Schulprojekte

Schulprojekte

Hier sind Projekte aufgeführt, die nicht einzelnen Klassen oder Fachbereichen zugeordnet sind, sondern eher für die gesamte Schule gelten.

 

Mehr als bloß Noten
 
Herrenberg: Absolventen der Jerg-Ratgeb-Relaschule
 
Gäubote Herrenberg, 28.07.2021
 

Besonders erfolgreich mit einem Schnitt von 1,2 waren (von links): Lea Henschel,
Tillman Sarnowski und Sascha Marhold    GB-Foto: gb

116 Absolventen der Jerg-Ratgeb-Realschule haben am Freitag in klasseninternen Zeugnisfeiern ihr Abschlusszeugnis überreicht bekommen und ihre Realschulzeit damit offiziell beendet. Wie auch im letzten Jahr, durfte pandemiebedingt die traditionelle, große Abschlussfeier in der Markweghalle nicht stattfinden. Immerhin konnten in diesem Jahr die Eltern der Absolventen mit dabei sein.

Der Abschlussjahrgang 2021 war der erste Jahrgang, der trotz aller coronabedingten Turbulenzen und Unwegbarkeiten dieses Schuljahrs die neue Relaschulabschlussprüfung mit vier schriftlichen Prüfungen und veränderten Prüfungsformen absolvierte. In den Abschlusszeugnissen dieses Jahrgangs stecken außer den fachlichen Leistungen vor allen Dingen aber auch Qualitäten und Fähigkeiten, die besonders dieser Jahrgang in diesem schwierigen und außergewöhnlichen Abschlussjahr unter Beweis stellen musste.

Jahrgangsbeste mit Notenschnitt von 1,2

26 Belobigungen und 35 Preise konnten im Rahmen der Zeugnisfeiern durch die Klassenleitungen und die Schulleitung überreicht werden. Besonders erfolgreich waren dabei Lea Henschel, Sascha Marhold und Tillman Sarnowski, die einen Durchschnitt von 1,2 erreichten. Belobigungen und einen Preis gab es außerdem unter den 15 Absolventen der Hauptschulabschlussprüfung an der Realschule, die ihre Schulzeit auch erfolgreich abschlossen.

Die Realschulabschlussprüfung haben bestanden: Niklas Abt, Emilia Adamo, Thomas Ahl, Ahmet Arda Ataseven, Azrahan Ay, Alina Azemi, Lisa Bauer, Julius Bauer, Maya Bayer, Carl Binder, Lucca Boog, Jan Brandenburger, Helen Ida Luzie Bühler,  Enes Cetin, Mehmed Cobanci, Alisa Danic, Luis Dettling, Fee Donoval, Emma Dörner, Timo Dukic, Muhammet Fatih Eker, Julian Emck, Ataol Evren, Tamara Feichtinger, Justin Feil, Lennart Felske, Sarah Fischer, Theo Förster, Louis Fortenbacher, Hannes Fouquet, Lara Gagstätter, Arda Girenizli, Alexander Gläß, Jonas Gregor, Jennifer Haller, David Hanselmann, Nelly Harting, Jakoba Hartwig, Lucie Haustein, Ibrahim Haybat, Mehmet Eren Haybat, Nils Heine, Madeleine Henne, Lea Henschel, Gabriel Herz, Jessica Hogh, Jessica Hopp, Medina Imeri, Kürsat Isik, Maximilian Jäger, Annabell Junger, Nicolas Kaminski, Rasmus Kästner, Jule Kempf, Jannis Kienzle, Joenna Klassen, Phillip Klose, Julian Koch, Hatice Kocyigit, Tobias Koschig, Luis Krohlow, Lea Kufer, Benjamin Lang, Ersel Lekesiz, Moritz Leonhardt, Sascha Marhold, Sissy Marquardt, Maxime-Noah Marquardt, Marvin Mayer, Matthias Mergel, Marlene Michanickl, Olivia Müller, Nancy Nafin, Eylül Nalbant, Stacy Njenga, Lukas Nüßle, Leo Ostertag, Ahmet Öztürk, Rafail Petridis, Taylan Polat, Anna-Maria Ravidà, Daniel Renschler, Pauline Röhlich-Mnisri, Annalena Sandkuhl, Tillman Sarnowski, Jasmin Schneider, Filippa Scholz, Sira Schultheiß, Celine Schütz, Dana Schwab, Tim Secci, Oliver Seewald, Timo Seid, Sina Seipel, Marion Senghaas, Levin Spieß, Nico Staude, Ronja Stauß, Lea Steinborn, Moritz Stotz, Maya Vogel, Henrik Waldenmaier, Jannis Watermann, Tobias Weisse-Müller, Raphael Wörner, Patrick Zatti.

