Klassenprojekte

Klassenprojekte

Hier sind eine große Zahl von Projekte enthalten, die sowohl von einzelnen Klassen als auch von Gruppen von Klassen durchgeführt wurden.

Ausflug Tripsdrill

betreuende Lehrkräfte: Martina Karl-Hartmann, Anja Pfeifer, Susanne Maier-Haag

Die Bläserklasse 5b und 6b machten sich mit ihren Lehrerinnen Frau Pfeifer, Frau Maier-Haag und Frau Karl-Hartmann am 15. Juli auf den Weg zum Erlebnispark nach Tripsdrill. Die Aufregung bei der Busfahrt war riesengroß. Denn seit über einem Jahr durften die Kinder, bedingt durch Corona, keine außerunterrichtliche Veranstaltung durchführen.

Ein ursprünglich angedachtes Platzkonzert der beiden Bläserklassen durfte leider nicht stattfinden. Dies tat der Freude aber keinen Abbruch.

In Tripsdrill angekommen, konnten es die Kinder kaum erwarten, bis sie in ihren Gruppen losstürmen durften.

Von der Katapult-Achterbahn Karacho über die Holzachterbahn Mammut bis hin zur neuen Hals-über-Kopf Achterbahn gab es Nervenkitzel pur.

Nicht nur bei den Achterbahnen, sondern auch bei den zahlreichen Wasserattraktionen kamen die Kinder voll auf ihre Kosten und hatten jede Menge Spaß.

Am Ende des Tages waren sich alle einig, dass dies ein tolles Erlebnis war.
Vielen Dank für die Unterstützung und den Zuschuss des Fördervereins der JRS.

(Martina Karl-Hartmann)

Verwerten statt wegwerfen
 
Herrenberg: Ratgeb-Realschüler produzieren Leckeres mit Lebensmittelretter
 
von Angela Baum, Gäubote Herrenberg, 21.07.2021
 

Schüler der Jerg-Ratgeb-Realschule backen mit Reza Khajavi (rechts) aus Afghanistan              GB-Foto: Holom

Aus Lebensmitteln, die Supermärkte oder Gärtnereien wegwerfen würden, zauberten gestern Neuntklässler der Herrenberger Jerg-Ratgeb-Realschule einen Mittagstisch für Schüler und Lehrer. Angeleitet wurde der Projekttag von Reza Khajavi, der mit „Wertbrot" auf sich aufmerksam macht. Die Schüler der Klasse 9b und Lehrerin Silke Würth waren sichtlich begeistert von den fantasievollen kulinarischen Köstlichkeiten, die sie gemeinsam mit dem Lebensmittelretter in der Lernküche kochten.

Da wurden etwa Frühlingsrollen hergestellt, die in einen Teig eingebettet waren, der zum Teil aus altem, gemahlenem Brot hergestellt war. Wer die Lernküche betrat, wurde bereits an der Tür mit einem Duft von frisch gekochter Erdbeermarmelade empfangen. Selbst der erfahrene Koch Reza Khajavi war begeistert von dem, was die Schüler aus Erdbeeren, Rhabarber und einem Schuss Zitronensaft machten. Die vor der Mülltonne geretteten Früchte ergaben eine tolle Marmelade. Gefragt, woher die Lebensmittel kommen, meinte Khajavi, dass er die Erdbeeren und den Rhabarber von einer heimischen Gärtnerei bekommen hat. „Die Schüler haben die Beeren verlesen und das, was man noch brauchen kann, für die Marmelade verwendet."

