Klassenprojekte

Klassenprojekte

Hier sind eine große Zahl von Projekte enthalten, die sowohl von einzelnen Klassen als auch von Gruppen von Klassen durchgeführt wurden.

betreuende Lehrerin: Susanne Maier-Haag

Schülerinnen und Schüler einer  neu zusammen gesetzten Klasse haben eine gute Chance sich kennenzulernen, wenn sie sich beim sozialen Kompetenztraining  außerhalb des Klassenzimmers erleben können.

Aktionen, die ein gutes Miteinander brauchen, sowie sportliche Herausforderungen all dies wurde im Terrain des Waldseilgartens angeboten und von den engagierten Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen des Jugendhauses angeleitet.

Danke an den Förderverein für den finanziellen Zuschuss und die Mitarbeiter des Jugendhauses, die uns jedes Jahr für unsere siebten Klassen, dieses Angebot ermöglichen.

Dank der Unterstützung des Fördervereins unserer Schule konnten wir die kulturellen und sportlichen Aktivitäten wahrnehmen. 

(Susanne Maier-Haag, Klassenlehrerin Klasse 7a)

NDC Tag am 7.2. 2019 in der Klasse 7a

betreuende Lehrerin: Susanne Maier-Haag

  • „Ich trage kein Kopftuch, weil ich weiß, dass ich dann viele Nachteile haben werde.“
  • „Es ärgert mich, wenn ich gefragt werde, ob ich nachts auch ein Kopftuch trage.“
  • „Du sprichst aber gut deutsch.“


Solidarität, gemeinsames Eintreten für ein wichtiges Anliegen, sich unterstützen und zusammenhalten , Courage und Selbstwirksamkeit erleben, das sind die Schlagworte, die mit dem NDC Tag (Netzwerk für Demokratie und Courage) in Verbindung gebracht werden.

„Ich wusste nicht, dass Menschen durch  ihre Herkunft so viele Nachteile erleben.“

Zwei junge Teamer, die bei dem NDC ihre Ausbildung erhalten hatten, führten durch den Tag. Durch ihre zugewandte, professionelle und höchst engagierte Art, gelang es ihnen schnell die Klasse zu motivieren und sie gut auf die Thematik einzustimmen.

Unsere Bilder im Kopf über bestimmte Menschengruppen werden häufig mit deren Eigenschaften und  Verhaltensweisen kombiniert und können zu Abwertung und Diskriminierung führen.

In spielerischer Form, durch authentische Filmausschnitte sowie durch Rollenspiele und anregende Aktivitäten erlebte die Klasse 7a einen nachdenklichen und anregenden Vormittag. In vielen Bereichen konnten die Schüler*innen die angesprochenen Themen durch eigene Beiträge und Erlebtes ergänzen und bereichern. Wie unterschiedlich Biographien – eben die Schülerbiographie durch Elternhaus, soziale Lage, Nachhilfe, finanzielle Möglichkeiten bestimmt wird, muss immer wieder verdeutlicht werden. Somit konnten die Schüler*innen ihre eigene Lage besser verstehen. Durch Hinweise und gute Beiträge wurden viele Möglichkeiten couragierten Handelns ausprobiert und führten somit  zu einer Stärkung der Einzelpersonen und der Gruppe, folglich der Klassengemeinschaft.

Wir bedanken uns ganz herzlich beim  Förderverein, dass er die hervorragende Arbeit des NDC mit 200€ unterstützt hat.

Hier erfahren Sie mehr über die Arbeit des NDC: https://www.netzwerk-courage.de/. 

(Susanne Maier-Haag, Klassenlehrerin Klasse 7a)

betreuende Lehrerin: Gerlinde Kienzle

Unsere Abschlussfahrt nach Nürnberg war schon im Vorfeld spannend, da sie durch die kurzfristige Verlegung der Schriftlichen Prüfung in Deutsch verschoben werden musste. Zum Glück hatte die Jugendherberge Nürnberg für uns noch einen Termin Mitte Mai frei.
Drei Tage Nürnberg mit Stadtführung, dem Besuch des Dokumentationszentrums, einem Kinobesuch und eines Bowlingwettbewerbes der Schüler/innen und unserer Klassenlehrerin Frau Kienzle und Herrn Glaser sorgten für Abwechslung und Spaß.