Die Hauptschulabschlussprüfung haben bestanden: Ayse Akdogan, Isha Bashir, Melina Cavus, Ilyas Eski, Mario Fischer, Lia Kaiser, Havvanur Kocyigit, Oliver Kraft, Lilian Mößner, Fethi Faruk Padubrin, Robert Penga, Anton Riedel, Nils Lukas Röhm.

(Artikel erschienen am 28.07.2021 im Gäubote Herrenberg. Wir danken der Redaktion des Gäubote für die freundliche Genehmigung des Nachdrucks. Siehe auch www.gaeubote.de).

Gesundheit ist mehr als eine Nicht-Krankheit
 
Herrenberg: Zehntklässler der Ratgeb-Realschule befragen den Start-up-Gründer Tim Rühle
 
von Angela Baum, Gäubote Herrenberg, 08.07.2021
 
Im Rahmen des Programms „Start-up BW@school" des Wirtschaftsministeriums Baden-Württemberg diskutierte der Herrenberger Jungunternehmer Tim Rühle mit Zehntklässlern der Jerg-Ratgeb-Realschule.

Tim Rühle stand den Zehntklässlern Rede und Antwort                                                        GB-Foto: Holom

„Man muss früh beginnen, um Schüler für das Thema Firmengründung und Start-up zu sensibilisieren", meint Barbara Burkhardt-Reich von der Geschäftsleitung der Steinbeis-Zentren und der Unternehmensentwicklung der Hochschule Pforzheim, das für die Umsetzung und Betreuung des Programms „Start-up BW@school" zuständig ist. Ziel der Begegnungen zwischen jungen Firmengründern und den Schülern ist es, Selbstständigkeit und Firmengründung als eine mögliche Alternative in der beruflichen Laufbahn wahrzunehmen. Dazu sei ein „lebendiger Austausch zwischen den Schülern und den Firmengründern wichtig", so Barbara Burkhardt-Reich. Dass die jungen Firmengründer und die Schüler zusammenkommen, dafür sorgen die Mitarbeiter von „Start-up BW Young Talents". In einer Datenbank sind viele Start-ups und junge Gründer gelistet, die sich für Gespräche mit Schülern zur Verfügung stellen.

"Dort habe ich gemerkt, mit wie wenig man im Leben auskommen kann"
Tim Rühle über sein Jahr in Südafrika


Das „Matching" machen die Mitarbeiter von Start-up BW Young Talents. Barbara Burkhardt-Reich etwa, die in Herrenberg geboren ist, besuchte früher selbst einmal die Jerg-Ratgeb-Realschule und kennt auch den jungen Firmengründer Tim Rühle. Er ist in Herrenberg kein Unbekannter mehr, seitdem er mit seinem Unternehmen „Fit & Fröhlich" durchstartete. Vor eineinhalb Jahren habe er erstmals von Start-up BW gehört und dann auch gleich eine Bewerbung abgeschickt, berichtete Tim Rühle im Gespräch mit den Schülern. Er freue sich, dass er in seiner Heimatstadt Herrenberg in Kontakt mit Schülern kommen kann. „Das Interview mit euch ist eine tolle Wertschätzung mir gegenüber", freute er sich. Die Schüler der zehnten Jahrgangsstufe der Jerg-Ratgeb-Realschule fühlten Tim Rühle eineinhalb  Stunden lang auf den Zahn, hinterfragten seine während der Corona-Pandemie geborene Geschäftsidee und wollten auch wissen, was sein Unternehmen so monatlich abwirft. Lehrerin Larissa Laib hielt sich während des Interviews im Hintergrund und überließ den Jugendlichen das Steuer. Diese hatten sich anhand eines Workbooks auf den Vormittag mit Tim Rühle vorbereitet, das sie von Start-up BW Young Talents zur Verfügung gestellt bekamen. Barbara Burkhardt-Reich erklärte im Gespräch mit dem „Gäubote", dass die Begegnungen zwischen Unternehmensgründern und Schülern nicht zuletzt dazu dienen sollen, dass junge Menschen aufgefordert werden, in  Baden-Württemberg eine Firma zu gründen. „Man muss früh damit beginnen, junge Leute mit der Idee einer Firmengründung vertraut zu machen", sagt Barbara Rühle.

