. Santa Rocks the house und Christmas at the movies einstudiert, musikalisch gemeinsam erarbeitet und verfeinert. Die jungen Musiker nutzen die Zeit, um den Klang und das Zusammenspiel zu verbessern und sich auf ihren großen Auftritt einzustimmen.
Neben den intensiven musikalischen Einheiten kam auch das Gemeinschaftserlebnis nicht zu kurz. An den Abenden gab es ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm. Ein toller Quizabend, der von den Schülern vorbereitet und durchgeführt wurde sowie ein Kinoabend, der für gute Stimmung sorgte.
Nach drei Tagen hieß es für die SieBand den Heimweg nach Herrenberg anzutreten, während
die Big Band unter der Leitung von Anja Pfeifer und Alexander Riegler ein anspruchsvolles Programm erarbeitete. Auch hier standen weihnachtliche Arrangements wie Lenas Song und Deck the halls im Mittelpunkt der Probearbeiten.
Die Probetage in Weikersheim sind für alle Beteiligten ein motivierendes Erlebnis und haben wesentlich zur musikalischen Vorbereitung auf das Adventskonzert am Mittwoch, den 17. Dezember beigetragen.
Ein herzliches Dankeschön geht an den Förderverein für seine finanzielle Unterstützung.
(Martina Karl-Hartmann)
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Bläserklassen-Schullandheim der 6b in der Musikakademie Weikersheim
betreuende Lehrkräfte: Martina Karl-Hartmann, Anja Pfeiffer
Vom 6. bis 10.10.2025 verbrachte die Bläserklasse 6b der Jerg-Ratgeb-Realschule eine unvergessliche Woche im Schullandheim in der Musikakademie Schloss Weikersheim.
Schon bei der Ankunft staunten alle über das eindrucksvolle Schloss mit seinem großen Park und den großzügigen Proberäumen.
Gleich am ersten Tag starteten die jungen Musikerinnen und Musiker mit Registerproben, um sich mit viel Elan und Freude neue Stücke wie „Ode an Europa“ und die „Haydn-Fantasie“ zu erarbeiten. Unter Anleitung von Anja Pfeifer und Martina Karl-Hartmann wurde konzentriert mit viel Durchhaltevermögen geprobt und man konnte schnell Fortschritte hören.
Dabei waren Melodien wie „Rolling in the deep“ so eingängig, dass sie auch noch nach der Probe noch von einigen Schülerinnen und Schülern gesungen und gesummt wurden .
In Tuttiproben musizierten dann alle 30 Sechstklässler gemeinsam und der Klang von „Circle of life“ erfüllte die alten Schlossmauern – ein echtes Gänsehautgefühl!
Natürlich kam auch der Spaß nicht zu kurz. Ein besonderes Highlight war der Besuch im Wildpark Bad Mergentheim: Wölfe, Geier, Fischotter und Bären aus nächster Nähe zu erleben, war für viele ein abenteuerliches Erlebnis.
Im Schloss Weikersheim wartete darüber hinaus noch eine spannende Erlebnisführung, bei der alle in Prinzen und Prinzessinnen verwandet wurden und mehrere Rätsel lösen mussten, um am Ende das Schloss zu knacken und den Schatz zu öffnen.
Auch der Ausflug ins Schwimmband Solymar in Bad Mergentheim begeisterte die 6b – hier konnten sich alle nach den Proben bei den Wasserrutschen austoben und stellten ihr Können beim Sprung ins kühle Nass unter Beweis.
Abends standen ein abwechslungsreicher Spieleabend, ein Kinoabend, eine Nachwanderung mit Schatzsuche sowie ein Brettspielabend auf dem Programm. Alle vier Abende wurden von den Schülerinnen und Schülern mit viel Engagement und Kreativität vorbereitet und bereiteten der ganzen Klasse viel Spaß und Freude.
Mit vielen schönen Erinnerungen, neuer Motivation und einem noch stärken Zusammenhalt kehrte die Bläserklasse 6b am Freitag nach Herrenberg zurück – in der Gewissheit, dass diese Woche in Weikersheim etwas ganz Besonderes war.
Die Klasse 6b bedankt sich herzlich beim Förderverein für die großzügige finanzielle Unterstützung!