An vier Herden gleichzeitig wurde gekocht. Das Öl, das zum Kochen verwendet wurde, ist Olivenöl, in dem früher einmal Oliven eingelegt waren. Eine super Idee, fand auch Marlon, der zu Hause viel mit seiner Mutter kocht. „Es ist schön zu sehen, wie man Reste verwerten kann", und: „Ich werde den Teig auch mal nachmachen." Seine Mitschülerin Jana ist überzeugt, dass man beim Kochen einfach „kreativ sein muss". Khajavi meint, dass die Fähigkeit, auch ältere Lebensmittel oder den Rest vom Rest zu verwerten „wichtig ist für unsere Zukunft - wir hatten eine Katastrophe in Deutschland, die Natur war sauer auf uns". Die Lebensmittelrettung komme auch dem Klima zugute. Gegen die Ressourcenvergeudung müsse etwas getan werden, sagt Khajavi, der demnächst in Herrenberg seinen Laden „Wertbrot" eröffnet.

Handlungsalternativen zum Wegwerfen müssen her

Erik, der neue Schülersprecher half auch mit und weiß, dass mit den in Europa weggeworfenen Lebensmitteln die globale Hungersnot zwei Mal beendet werden könnte. „Es ist toll, dass wir die Lebensmittel neu verwerten, die eigentlich weggeschmissen werden würden." Johanna aus der 9b erstellte ein Meinungsbild ihrer Mitschüler und brachte es folgendermaßen auf den Punkt: „Unsere junge Generation muss aktiv werden für die Zukunft." Zum Wegwerfen und der Verschwendung von Lebensmitteln müsse man Handlungsalternativen finden. Wichtig sei ihren Mitschülern auch, etwas gegen den Klimawandel tun zu können, „und Lebensmittelverschwendung hat viel damit zu tun".

Silke Würth, die das Fach „Alltagskultur, Ernährung, Soziales" in der Klasse unterrichtet, freut sich, dass die Schule erstmals einen Projekttag „Miteinander statt gegeneinander" umsetzte. Im Rahmen dieses Projekttages wurde gestern mit Khajavi gekocht. Den Lehrern schmeckten die gefüllten Datteltaschen, die Khajavi nach einem iranischen Rezept herstellte. „Den Teig mache ich aus 50 Prozent Semmelbröseln und 50 Prozent Mehl", berichtete der Lebensmittelretter. Als Hauptspeise gab es ein Gericht mit Kartoffeln. Lehrerin Melanie Wissendaner erklärte, dass man den Schülern trotz der Corona-Zeit eine Möglichkeit geben wollte, projektbezogen miteinander zu arbeiten. Daher seien beim Projekttag „Miteinander statt gegeneinander" ganz viele unterschiedliche Projekte entstanden. „Das Miteinander soll im Vordergrund stehen", so die Lehrerin, und: „Wir wollen die Gemeinschaft mit dem Projekttag an der Schule fördern."

(Artikel erschienen am 21.07.2021 im Gäubote Herrenberg. Wir danken der Redaktion des Gäubote für die freundliche Genehmigung des Nachdrucks. Siehe auch www.gaeubote.de).

Premiere im neuen Schuljahr 20/21

AUSFLUG auf die Schwäbische Alb

betreuende Lehrkräfte: Tanja Braun, Sven Breuling, Gudrun Fischer, Ilona Will

Corona hatte uns lange Zeit fest im Griff und es war fast ein halbes Jahr nicht möglich, dass sich die ganze Klasse hautnah sehen und etwas zusammen erleben konnte. Umso mehr freute es uns, dass wir am 17.9.2020 mit großartiger Unterstützung des Fördervereins aufbrechen durften, um die Schwäbische Alb unsicher zu machen!

Aber nun der Reihe nach:

Mit zwei Bussen ging es los – coronakonform saß die 6a in einem und die 6d im anderen Bus – und natürlich hatten alle ihr JRS-Mauldäschle an.

Zielort war Honau, von wo aus es mit 250 Höhenmeter den Albtrauf zu erklimmen galt. Im Gänsemarsch folgte die 6d Frau Fischer und Frau Will den engen Steig hinauf. Die 6a wurde von Frau Braun und Herrn Breuling begleitet uund folgten mit gebührendem Abstand. Schloss Lichtenstein, das wir nur schemenhaft im Morgennebel von unten aus gesehen hatten, zeigte sich oben angekommen in seiner ganzen märchenhaften Schönheit.