Beim Interview merkte man den Fragen der Schüler an, dass sie sich tief in die Materie hineingearbeitet hatten. Nicht nur der Lockdown kam zur Sprache, auch die Vorgespräche mit der Industrie- und Handelskammer und mit Banken, die Tim Rühle geführt hatte. Tim Rühle beschrieb den langen Weg von der Geschäftsidee bis hin zur Umsetzung. Auch wo er sich in 20 Jahren sieht, verriet er den jungen Leuten. „Ich könnte mir vorstellen, dass ich das Konzept an Franchisenehmer verkaufe und so ein Stück Unabhängigkeit gewinne." Er habe früher auch schon als ganz normaler Arbeitnehmer gearbeitet und gemerkt, „ dass ein sicheres Arbeitsverhältnis zwar Planungssicherheit gibt, aber für mich heute nicht mehr infrage kommt". Seine Idee mit der Firmengründung sei „über Jahre gereift" und habe ihm auch etliche schlaflose Nächte bereitet. Doch mit Gründungsberatung etwa von der IHK oder den Senioren der Wirtschaft habe er diese schwierige Gründungsphase gemeistert. Tim Rühle schätzt, dass er 50 bis 60 Stunden pro Woche arbeitet, „dies ist der Grundstein meines Unternehmens". Zum Schluss führt er aus, dass er ein Jahr in Südafrika gelebt hat: „Dort habe ich meinen Lebensstandard extrem heruntergeschraubt und gemerkt, mit wie wenig man im Leben auskommen kann." Heute weiß er auch, dass Fitness und Gesundheit mehr sind als Abwesenheit von Krankheit. „Gesundheit ist alles, aber ohne Gesundheit ist alles nichts." Er komme aus dem Sportsektor, absolvierte dreimal den Iron Man, spielte Fußball. Daher will er Fitnessprozesse seiner Kunden begleiten. Er selbst fährt viel Rad und lässt sein Auto meist in der Garage stehen.

(Artikel erschienen am 08.07.2021 im Gäubote Herrenberg. Wir danken der Redaktion des Gäubote für die freundliche Genehmigung des Nachdrucks. Siehe auch www.gaeubote.de).

Schnitzeljagd der etwas anderen Art
 
Herrenberg: Escape Spiel lädt bis 30. Juni Hobby-Detektive in der Innenstadt zum Rätsellösen ein
 
von Jenny Schwartz, Gäubote Herrenberg, 07.06.2021
 
Seit einigen Tagen treibt Mrs. X ihr Unwesen in der Herrenberger Innenstadt, hat an verschiedenen Punkten Hinweise auf ihren perfiden Plan verteilt. Wer der Sache nachgehen möchte, hat bis zum 30. Juni Zeit, sich an das Suchspiel zu wagen, das die Herrenberger Sozialarbeiter gemeinsam organisiert haben.

Marina Bahnmüller (links) mit Teilnehmern bei einer der Stationen auf dem Marktplatz        GB-Foto: Holom

 

 

Wer ist die mysteriöse Mrs. X? Und was hat sie vor? Nur ein Graffiti-Bild mit einem bunten „Mrs. X" deutet darauf hin, dass in Herrenberg etwas im Gange ist. Das ist zwar zum Einstieg nicht allzu viel Information, doch dafür können Jugendliche und Junggebliebene selbst zu Detektiven werden. In den Schaufenstern der Herrenberger Innenstadt sind nämlich bis zum 30. Juni einige Hinweise versteckt, die über kurz oder lang zum Ziel führen. Damit man nicht völlig planlos loszieht, kann man zum Beispiel auf der Homepage des Fördervereins der Jerg-Ratgeb-Schule oder des Jugendhauses einen Stadtplan herunterladen, auf dem die ersten Punkte markiert sind. Möglicher Start ist zum Beispiel das Hotel Hasen, der Marktplatz oder das Modehaus Zinser. Die Hinweise befinden sich dazwischen in verschiedenen Schaufenstern. Hat man alle Hinweise gefunden, führt ein QR-Code, der sich ebenfalls auf dem Stadtplan befindet, auf eine Internetseite - dort lässt sich das Thema eingeben, um das sich Mrs. X' Pläne drehen. Danach erhält man weitere Tipps, die des Rätsels Lösung herbeiführen.

