Klassenprojekte
Hier sind eine große Zahl von Projekte enthalten, die sowohl von einzelnen Klassen als auch von Gruppen von Klassen durchgeführt wurden.
Schullandheim der Klasse 8d vom 21. bis 25. September 2026 in Freiburg
betreuende Lehrkraft: Ina Peter
Wir starteten unsere Reise nach Südbaden gemeinsam mit der Klasse 8b und 8e am Montag gegen 9 Uhr. Kaum in Freiburg angekommen, mussten wir auch schon zu unserem ersten Programmpunkt in die Innenstadt: eine Stadtführung mit einem Schauspieler. Wir hatten das Thema „Vampire, Blut und böse Buben“.
Dienstags waren wir im Europa-Park Stadion und haben uns die Heimat des SC Freiburgs etwas genauer angesehen. Am Nachmittag versuchten wir uns aus insgesamt fünf Escape Rooms zu befreien. Ohne die Unterstützung unserer Mitschülerinnen und Mitschüler hätten wir das nicht geschafft. Am Abend haben wir uns den Film „Das gewisse Etwas“ im Kino Harmonie angeschaut.
Bei strahlend blauem Himmel sind wir m Mittwoch mit der Seilbahn den Schauinsland hochgefahren. Oben angekommen hatten wir eine grandiose Aussicht bis zu den Alpen. Beim Abstieg fanden viele schöne Gespräche statt, so dass wir überhaupt nicht bemerkt haben, dass wir nebenher ca. 10 Kilometer gelaufen sind. Obwohl unsere Beine schon etwas müde waren, haben wir am Abend beim Geländespiel mit den anderen beiden 8. Klassen nochmal alles gegeben.
Am vorletzten Tag hatten wir einige Foto-Aufgaben im Mundenhof zu erledigen. Wir suchten das größte, das kleinste und das gefräßigste Tier, außerdem mussten wir eine Tierkonferenz ablichten und auch Nemo sollten wir vor die Kamera bekommen. Danach sind wir mit der Straßenbahn in die Stadt gehfahren und bekamen Zeit in Kleingruppen Freiburg zu erkunden und auch shoppen zu gehen. Den letzten Abend haben wir nochmal mit Spielen in der Klasse genossen, bevor es am Freitag wieder nach Hause ging.
Es war eine erlebnisreiche Woche voller Abenteuer, Gemeinschaft und vieler schöner Erinnerungen. Wir bedanken uns herzlich beim Förderverein, dass er uns finanziell unterstütz hat!.
(Ina Peter)
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Schullandheim der Klasse 8b in Freiburg
betreuende Lehrkraft: Karina Pape
Eine erlebnisreiche Woche voller Abenteuer, Gemeinschaft und vieler schöner Erinnerungen erlebten die Schülerinnen und Schüler der Klasse 8b bei ihrem Schullandheimaufenthalt in Freiburg.
Montag – Freiburg einmal anders erleben
Nach der Ankunft in Freiburg startete unsere Woche mit einer ganz besonderen Stadtführung. Gemeinsam mit einem Schauspieler erkundeten wir die Stadt und erfuhren dabei Spannendes und Ungewöhnliches über die Friedhöfe Freiburgs. Durch die schauspielerische Gestaltung wurde die Führung zu einem besonderen Erlebnis und sorgte bei den Schülerinnen und Schülern für viel Interesse und so manchen überraschenden Moment.
Am Abend stand die erste Klassenchallenge auf dem Programm. Dabei waren Teamgeist, Kreativität und Geschick gefragt – ein gelungener Auftakt für unsere gemeinsame Woche.
Dienstag – Hoch hinaus auf den Schauinsland
Am Dienstag ging es zum Schauinsland. Schon die Fahrt mit der Gondel war ein Highlight: Rund 20 Minuten schwebten wir über den Schwarzwald und konnten dabei die beeindruckende Landschaft genießen. Oben angekommen, machten wir uns auf zu einer Wanderung und erkundeten die Umgebung.
Nach einem erlebnisreichen Tag ließen wir den Abend gemütlich bei einem gemeinsamen Kinobesuch ausklingen.
Mittwoch – Mundenhof und Freiburg
Am Mittwoch besuchten wir den Mundenhof. Dort warteten zahlreiche Fotoaufgaben auf die Schülerinnen und Schüler. In kleinen Gruppen mussten verschiedene Aufgaben gelöst und kreative Fotos gemacht werden. Dabei waren nicht nur gute Ideen, sondern auch Teamarbeit gefragt.