(Anja Pfeifer)
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Bläserklassenkonzert in der Mensa Markweg: Einfach nur „supercalifragilisticexpialigetisch". GB-Foto: Vecsey
Die Begeisterung ist groß, ein unglaublich guter Sound geht einem ins Ohr. So schnell bekommt man diese Musik nicht mehr aus seinen Lauschern raus. Wenn ewig junge, mit modernen, frischen Arrangements gemischte und jugendlichem Charme dargebotene Blasmusik ertönt, dann ist das schlichtweg „supercalifragilisticexpialigetisch". Auch diesen Klassiker aus dem Musical „Mary Poppins" spielen die Bläserklassen der Jerg-Ratgeb-Realschule beim großen Finale ihrer klangvollen Weltreise mit enorm viel pfiffigen und peppigen Schwung. Schwung hält jung und so geben die beiden Orchester der Klassen 5b und 6b Vollgas. Die kleinen, populären Werke aus aller Welt sprühen vor Spielfreude, machen allen in der Herrenberger Mensa Markweg viel Spaß. Kunterbunt geht es bei dieser Reise durch die unterschiedlichsten musikalischen Stile und Epochen zu. Welthit folgt auf Welthit. Da kommt keine Langeweile auf. Ludwig van Beethovens „Ode an die Freude" aus seiner 9. Sinfonie funktioniert wie allerbeste Popmusik, glänzt freudigst, funkelt göttlich, strahlt himmlisch, gelingt den jungen Bläsern feierlich und prachtvoll. Diese barocke, zeitlose Festmusik schlechthin zündet herrlich, hat nichts von ihrer Anziehungskraft verloren. Edel, galant und hymnisch schraubt sich dieser Ohrwurm hinauf. Sein Pathos klingt so gar nicht hohl, sondern vielmehr jugendlich und frisch in den Ohren.
Klangwelten mit einer großen Bandbreite
Auch ein variantenreich sowie stimmungsvoll dargebotenes „Sur le pont d'Avignon" nimmt man liebend gerne als Souvenir auf dieser unterhaltsamen Tour durch abwechslungsreiche Klangwelten und musikalischen Spektren von großer Bandbreite mit. Ob nun „Wenn der Elefant in die Disco geht", ein „Hey, Pippi Langstrumpf` oder der „Monster Rock", das Blasorchester der 5b lässt es unter der Leitung von Anja Pfeifer quirlig und spritzig, gewitzt und launig rhythmisch pulsieren. Das swingt, rollt und rockt mit viel Elan und Esprit. Dynamisch und spannungsvoll, bombastisch und effektvoll breiten die jungen Bläser fesselnde Klangpanoramen und mitreißende Melodien aus. Dieser Big-Band-Sound dampft, glüht, pulst, brodelt und vibriert. Da wird mit einem „Aus der neuen Welt" amerikanischen Melodien folkloristisches Flair versprüht, da geht einem der treibende, poppige und funkige Groove eines „Ghostbusters" in die Beine, da werden unterm kraftvollen Freibeuter-Sound vom „Fluch der Karibik" Segel gehisst, wird mit Säbeln gerasselt.
Klangvolles Entertainment liefert auch das Orchester der 6b unter der Leitung von Martina Karl-Hartmann ab. Flexibel lässt man sie erklingen, all die großartigen Lieder. Nonchalant, gefühlvoll und beseelt ertönt Adeles „Rolling in the Deep". Pop trifft auf Soul-Beats, einen Hauch von Blues. Ganz gleich ob jetzt mit „You'll be in my Heart" sanfte und schmiegsame Töne ins Ohr träufeln, es mit dem satten, eruptiven Sound eines „Final Countdown" glamourös wird, ein legendäres „Born to be Wild" hart, fett, metallisch brettert oder prickelnder Latin-Dance-Pop der Sorte „Sway" und „Shake it ofr biegsam in Beine und Hüfte geht, all diese großartigen Melodien werden im modernen, ewig jungen Easy-Listening-Gewand präsentiert. Dieser Big-Band-Sound ist lässig und kraftvoll, schwingt leicht und erregt zugleich, steckt voller Lebensfreude und Lebensenergie. So geht mit dem „Wellerman" ein altes Seemannslied viral, derweil man mit der Titelmelodie und dem Marsch der Widerständler aus „Star Wars" nach den Sternen greift. Magie des Klangs trifft auf Fantastik des Sounds.
Mit einem „We will rock you" wird zu guter Letzt die ganze Mensa zum Beben gebracht. Die Stimmung kocht über.
(Artikel erschienen am 19.07.2025 im Gäubote Herrenberg. Wir danken der Redaktion des Gäubote für die freundliche Genehmigung des Nachdrucks. Siehe auch www.gaeubote.de).


