Schaufenster-Hinweise und Scotland-Yard-Inspiration

Die Suche nach Mrs. X ist eine Schnitzeljagd der anderen Art, nämlich ein sogenanntes Escape-Spiel. Organisiert wurde das Spiel von den Herrenberger Sozialarbeitern und Sozialarbeiterinnen, darunter die Schulsozialarbeit, das Jugendhaus und die Mobile Jugendarbeit. „Wir haben uns zusammengesetzt und überlegt, was man in der Pfingstferienzeit so anbieten könnte", erzählt Lena Storkenmaier von der Mobilen Jugendarbeit. „Schnitzeljagden haben wir schon öfters organisiert, deshalb wollten wir mal ein bisschen was anderes machen." So sei irgendwann die Idee aufgekommen, die Hinweise in Schaufenstern zu verstecken. „Die Idee orientiert sich thematisch und vom Aufbau her ein bisschen an dem Spiel Scotland Yard", vergleicht Marina Bahnmüller, die als pädagogische Mitarbeiterin im Jugendhaus Herrenberg ebenfalls bei der Organisation des Mrs. X-Spiels beteiligt war.

Um den Fall Mrs. X so spannend wie möglich zu gestalten, haben die Sozialarbeiter eine Menge Zeit in das Projekt gesteckt. „Es war schon ein etwas größerer organisatorischer Aufwand, aber es hat auch eine Menge Spaß gemacht", gibt Lena Storkenmaier zu. „Man muss sich in so ein Spiel erst mal hineindenken und es ganz anders gestalten als beispielsweise einen Stationenweg." Außerdem sollte das Rätsel zwar auch ein bisschen verzwickt, aber dennoch lösbar sein. Das Fazit der Spieler, die sich bislang an der Schnitzeljagd versucht haben, fiel laut Marina Bahnmüller überwiegend gut aus. „Manche fanden es ein bisschen zu schwierig", räumt sie ein. „Aber wir wollten es diesmal eben nicht zu leicht machen." Knapp anderthalb Stunden haben zum Beispiel Mona Mayhoub und Tobias Schröder gebraucht, um hinter die Pläne von Mrs. X zu kommen. „Es ist eine nette Idee und vor allem bei gutem Wetter eine schöne Runde durch die Altstadt", findet die 23-Jährige. „Bis auf zwei Hinweise haben wir alles gefunden, allerdings muss man schon manchmal genauer hinsehen." Auch der 17-jährige Tobias Schröder hatte an dem Spiel seine Freude. „Die Abgrenzungen auf der Karte sind aber manchmal etwas ungenau, da muss man an manchen Stationen länger suchen."

Insgesamt dauert das Spiel etwa ein bis zwei Stunden, je nachdem wie fit und schnell man ist und wie zügig man die Hinweise findet. „Die Wege sind zwar nicht weit, aber es gibt relativ viele Punkte, die man finden muss", so Lena Storkenmaier. Spielen kann das Spiel übrigens im Prinzip jeder, benötigt werden nur ein Smartphone und der vorgegebene Stadtplan. „Kinder unter der Klasse 6 sollten aber vielleicht mit jemandem mitgehen, der sie dabei unterstützt", rät Lena Storkenmaier. Und falls man überhaupt nicht weiterkommt, sei auf der Internetseite des JRS-Fördervereins oder des Jugendhauses auch eine Handynummer hinterlegt. „Wenn man dort anruft, bekommt man auch den einen oder anderen Tipp."

(Artikel erschienen am 07.06.2021 im Gäubote Herrenberg. Wir danken der Redaktion des Gäubote für die freundliche Genehmigung des Nachdrucks. Siehe auch www.gaeubote.de).

HEY DU!
Bist du bereit deine Fähigkeiten zu testen?

In der Stadt Herrenberg warten 10 Prüfungen der Ninja Schule auf Dich. Wenn du dich erfolgreich den Herausforderungen gestellt hast, wirst du mit einer Urkunde belohnt! 

Das Stadtspiel „Ninja Schule“ startet
ab Dienstag, 25.05.21!

Vorher musst du nur die Karte und das Heft ausdrucken oder du holst dir bei der Mobilen Jugendarbeit in der  Bahnhofsstraße 18 beides ab (START).

Karte und Heft sind überall wo es Werbung gibt auch zum Download zur Verfügung gestellt. Beim Drucken beachten: Beidseitig und an der langen Kante formatieren.