Anschließend ging es zurück in die Freiburger Innenstadt. Bei einer Shoppingtour konnten die Schülerinnen und Schüler die Stadt auf eigene Faust erkunden und das ein oder andere Souvenir mit nach Hause nehmen.
Am Abend wurde es noch einmal spannend: Gemeinsam mit zwei weiteren Klassen fand ein großes Geländespiel statt. Mit viel Einsatz und Teamgeist kämpften die Gruppen um Punkte und den Sieg.
Donnerstag – Floßbau und Wasserspaß
Der Donnerstag stand ganz im Zeichen des Wassers. Beim Floßbau waren zunächst Kreativität, Geschicklichkeit und Zusammenarbeit gefragt. Nachdem die Flöße fertiggestellt waren, wurde es bei einer Wettfahrt spannend: Welche Gruppe würde mit ihrem selbstgebauten Floß am schnellsten das Ziel erreichen?
Anschließend blieb natürlich noch Zeit, sich im See abzukühlen und gemeinsam Spaß zu haben.
Den letzten Abend verbrachten wir bei einem gemütlichen Klassenabend mit verschiedenen Spielen. Dabei konnten wir die gemeinsame Woche noch einmal Revue passieren lassen und den Schullandheimaufenthalt in entspannter Atmosphäre ausklingen lassen.
Ein herzliches Dankeschön gilt dem Förderverein für die großzügige Unterstützung, durch die viele dieser Erlebnisse ermöglicht wurden!
Wir nehmen viele schöne Erinnerungen, lustige Momente und sicherlich auch die eine oder andere Geschichte mit nach Hause.
(Karina Pape)
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Berlinfahrt der Klasse 10b vom 21. bis 25. September 2026
betreuende Lehrkraft: Johannes Hilscher
Die Klasse 10b unternahm vom 21. bis 25. September 2026 eine Bildungsfahrt nach Berlin. Nach der Anreise am Montag und dem gemeinsamen Weg zum Hostel begann das Programm mit dem Besuch der Landesvertretung.
Am Dienstag standen der Bundesrat und der Deutsche Bundestag im Mittelpunkt. Dort erhielten die Schülerinnen und Schüler anschauliche Einblicke in politische Abläufe und konnten bei einem Gespräch ihre Fragen stellen. Anschließend blieb noch Zeit, Berlin selbstständig zu erkunden.
Am Mittwoch beschäftigten wir uns intensiv mit unterschiedlichen Kapiteln der deutschen Geschichte. Zunächst führte uns eine Stadtführung entlang der ehemaligen Berliner Mauer zu wichtigen Orten der deutschen Teilung. Anschließend besuchten wir die Ausstellung „Topographie des Terrors“, die an die Verbrechen des Nationalsozialismus erinnert und über die nationalsozialistische Gewaltherrschaft informiert.
Am Donnerstag erhielten wir in der Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen weitere eindrucksvolle Einblicke in die Geschichte der DDR. Museumsbesuche und eine Bunkerführung ergänzten das abwechslungsreiche Programm. Gemeinsame Mahlzeiten und freie Zeit stärkten zudem die Klassengemeinschaft. Am Freitag besuchten wir die Neue Nationalgalerie und traten anschließend mit vielen neuen Eindrücken und wertvollen Erfahrungen die Rückreise an.
Wir danken dem Förderverein der Jerg-Ratgeb-Realschule herzlich für die finanzielle Unterstützung dieser Bildungsfahrt.
(Johannes Hilscher)
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Besuch von Christoph Rickels von „First Togetherness“
verantwortlicher Lehrer: Dominik Haug
Im Rahmen der Gewaltprävention der Jerg- Ratgeb- Realschule besuchte Herr Christoph Rickels am 23.04.2026 die Jahrgangsstufe 9 unserer Schule.