Bei unseren Führungen lernten wir Eberhard im Barte, Herzog Ulrich und Wilhelm Graf von Württemberg kennen. Logischerweise nicht persönlich, denn die Herren sind ja schon eine ganze Weile tot, aber in sehr anschaulichen Erzählungen. Wenn ihr auch mal ein Schwert sehen wollt, mit dem man jemandem zum Ritter geschlagen hat oder das größte Champagnerglas „ever“ bestaunen wollt oder neugierig seid, wie das Einschussloch in einen Spiegel kam, dann solltet ihr an einer Führung teilnehmen.

Weiter ging es nach einer Stärkung zur Nebelhöhle entlang von Wiesen, auf denen schon die Herbstzeitlosen – die Vorboten des Herbstes – blühten. In Kleingruppen durften wir auf Höhlenerkundungstour gehen. Die Tropfsteinhöhle mit ihren Stalagmiten, Stalaktiten und Stalgnaten war atemberaubend schön. Und wenn man weiß, dass es 60 bis 80 Jahre dauert, bis 1 Kubikzentimeter eines solchen Tropfsteins gewachsen ist, dann staunt man nicht schlecht über die Wunder der Natur.

Nach einem ereignisreichen Tag hieß es schlussendlich Abschied nehmen von der Schwäbischen Alb. Dieser Tag wird uns sicher noch allen lange in Erinnerung bleiben.

(Ilona Will)

Die 6d auf Schloss Lichtenstein

Neugierige Gesellen

Lichtspiele in der Nebelhöhle

 

 

Vorhang auf und Bühne frei
für das erste Theaterschullandheim
der JRS an der Akademie Schloss Rotenfels

betreuende Lehrerinnen: Ilona Will und Ina Peter

Am 14.2.2020 machte sich die Klasse 5d mit ihrer Klassenlehrerin Frau Will und ihrer Musiklehrerin Frau Peter auf den Weg nach Gaggenau zum ersten Theaterschullandheim in der Geschichte der JRS.

Allein schon die parkähnliche Anlage der Akademie mit seinem Schloss, in dem sich auch der Theatersaal und der Speiseraum befindet und dem neuen Nebengebäude mit seinen Schlafzimmern, überzeugte die 29 Schüler restlos und zauberte glänzende Augen in die Gesichter der Kinder.

In insgesamt 15 Stunden Theater-Workshop mit einer professionellen Theaterpädagogin und Regisseurin näherten sich die Schüler dem Musical „Tabaluga – oder die Reise zur Vernunft“. Drei Tage lang dauerte diese intensive Arbeit und wir sind mit vielen Ideen, Szenen, Bildern und Songs wieder wohlbehalten am 16.2. 2020 zurückgekehrt.

Am Ende des Schuljahres wird die 5d dieses Musical aufführen – doch bis dahin gilt es noch, Szenen zu schreiben, in Spiel umzusetzen und natürlich die wunderbaren Lieder, die Ohrwurmpotential haben, zu üben. Lasst euch überraschen!

Ganz herzlichen Dank dem Förderverein für die kräftige Finanzspritze. SCHLOSS ROTENFElS – wir kommen wieder!

(Ilona Will)


 

 

Klasse 5c im Bibliorama

betreuende Lehrerin: Bettina Braun

Die Schülerinnen und Schüler der Klasse 5c haben sich seit Anfang des Schuljahres im Religionsunterricht mit der Entstehung, dem Aufbau und dem Inhalt der Bibel beschäftigt. Während der Alternativen Schulwoche im November ging es deshalb nach Stuttgart ins „Bibliorama“- ein Bibelmuseum der besonderen Art: dort werden Geschichten der biblischen Personen erfahrbar gemacht.