Los geht`s!
Viel Spaß beim Prüfen Eurer Fähigkeiten!

Empfohlenes Alter:  6-12 Jahren

Dauer: ca. 2 Stunden

Getränke und Snacks helfen der Ausdauer!

Eure Herrenberger Sozialarbeiter/innen

(Schulsozialarbeit des Vereins für Jugendhilfe BB, Mobile Jugendarbeit und Jugendhaus)

 

Elternkarte:

Download der Elternkarte

 

Kinderkarte:

Download der Kinderkarte

 

Download des Begleitheftes

 

Liebe Schülerinnen und Schüler aus Herrenberg,

Wir brauchen eure Hilfe!

Mrs. X ist gerade in Herenberg unterwegs und treibt dort ihr Unwesen. Wir wissen aber nicht, was sie vor hat. Auf der Karte von Herrenberg, die wir euch mitgeschickt haben, gibt es Hinweise darauf, wo sie bereits gesichtet wurde. Folgt ihren Spuren und schaut ganz genau nach! Ab Dienstag 25.05.21 könnt ihr uns dabei unterstützen um herauszufinden, was Mrs. X im Schilde führt. Bis Ende Juni (30.06.21) wird sie unterwegs sein.

Falls ihr Fragen habt, wendet euch gerne an uns (0163-89 89 013), auch wenn wir selbst nicht wissen, was in Herrenberg gerade vor sich geht.

Eure Herrenberger Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeiter (Schulsozialarbeit, Jugendhaus, Mobile Jugendarbeit)

Download der Karte

 

Einladung zur
Fasnets-Challenge
im Exit Game Style
 
Fasching 21 ist anders als die Jahre zuvor.
Anders aber...
 
..in uns allen steckt noch ausreichend Partylaune und Fasnetsstimmung!

Sie ist nur etwas eingerostet und alles was du dafür tun musst, um die Fasnetsstimmung wieder in vollem Glanze erleben zu können ist dich der ultimativen Fasnets-Challenge zu stellen!
 
Diese Rettungsmission ist aber nicht ohne! Knifflige Herausforderungen und Rätsel, welche ganz im Style beliebter Exitgames gestaltet sind, erwarten dich.


Mit einem scharfen Verstand und den richtigen Hilfsmitteln lassen sich die Herausforderungen der unterschiedlichen Level lösen.
 

Welche Hilfsmittel?

  • Du brauchst unbedingt ein Smartphone mit QR-Code-Scanner & ausreichendem Datenvolumen.

  • Außerdem einen „Magic Navigator“, dies ist das Begleitheft zum Game. Lade ihn dir hier herunter oder hole ihn dir bei der Mobilen Jugendarbeit ab. Dort beginnt die Challenge!

  • Das Einladungsvideo siehst du hier.

Insgesamt spielst du dich über 10 Level hoch bis zum Endgame. Löst du die letzte Aufgabe und verfolgst das Game aufmerksam, bekommst du einen Preis für deinen Beitrag zur Rettung der Fastnet(-sstimmung)!

Empfohlene Altersgruppe: ab der 7-8 Klasse selbstständig lösbar, jüngere Kids schaffen das Game auch, allerdings nur mit Begleitung.

Start: Mobile Jugend Arbeit, Bahnhofsstraße 18, Herrenberg

Schätze finden mit Rätselstationen
 
Gäubote Herrenberg, 09.02.2021
 
Herrenberg — Derzeit sieht man in Herrenberg im Markwegzentrum und Umgebung sowie in der Altstadt Kinder oder Familien mit suchenden Blicken, Papier und Bleistift. Konzentriert versuchen sie, die ausgehängten Rätsel zu lösen, um Buchstaben und Ziffern in die richtige Reihenfolge zu bringen. Manche schauen auf ihre Handys, denn mithilfe von Kamera und QR-Code-Scanner können sie sich etwas Sucharbeit ersparen.

Dahinter steckt der Rätselspäß der Schulsozialarbeit und der Mobilen Jugendarbeit des Vereins für Jugendhilfe, die von der Herrenberger Kommune finanziert werden. Auf insgesamt elf Stationen finden sich unterschiedliche Rätsel wie zum Beispiel Bilderrätsel, Zahlenrätsel, Suchbilder, Sudoku und Kreuzworträtsel, die gelöst werden müssen, um den Lösungssatz zu finden.