„Ich kann nicht mehr weinen, verdammt!“, so beginnt der heute 37 jährige Christoph Rickels die Präsentation über sein Schicksal, das ihm als Teenager mit gerade mal 16 Jahren widerverfahren ist. Dann erzählt er innerhalb 90 Minuten eindrücklich, was sich damals zugetragen hat. Er wurde nach einem Clubbesuch brutal ins Gesicht geschlagen, sodass er mit dem Gesicht auf den Boden aufprallte und ohnmächtig wurde. Es folgte ein 4 monatiges Koma und die Gewissheit: 80% Schwerbehinderung! Der Täter kommt mit Bewährung davon, er - das Opfer - wartet noch immer auf die Entschädigung. Sein Fall liegt immer noch beim Bundesverfassungsgericht. Es ist mucksmäuschenstill. Die Schüler der Klassen 9 lauschen seiner spannenden aber auch tragischen Lebensgeschichte gebannt. Es folgenden Videoausschnitte der Szene, die sein Leben verändert hat, da sie mit Überwachungskameras aufgezeichnet wurde. Eine Reportage im Fernsehen und sein eigens komponierter Rap, den er kurz vor der Gewalttat aufgenommen hat. Die Jugendlichen sind berührt und geschockt zugleich. Am Ende dürfen noch offene Fragen gestellt werden, die zeigen, was dieser Vortrag in manchem Schüler ausgelöst hat.
Herr Rickels zeigt anhand seiner Lebensgeschichte den Schülerinnen und Schülern der Jahrgangsstufe 9 auf, dass es immer eine Alternative zur Gewalt gibt und wie schnell aus einem Schlag im Affekt heraus gleich mehrerer Leben zerstört werden können. Christoph Rickels ist Träger des Bundesverdienstkreuzes und seine Lebensaufgabe ist es, im gesamten Bundesgebiet Präventionsworkshops mit Jugendlichen durchzuführen. Seine Besuche sind seit vielen Jahren ein wichtiger Bestandteil unserer Präventionsarbeit im Bereich der Gewaltprävention.
Vielen Dank an den Förderverein, der den Besuch von Herrn Rickels auch in diesem Jahr wieder möglich gemacht hat.
(Dominik Haug, Präventionslehrer)
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Einen Tachymeter braucht man beispielsweise für die präzise Bauvermessung. GB-Foto: Baum
In der Aktionswoche Geodäsie zeigen Experten Jugendlichen die Welt der Vermessung. Auch in Böblingen fand ein Aktionstag Geodäsie statt - hieran nahmen auch die fünf 7. Klassen der Jerg-Ratgeb-Realschule teil. Organisiert wurde der Aktionstag, der den jungen Leuten die Hintergründe der Vermessungstechnik nahebrachte, vom Landratsamt Böblingen und von Intermetric. Einmal selbst ein Tachymeter halten und bedienen konnten die Jungs und Mädels - und sie konnten sich über all die Ausbildungsberufe im Bereich Vermessungstechnik und Geodäsie informieren. Und: Was hat ein modernes Navigationssystem mit dem Bau einer Straße, der Vermessung eines Grundstücks oder dem Hochwasserschutz gemeinsam? Hinter all diesen Themen steckt die Geodäsie - eine Disziplin, die im Alltag oft kaum wahrgenommen wird, aber nahezu überall eine entscheidende Rolle spielt. Genau darauf macht derzeit die Aktionswoche Geodäsie aufmerksam. Ulrich Völter, Geschäftsführer von Intermetric, erklärt den Jugendlichen, wie so ein Tachymeter funktioniert - und dass es auf 100 Meter millimetergenau misst. „So einen Tachymeter braucht man für jede präzise Bauvermessung - sei es beim Eisenbahnbau oder bei anderen Bauprojekten", sagt er. Überall dort benötigt man präzise geometrische Grundlagen höchstpräzise und „nicht aus Google Maps". Vor einer Bauplanung wird eine Entwurfsvermessung gemacht - und zwar zentimeter- oder millimetergenau. Ulrich Völter bedauert, dass es zu wenige Vermessungstechniker in Deutschland gibt - genau hier will die Aktionswoche Geodäsie ansetzen. Oft hängen die Auszubildenden nach ihrer Ausbildung zum Vermessungstechniker ein Studium zum Vermessungsingenieur an.