Ausprobieren und anfassen ist hier ausdrücklich erwünscht! So konnten die Schülerinnen und Schüler beispielsweise den Thron von König David besteigen oder wie er einen Psalm komponieren, Instrumente ausprobieren, mit dem Sandpendel Spuren im Wüstensand hinterlassen oder den Durchzug der Israeliten durchs Schilfmeer hinaus in die Freiheit im Spiegellabyrinth erleben. Viel zu schnell verging die Zeit.


Ein herzliches Dankeschön an den Förderverein, der die Führung für die Klasse finanziert hat.

(Bettina Braun)


 

 

Alaska Vortrag

betreuende Lehrkräfte: Susanne Maier-Haag, Jan Krüger

Am Dienstag den 03.12.2019 hatten die Klassen 8a und 8b einen Vortrag über Alaska. Axel Burgheim hielt den Vortrag in den ersten zwei Stunden.

Es ging um das Thema: Alaska – Natur, Politik und Umwelt.

Es war ein sehr spannender Vortrag und wir haben auch mit ihm Bilder gemacht, außerdem durfte er von einem Jungen den Papierflieger als Andenken behalten.

Er hat dazu von seinen eigenen Erlebnissen mit den Bären und der Natur, der Menschen und dem Klimawandel erzählt.

Er lebt seit 30 Jahren in Alaska und seine Frau gehört zum Stamm der Jupit, der ihn aufgenommen hat.

Er erzählte von den Bären, dem Leben dort, von dem Namen der Teddys und den Lebensumständen.

Vielen Dank dem Förderverein für die finanzielle Unterstützung. Es hat uns sehr gefallen.

(Mona Eulenfeld und Jana Haag, beide 8b)


 

 

„Schokoladenworkshop“

betreuender Lehrer: Johannes Hilscher

Am 12.11.2019 machte sich die Klasse 7a mit ihren Lehrern Herr Bühler und Herr Hilscher auf nach Waldenbuch um bei den RitterSport-Werken einen Schokoladenworkshop zu besuchen. Hierbei durfte jeder Schüler eine eigene Tafel Schokolade machen. Außerdem erfuhren die Schüler woher die Schokolade kommt und wie sie entsteht. Herzlichen Dank an den Förderverein der dieses Erlebnis möglich machte.

(Johannes Hilscher, Klassenlehrer 7a)


 

 

Schullandheim der Klassen 6a und 6d

betreuende Lehrerin: Karoline Beuten

Am Montag, den 16. September 2019 haben wir, die Klassen 6a und 6d, eine 3-tägige Klassenfahrt in die mittelalterliche Stadt Nördlingen gemacht. Als wir am ersten Tag in Nördlingen mit dem Zug ankamen, lernten wir das JUFA-Hotel kennen. Danach gingen wir in die Altstadt. Dort bekamen wir eine Stadtführung und bei der anschließenden Stadtrallye konnten wir noch mehr über Nördlingen erfahren.

Am Abend bildeten wir 2 Gruppen. Eine Gruppe machte eine Nachtwanderung auf der Stadtmauer und die andere einen Spieleabend im Wasserturm.

Am zweiten Tag besuchten wir das Rieskrater-Museum. Da haben wir verschiedene Gesteins- und Meteorarten kennen gelernt und erfahren wie das Nördlinger Ries entstanden ist – nämlich durch einen Asteroiden Einschlag.  Nach dem Museumsbesuch sind wir auf den Daniel, der Kirchturm der St. Georgskirche, gestiegen und haben die tolle Aussicht über das Ries genossen. Am Nachmittag haben wir eine Wanderung im Ries auf die Marienhöhe gemacht – zum Hexenbuckel. Am Abend veranstalteten wir einen Klassenabend, wobei jedes Zimmer einen Programmpunkt vorgestellt und durchgeführt hat. Beim gemeinsamen Liedersingen haben wir den Abend ausklingen lassen.

Am letzten Tag haben wir gepackt, unsere Zimmer aufgeräumt und sind nach dem Frühstück mit dem Zug wieder nach Herrenberg zurück gefahren. Es war ein tolles Schullandheim und wir hatten viel Spaß.

(Klasse 6a und 6d)