Der Startpunkt der Rätselstrecke befindet sich am Seiteneingang der Vogt-Heß-Schule. Bildhinweise und ein QR-Code zeigen, wo sich die jeweils nächste Station befindet. So werden die Teilnehmer über das Markweggelände in Richtung Adlerstraße und Vogelsang geleitet.

Wenn sie alle Stationen entdeckt und alle Rätsel gelöst haben, finden sie sich bei den Mitarbeitern der Mobilen Jugendarbeit wieder - hier wartet eine gefüllte Schatzkiste auf sie.

Nach der Händedesinfektion darf sich jeder, der den richtigen Lösungssatz herausgefunden hat, für die harte Arbeit belohnen. Die Schatzkiste wurde durch Spenden des Lions Clubs sowie mit Sachspenden von Volksbank und Kreissparkasse befüllt.

Das Angebot, das sich die Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeiter speziell für Familien in der Ferien- und Lockdownzeit ausgedacht haben, nahmen bis zu 40 Kinder am Tag wahr. Zur Freude der Organisatoren konnten viele Kinder und Familien davon profitieren und das, ohne die Abstands- und Hygieneregeln zu brechen, heißt es in der Pressemitteilung.

Aufgrund des großen Zuspruchs ist bereits die nächste Rallye in Planung. Informationen zu den Schnitzeljagden gibt es auf den Homepages der Herrenberger Schulen, des Herrenberger Elternbeirats oder bei den Schulsozialarbeitern des Vereins für Jugendhilfe.    -gb-.

(Artikel erschienen am 09.02.2021 im Gäubote Herrenberg. Wir danken der Redaktion des Gäubote für die freundliche Genehmigung des Nachdrucks. Siehe auch www.gaeubote.de).

Sportprofil, Bläserklasse, Tanz-Theater und Natur
 
Herrenberg: Jerg-Ratgeb-Realschule zeichnet sich durch ein vielfältiges Angebot aus
 
Gäubote Herrenberg, 06.02.2021
 
von Gabi Weber-Urban
 
Seit Jahren punktet die Jerg-Ratgeb-Realschule mit einem breiten Spektrum an schulischen Schwerpunktangeboten. Angefangen hat alles mit dem sogenannten „Sportzug", der lange bevor die Profilbildung Einzug in den Schulalltag gehalten hat, zum Alleinstellungsmerkmal geworden war.

Das intensive sportartenübergreifende Bewegungsangebot schult Ausdauer, Geschick und Kraft    GB-Foto: gb

Die Jerg-Ratgeb-Realschule liegt im Schulzentrum Markweg und wird als offene Ganztagsschule geführt. Ein Mittagessen in der Mensa, Hausaufgabenbetreuung sowie die Teilnahme an AGs runden das Tagesprogramm ab. Im laufenden Schuljahr besuchen insgesamt 700 Jungen und Mädchen die Realschule. Zurzeit werden 117 Kinder in vier fünften Klassen unterrichtet. Alexander Riegler steht als Schulleiter einem Team von 50 Pädagogen vor. Eine Schulsozialarbeiterin komplettiert das Team der Schule.

Wohin nach der vierten Klasse?
Wohin nach der vierten Klasse? Diese Fragen stellen sich Jahr für Jahr viele Eltern und Schüler. Doch dieses Jahr fällt die Antwort darauf noch schwerer als sonst. Denn Auskünfte und Infogespräche vor Ort in den Schulen gibt es nicht. Infoveranstaltungen fallen aus, die Türen bleiben zu, keine Projektpräsentationen. Der Corona-Lockdown lässt es nicht zu. Dabei stehen die Anmeldetermine im März unmittelbar bevor. Zwar werden viele Angebote ins Internet übertragen, doch der Informationsbedarf bleibt groß. Der „Gäubote" stellt deswegen in einer kleinen Artikelserie die weiterführenden Schulen in Herrenberg und Umgebung vor. Und ebenso die beruflichen Schulen - auch sie können nur eingeschränkt um neue Schüler werben.                                                   -gb-

Wie in allen Realschulen ist die erste Fremdsprache Englisch. Der Englischunterricht beginnt in Klasse 5. Ab dem sechsten Schuljahr kann die erste Fremdsprache um Französisch ergänzt werden.