Dies weiß auch Lucas Mayer zu berichten, er ist Ausbildungsbeauftragter beim Landkreis Böblingen. Super findet er, dass die Herrenberger Jerg-Ratgeb-Realschule mit all ihren 7. Klassen zum Geodäsie-Aktionstag aufs Böblinger Flugfeld gekommen ist. Denn: Das Landratsamt hat neun verschiedene Stationen zum Bereich Geodäsie ausgeklügelt, und die Jugendlichen werden über alle neun Stationen gelotst. Da galt es etwa, Streckenmessungen zu machen oder ein Puzzle zusammenzusetzen. Zudem sollten Höhenmessungen gemacht werden, und es gab ein Ouiz. Man konnte GPS-Messungen machen oder sich genauestens über die Ausbildungsberufe im Bereich Vermessungstechnik informieren. „Wir wollen einfach die Vielfalt dessen zeigen, was wir so machen", erläuterte Lucas Mayer - und nicht zuletzt das Interesse der Jugendlichen am Bereich Geodäsie vermitteln. 13 Mitarbeiter der Stadt Sindelfingen, des Landkreises und von Intermetric schulten die Schülerinnen und Schüler - und zeigten auch auf, wo das Fach studiert werden kann. Seit dem Jahr 2018 findet jährlich der Aktionstag Geodäsie statt, der sehr gut angekommen ist, wie die Begeisterung der jungen Leute zeigte.
(Artikel erschienen am 25.07.2026 im Gäubote Herrenberg. Wir danken der Redaktion des Gäubote für die freundliche Genehmigung des Nachdrucks. Siehe auch www.gaeubote.de).
Neuer 3D-Drucker für die Technikfachschaft
verantwortlicher Lehrer: Johannes Hilscher
Große Freude in der Technikfachschaft: Dank der großzügigen Unterstützung unseres Fördervereins konnte ein weiterer 3D-Drucker angeschafft werden. Mit dem neuen Bambu Lab P2S steht der Fachschaft nun bereits der dritte 3D-Drucker zur Verfügung.
Der moderne Drucker des Herstellers Bambu Lab arbeitet besonders schnell und präzise und eröffnet damit viele neue Möglichkeiten im Unterricht. Schülerinnen und Schüler können ihre eigenen Ideen am Computer entwerfen und anschließend direkt als reale Objekte ausdrucken. Ob kleine technische Bauteile, Modelle oder kreative Eigenentwicklungen – aus digitalen Entwürfen entstehen so Schritt für Schritt greifbare Ergebnisse.
Durch den zusätzlichen Drucker können künftig noch mehr Schülerinnen und Schüler gleichzeitig an Projekten arbeiten. Gerade im Technikunterricht ist das ein großer Vorteil: Planen, Konstruieren, Ausprobieren und Verbessern werden so unmittelbar erlebbar.
Der neue 3D-Drucker soll vor allem im Unterricht eingesetzt werden, aber auch bei Projekten, Arbeitsgemeinschaften und fächerübergreifenden Vorhaben eine wichtige Rolle spielen.
Die Technikfachschaft bedankt sich herzlich beim Förderverein für diese tolle Unterstützung. Solche Anschaffungen helfen dabei, den Unterricht modern, praxisnah und zukunftsorientiert zu gestalten – und sie sorgen immer wieder für große Begeisterung bei den Schülerinnen und Schülern.
(Johannes Hilscher)
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Marseille – on y va!
betreuende Lehrkräfte: Silke Krämer, Ina Peter
Am 20. April 2026 ging es für 41 Schülerinnen und Schüler und drei Lehrerinnen los Richtung Südfrankreich: mit dem TGV haben wir die ca. 1000 km locker gemeistert.
In Marseille und Umgebung hatten wir ein abwechslungsreiches Programm: unser erstes Ziel am Dienstag, 21. April war die Frioul-Insel. Nach einer kurzen Bootsfahrt erreichten wir die vorgelagerte Insel.
Am Nachmittag besichtigten wir die Grotte Cosquer – eine nachgebaute Höhle im Hafen von Marseille. Den Abend ließen wir im Burgerrestaurant „Big Fernand“ ausklingen.
Am Mittwoch, 22. April stiegen wir in einen Regionalzug und fuhren ein paar Kilometer ins Landesinnere: Aix-en-Provence war unser Ziel. Nach einer Fahrt mit dem „Train touristique“ hatten wir einen Besichtigungstermin im Stadtmuseum „Le Granet“. Am Abend durften wir ein landestypisches 3-Gänge-Menü zu uns nehmen.
Das „MuCEM“ stand am Donnerstagvormittag (23. April) auf unserem Plan. Das Museum verbindet historische Exponate mit moderner Architektur. Verbunden ist der moderne Kubus mit dem historischen Fort Saint-Jean über eine Fußgängerbrücke.