Dank der Unterstützung des Fördervereins unserer Schule konnten wir die kulturellen und sportlichen Aktivitäten wahrnehmen. 

(Gerlinde Kienzle)

vom 02.07.2018  – 06.07.2018

betreuende Lehrkräfte: Hariet Zils, Ellen Bok, Tanita Boborzi

Unser Schullandheim war sehr gut. Wir waren eine Woche auf der Spree in Berlin, wo wir mit dem Flugzeug hin und zurückgeflogen sind. Dort haben wir sehr viel erlebt und zusammen gemacht. Beim Zelten mussten wir nicht so früh ins Bett und haben dann immer draußen verschiedene Aktivitäten gemacht, z.B. gekocht, gechillt...

Unsere Begleitungen Frau Bok und Frau Boborzi waren sehr nett zu uns. Sie haben alles sehr gut organisiert und Spaß verstanden. Das Kanu fahren hat manchen nicht so gut gefallen aber wir durften öfters ins Wasser springen um uns abzukühlen. Insgesamt haben wir auf vier verschiedenen Campingplätzen übernachtet. Manche davon waren schön andere weniger ansprechend.
Es war eine sportliche und ereignisreiche Zeit.

(Von Moritz und Nicolas, 7c)

Das Schullandheim der Klasse 7b nach Nördlingen

vom 16. 07.2018  – 20.07.2018

betreuende Lehrkräfte: Christian Holub, Karoline Beuten

Am Montag, den 16.07.2018 fuhren wir, die Klasse 7b mit Frau Beuten und Herrn Holub, ins Schullandheim nach Nördlingen in Bayern. Alle freuten sich schon riesig auf die gemeinsamen Tage, doch der Start verlief etwas holprig. Wegen einer Stellwerksstörung in Stuttgart fiel unsere S-Bahn ab Herrenberg aus und wir erreichten unseren Anschlusszug in Cannstatt nicht mehr, sodass wir auf dem dortigen Bahnhof eine lange Wartezeit in Kauf nehmen mussten.

Mit zwei Stunden Verspätung kamen wir in Nördlingen an, dies tat unserer Laune jedoch keinen Abbruch. Im Gegenteil: unsere Unterkunft hatte unser Essen extra warm gehalten, so konnten wir uns unmittelbar nach der Ankunft stärken. Vielen Dank schon mal an dieser Stelle an das JUFA Hotel in Nördlingen für die hervorragende Bewirtung, den unkomplizierten Service und die wunderschönen Zimmer, die Sie uns zur Verfügung stellten.

Nach dem Essen ging es zu einer Stadtführung mit Stadtrallye, die direkt an der Stadtmauer begann. Die Schülerinnen und Schüler staunten, als die Stadtführerin im historischen Gewand auftauchte und uns über die Bedeutung der Nördlinger Stadtmauer informierte, welche die einzige Stadtmauer mit vollständig begehbarem Wehrgang in Deutschland ist. Anschließend erkundeten wir noch das Hotelgelände, das sich direkt an der Stadtmauer befindet, ehe wir uns schlafen legten.

Am nächsten Tag stand das Stadtmuseum auf dem Programm. Dort erfuhren wir, welche Rolle Nördlingen im Dreißigjährigen Krieg spielte. Nach dem Mittagessen besuchten wir das Rieskratermuseum mit seinen interessanten Stationen zum Einschlag des Rieskraters und den damit verbundenen Veränderungen der Erdoberfläche in dieser Region. Im Anschluss stiegen wir den Kirchturm, auch  Daniel genannt,  hoch, der das Wahrzeichen der Stadt ist und einen hervorragenden Blick über das Nördlinger Ries bietet.

Am Mittwochmorgen besuchten wir  das Stadtmauermuseum im Löpsinger Tor. Es beherbergt viele alte Reliquien aus dem Dreißigjährigen Krieg. Der lebendige und anschauliche Vortrag der Museumsführerin ließ uns viele neue Erkenntnisse gewinnen, beispielsweise woher der Begriff „Erbsen zählen“ stammt.