Das Sportprofil als Weiterentwicklung des Sportzuges bietet bewegungsfreudigen Kindern die Möglichkeit, sich sportlich zu erfahren. Mit dem intensiven sportartenübergreifenden Bewegungsangebot werden Ausdauer, Geschick und Kraft geschult und gleichzeitig auch optimale Bedingungen für das Lernen der Kinder geschaffen. Schullandheimaufenthalte ermöglichen den Kindern Einblicke in Natur- und Outdoorsportarten wie Snowboarden, Kajakwandern, Raften, Klettern oder Canyoning. Aber auch Gesundheitserziehung wird im Rahmen dieses Profils gelehrt.

In der Bläserklasse wird zwei Jahre lang als Klassenorchester musiziert

In der Bläserklasse - dem zweiten Profil - musizieren die Schüler über zwei Jahre als Klassenorchester. An die Stelle des traditionellen zweistündigen Musikunterrichts tritt ein dreistündiger Orchesterunterricht, der um einen einstündigen Instrumentalunterricht durch den Kooperationspartner Musikschule realisiert wird. Im Anschluss an das Bläserklassenprofil haben die jungen Musiker die Gelegenheit, in weiteren Orchestergruppierungen ihre musikalischen Fertigkeiten auszubauen. Big Band, Chor, Samba, Band für Einsteiger und Tanzmodule für die Jahrgangsstufen 9 und 10 komplettieren das Profilangebot.

Aber auch für Kinder, die nicht in einer Profilklasse sind, bietet die JRS spannende Klassenprojekte an, die sich möglicherweise in Zukunft zu einem weiteren Profil entwickeln können: Eines dieser Klassenprojekte beschäftigt sich mit dem Themenschwerpunkt Tanz-Theater. Das Staatstheater Stuttgart ist bei diesem Projekt Kooperationspartner. Workshops, die durch Choreografen und Tänzer des Staatstheaters angeleitet werden, münden in einer gemeinsamen Werkstattpräsentation. Das Angebot wird um Theatertage auf Schloss Rotenfels und um Theaterbesuche umfassend ergänzt.

Ein weiteres Projekt widmet sich dem Thema Natur und Garten und zeichnet sich unter anderem durch naturkundliche Exkursionen, Bauernhofbesichtigung, und vieles mehr aus. Der Schulgarten bietet darüber hinaus vielfältige Gelegenheit zu praktischen Erfahrungen.

Gemäß den Aussagen von Alexander Riegel ist ein „sanfter Übergang" von der oft kleinen Grundschule in die weiterführende Schule oberstes Prinzip bei der Gestaltung der ersten Schulwochen. Durch sogenannte „Kennenlerntage" soll sich die Klassengemeinschaft festigen, Klassenlehrerstunden schaffen Nähe und Bindung, und mit Schulwegtrainingseinheiten wird für die Sicherheit gesorgt.

Für den Unterricht unter Pandemiebedingungen sieht sich die Schule nach Aussage des Schulleiters gut vorbereitet. Dank einer sehr frühen Nutzung einer Kommunikationsplattform und zahlreicher Fortbildungen ist die Schule gegenwärtig in der Lage, den Fernunterricht nach Stundenplan durchzuführen. Die Abläufe sind standardisiert und so eingeübt, dass sogar Gruppenarbeit möglich ist.

Die Jerg-Ratgeb-Realschule zeichnet sich durch eine sehr lebendige Elternarbeit aus, wie der Schulleiter zufrieden feststellt. Unter dem Motto „Eltern für Eltern" wurde von Erziehungsberechtigten ein JRS-Abc gefasst. Und so sitzen am Tag der offenen Tür nicht nur Pädagogen und die Schulleitung am Infotelefon, sondern auch Eltern, die über ihre ganz persönlichen Erfahrungen mit der Schule berichten. Große Unterstützung erfährt die Schule durch den Förderverein, der sich mit Rat und Tat und auch materiell für die Schule einsetzt.

@ Infos gibt es auch unter www.jrs-herrenberg.de und am virtuellen Infonachmittag am Donnerstag, 11. Februar, von 15 bis 18 Uhr. Um 15 Uhr stellt sich die Schule allgemein vor, um 16 Uhr die Bläserklasse, ab 16.30 die Sportklasse. Anschließend werden bis 18 Uhr Fragen beantwortet..

(Artikel erschienen am 06.02.2021 im Gäubote Herrenberg. Wir danken der Redaktion des Gäubote für die freundliche Genehmigung des Nachdrucks. Siehe auch www.gaeubote.de).