Nachmittags duften wir im Seifenmuseum „Licorne“ nach einer kurzen Einführung unsere eigene Seife „herstellen“ (stempeln).
Da sich nun unsere Zeit in Marseille schon langsam dem Ende neigte, haben wir es uns nicht nehmen lassen und sind den kurzen, aber doch anstrengenden Fußweg zur Basilika „Notre-Dame-de-la-Garde“ emporgestiegen. Von dort oben hatten wir einen atemberaubenden Blick über Marseille und das Meer.
Zum Abschluss des Tages haben wir uns Pizza geholt und haben diese gemütlich am Stadtstrand „Plage de Catalans“ gegessen.
Am Freitag, 24. April mussten wir früh am Bahnhof sein, damit wir unseren TGV zurück nach Deutschland nicht verpassen.
Wir hatten eine sehr schöne Zeit in Marseille und Umgebung und danken dem Förderverein für die großzügige finanzielle Unterstützung.
(Ina Peter)
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Technikerlernfahrt 2026
betreuende Lehrkräfte: Johannes Hilscher, Tobias Stark
Vom 20.04.2026 bis 22.04.2026 fand die diesjährige Techniklernfahrt der 9. Klassen nach Karlsruhe statt. Insgesamt nahmen 38 Schülerinnen und Schüler sowie drei Lehrkräfte an der dreitägigen Exkursion teil. Ziel der Fahrt war es, praxisnahe Einblicke in verschiedene technische Anlagen, Berufsfelder und infrastrukturelle Besonderheiten zu gewinnen.
1. Tag – Rheinhafen-Dampfkraftwerk und Stadt Karlsruhe
Am ersten Tag stand zunächst das Rheinhafen-Dampfkraftwerk Karlsruhe auf dem Programm. Bei einer Führung erhielten die Teilnehmenden spannende Einblicke in die konventionelle Stromerzeugung sowie in die technischen Abläufe eines modernen Kraftwerks. Dabei wurden insbesondere die Herausforderungen der Energieversorgung und des Energiemixes in Deutschland thematisiert.
Im Anschluss erkundete die Gruppe die Stadt Karlsruhe, die für ihren einzigartigen fächerförmigen Städtebau bekannt ist. Vom Schloss aus verlaufen die Straßen strahlenförmig in alle Richtungen – ein Konzept, das die Stadtplanung bis heute prägt und den Schülerinnen und Schülern anschaulich nähergebracht wurde.
2. Tag – Blick hinter die Kulissen des Staatstheaters
Der zweite Tag führte die Gruppe in das Badische Staatstheater. Dort erhielten die Schülerinnen und Schüler exklusive Einblicke hinter die Kulissen eines großen Theaterbetriebs. Neben der Besichtigung von Bühne, Werkstätten und Technikräumen wurden zahlreiche Berufe vorgestellt, die für eine Theaterproduktion notwendig sind – von der Bühnentechnik über die Schlosserei und Schreinerei bis hin zu Maske, Kostüm und Organisation. So wurde deutlich, wie viele technische und kreative Bereiche hier zusammenarbeiten.
3. Tag – Rückfahrt über Forbach mit Besuch des Pumpspeicherkraftwerks
Am dritten Tag trat die Gruppe die Rückreise an, machte jedoch noch einen Zwischenstopp in Forbach im Schwarzwald. Dort besichtigten die Schülerinnen und Schüler das Rudolf-Fettweis-Werk, ein bedeutendes Pumpspeicherkraftwerk. Die Führung vermittelte anschaulich, wie elektrische Energie gespeichert und bei Bedarf wieder ins Netz eingespeist werden kann – ein wichtiger Beitrag zur Stabilität der Energieversorgung, insbesondere im Zusammenhang mit erneuerbaren Energien.
Die Techniklernfahrt bot den Teilnehmenden vielfältige und praxisnahe Einblicke in unterschiedliche technische Bereiche – von Energieerzeugung und -speicherung über Stadtplanung bis hin zu Theatertechnik. Neben dem fachlichen Lernen stellte die Fahrt auch eine willkommene Abwechslung zum Schulalltag dar und stärkte das Gemeinschaftsgefühl innerhalb der Gruppe.
(Tobias Stark)
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