Das Nördlinger Ries erkundeten wir in einer dreistündigen Wanderung am Nachmittag. Wir liefen zum Galgenberg, vorbei am Freibad und am Stadtrand entlang. Unser Wanderführer Markus kam mit seiner witzigen Art super bei uns allen an und glänzte dazu noch mit beeindruckendem Fachwissen in Geschichte, Botanik und Geologie. Auf einem Abenteuerspielplatz durften wir uns dann austoben und Markus machte mit uns Gruppengeschicklichkeitsspiele, was uns allen großen Spaß bereitete.

Am Abend ließen wir es uns dann bei Gemüselasagne, Kroketten, Kartoffelknödel und Salat gutgehen. Tischtennis, Disco – Fox – Tanz, Volleyball und Billardspiel rundeten den Tag ab.

Um 21.40 Uhr gingen wir noch einmal zum Daniel, um das berühmt berüchtigte „So Gsell so“ zu hören, das jeden Tag vom Turmwächter in alle Himmelsrichtungen gerufen wird.

Am Donnerstag fuhren wir nach Aalen - Wasseralfingen in den „Tiefen Stollen“, einem still gelegten Besucherbergwerk. Mit viel technischem Aufwand, unter anderem einer künstlich hervorgerufenen Sprengung, wurde uns das mühsame Leben der Bergarbeiter nahegebracht. Nachdem wir wieder in Nördlingen waren, gingen wir zusammen ins Freibad, worauf sich schon alle die ganze Woche über freuten. Am Abend gestalteten wir einen „Bunten Abend“, der so viele Programmpunkte beinhaltete, dass wir das Restprogramm in einen „Bunten Morgen“ umwandeln mussten und um 22.30 Uhr den Tag ruhen ließen.

Die restlichen Programmpunkte wurden gezeigt und die Klasse meisterte bravourös ihre Klassenaufgabe. Der Freitag stand ganz im Zeichen der Abreise. Wir räumten und säuberten unsere Zimmer und aßen in der Stadt noch ein Eis, ehe wir uns mittags auf die Heimreise machten und diesmal ganz ohne Verspätung pünktlich um 16.29 Uhr bei Regen in Herrenberg ankamen. Bei Regen! Das ganze Schullandheim über hat es nicht geregnet! Was für ein Glück!

Vielen herzlichen Dank an dieser Stelle dem Förderverein der Jerg-Ratgeb-Realschule Herrenberg, der uns mit seiner großzügigen Spende dieses unvergessliche Schullandheim ermöglichte!

(Christian Holub)

BK Modul Architektur - Besuch der Weissenhofsiedlung

betreuende Lehrerin: Ilona Will

Am 19.10.2018 war es soweit, die BK-Modul-Gruppe mit dem Schwerpunkt Architektur machte sich zusammen mit Frau Will auf den Weg nach Stuttgart zur Weissenhofsiedlung.

Die Weissenhofsiedlung ist das Paradebeispiel hier in unserer Nähe für die Architektur des Bauhaus.

Berühmte Namen wie Le Corbussier, Walter Gropius und Ludwig Mies van der Rohe  werden hier in ihren Bauwerken lebendig.

Von den Nazis als „Araberdorf“ verschrien, gilt dieses „neue Bauen“ als Basis unserer modernen Architektur. Die Gebäude sollten hell und offen sein –  denn viel Licht und Luft sind Garanten für das Wohlfühlen und Gesundheit. Dunkle, vollgestellte Räume mit schweren Teppichen und dunklen Eichenholzmöbeln waren für die Bauhausarchitekten ein NO GO. Auch die als „deutsch“ angesehenen Satteldächer wurden kategorisch abgelehnt und durch Flachdächer mit Dachgärten ersetzt.

Es galt das 5 Punkte-Programm von Le Corbussier:
PFOSTEN – ein Raster von Betonstützen ersetzen die tragenden und schwer wirkenden Mauern und lassen das Haus leicht wirken.

DACHGÄRTEN – auf einem begrünten Dachgarten können sich die Bewohner zurückziehen oder sogar einen Nutzgarten anlegen, außerdem wird die bebaute Fläche wieder der Natur zurückgegeben.

DIE FREIE GRUNDRISSGESTATLUNG – der Wegfall von tragenden Mauern durch die Skelettbauweise gibt den Bewohnern die Möglichkeit, den Innenraum frei nach ihren Bedürfnissen zu gestalten und zu verändern. Eingesetzt wurden Schiebewände oder verschiebbare Wand- und Regalsysteme, mit Hilfe derer die Bewohnern den Raum flexibel abtrennen, verkleinern oder vergrößern konnten.

DAS LANGFENSTER – wie ein Lichtband zieht es sich horizontal über die Fassade und sorgt dafür, dass die Wohnung mit gleichmäßigem Licht erhellt wird. Sogar Bedienstete erhalten ihr eigenes Zimmer mit Tageslicht, was eine unglaubliche Aufwertung bedeutete.

DIE FREIE FASSADENGESTALTUNG – an die Stahlträger konnte jede Art von Fassade „gehängt“ werden. Mit dieser „Vorhangfassade“ konnten die Architekten verschiedenste neue Materialien einsetzen und großzügige leichte Flächen kreieren.

Auch zum Innenraum hatte sich Le Corbussier Gedanken gemacht. Er entwickelte zum Beispiel Einbauschränke, in denen tagsüber unter anderem die Betten verschwanden. Sein Farbkonzept ist bis heute Inspiration für Innenarchitekten.

Erstaunt hat uns alle, dass das Bauhaus 2019 seinen 100. Geburtstag feiert, denn die Häuser wirken so modern, als ob sie von heutigen Architekten geplant wurden. Hut ab vor diesen revolutionären Künstlern!

Vielen Dank dem Förderverein, dass er diesen Besuch mit großer Führung möglich gemacht hat. Nun geht’s ans eigene Planen und Entwerfen von funktionalen Häusern.

(Ilona Will)

Das Haus von Le Corbussier

auf der Dachterasse

Einblicke in das Haus von Le Corbussier
- das Treppenhaus mit eigens entwickelten Farbkonzept

der flexibel gestaltete Wohnraum
- Schiebewände mit integrierten Türen trennen
das Schlafzimmer vom Kinderzimmer

das  Haus von Sharoun - die Form der Außenhaut verrät
welche Gebäudeteile sich darunter befinden

Schullandheim Klasse 7e

im Schuljahr 2017/2018 (16.07.18-20.07.2018)

betreuender Lehrer: Yavuz Ata

Natur pur!

Um die Natur hautnah und mit allen Sinnen zu erleben, wahrzunehmen und zu fühlen, muss man nicht weit reisen- ein Abstecher in die Gemeinde Beuron, genauer in die Ortschaft Hausen im Tal, reicht völlig aus.

Eine Naturlandschaft, die sich sehen lassen kann. Nicht umsonst wird sie als „Kulturlandschaft des Jahres“ gefeiert. Die Gemeinde Beuron befindet sich in Mitten des Naturpark Obere Donau und ist Teil der Vier-Länder-Region Bodensee.

Für die Kinder war es ein bereicherndes Erlebnis, das sicherlich noch lange in den Köpfen bleiben wird. Unsere Aktivitäten erstreckten sich von Geocaching, ausgiebigen Wanderungen, Bogenschießen bis hin zum Klettern. Die Schüler hatten in einer erholsamen Umgebung reichlich Möglichkeit zu genießen, sich näher kennenzulernen und ihre Kommunikation und Teamfähigkeit zu trainieren.

 

(Yavuz Ata, Klassenlehrer)

Studienfahrt nach Straßburg

betreuende Lehrerin: Les Bögelspacher

Zum ersten Mal auf drei Tage ausgeweitet, war die diesjährige Studienfahrt nach Straßburg ein ganz besonderes Erlebnis. In einer der schönsten und zentralgelegensten Jugendherbergen untergebracht, haben wir uns alle sehr wohlgefühlt.

Neben einer Stadtführung stand selbstverständlich ein Besuch des Europäischen Parlaments auf dem Programm und auch ein traumhafter Blick von der Aussichtsplattform des Straßburger Münsters haben wir uns nicht entgehen lassen. Beim Flanieren im Park  der Orangerie, in der Innenstadt sowie bei original elsässischem Flammkuchen konnte französisches Lebensgefühl aufkommen.

Vielen Dank an alle Schülerinnen und Schüler für eure Begeisterung und euer vorbildliches Verhalten. Es war ein Vergnügen, mit euch unterwegs zu sein.

Ein ganz herzliches Dankeschön an unseren großartigen Förderverein, ohne dessen finanzielle Unterstützung diese mehrtägige Exkursion nicht möglich gewesen wäre.

MERCI BEAUCOUP!

(Lea Bögelspacher)