Schulprojekte

Schulprojekte

Hier sind Projekte aufgeführt, die nicht einzelnen Klassen oder Fachbereichen zugeordnet sind, sondern eher für die gesamte Schule gelten.

 

betreuende Lehrerin: Susanne Maier-Haag
 

Lehrerfortbildung am 17.10.2012.

Besuch der Gedenkstätte Hailfingen-Tailfingen: Fachschaft EWG/Geschichte und Religion sowie alle interessierten Lehrkräfte.

 

10 Lehrerinnen und Lehrer der Jerg-Ratgeb-Realschule nahmen die Chance wahr, die Gedenkstättenarbeit des Vereins „Gegen Vergessen für Demokratie“ kennen zu lernen. Herr Roth, der für den Verein die Führung übernahm, schilderte auf sehr eindrucksvolle Weise unter welch unmenschlichen, mörderischen Bedingungen die 601 Häftlinge im Hangar untergebracht waren. Die Häftlinge arbeiteten in den umliegenden Steinbrüchen und wurden für die Arbeit an dem Rollfeld eingesetzt. Nachgewiesen ist der Tod von 186 Häftlingen. „Jeder Mensch hat einen Namen“ – so versucht der Verein das Schicksal der einzelnen Häftlinge durch intensive Recherchearbeit für die Erinnerungsarbeit lebendig zu halten.


Auf sehr anschauliche Weise schilderte Herr Roth die Möglichkeiten der Erinnerungsarbeit vor Ort.  Im Dokumentationszentrum, sowie im Seminarraum besteht für Schulklassen eine hervorragende Möglichkeit sich der Geschichte des Konzentrationslagers auf unterschiedliche Weise zu nähern. Durch die Einbindung der „Jugend – Guides“ besteht sicher auch eine gute Chance Schülerinnen und Schüler in ihrer Erfahrungswelt abzuholen.

 

Der Förderverein hat die Veranstaltung mit 100€ bezuschusst.

 

(Susanne Maier-Haag)

 

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Grundausstattung für Kuppingen
 

 

betreuende Lehrer: Gudrun Fischer und Helga Forster

Lieber Förderverein,

die Cajons, Keyboards, diverse Rhythmusinstrumente, Stellwände, Hokki-Hocker, Lärmampeln und den Globus finden wir alle sehr klasse.

Durch die Cajons, Keyboards und die diversen Rhythmusinstrumente macht der Musik-Unterricht noch mehr Spaß.

Die Stellwände sind alle schon in vollem Gebrauch.

Auf den Hokki-Hockern ist der Unterricht viel entspannter.

Wenn wir im Unterricht leise sein sollen, hilft uns die Lärmampel.

Der verschieb- und drehbare Globus hilft uns, wenn wir im Erdkunde-Unterricht etwas über Länder und Ozeane wissen müssen.

Wir bedanken uns im Namen der JRS Kuppingen für die gespendeten Sachen!

Viele liebe Grüße aus Kuppingen

5d, 5e, 7d und 7f  Grinsen

Oktober 2012

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Mathewerkstatt

- auch Lehrer drücken die Schulbank!

 
betreuende Lehrerin: Karoline Eckert

 

Am 18.06.12 und 06.07.12 reiste Prof. Dr. Lars Holzäpfel von der PH Freiburg an, um uns, den Mathematiklehrern und –lehrerinnen der Jerg-Ratgeb-Realschule und der Theodor-Schüz-Realschule Herrenberg, einen Einblick in das „produktive Üben“ im Matheunterricht zu geben und um uns die „Mathewerkstatt“ näher zu bringen. Frei nach dem Motto:

„Erkläre es mir und ich werde es vergessen. Zeige es mir und ich werde mich erinnern. Lass es mich selber tun und ich werde es verstehen.“ (Konfuzius)

wurden wir nach einem kurzen Vortrag aufgefordert, differenzierte Aufgaben zum produktiven Üben zu erstellen. Diese neue Art der Aufgabentypen wurde sofort im Unterricht aller Jahrgangsstufen eingesetzt. Die zunächst ungewohnte und neue Art des Übens stieß bei den Schülern und Schülerinnen auf reges Interesse und eifrige Mitarbeit. Durch die Differenzierung wurden auch schwächere Schüler und Schülerinnen motiviert und in ihrem Können bestätigt.

Am zweiten Termin wurde über die Erfahrungen und den Einsatz der „neuen“ Aufgaben im Unterricht diskutiert. Dieser Erfahrungsaustausch und die Umsetzung im Matheunterricht haben uns darin bestärkt, dass selbst kleine Veränderungen in der Aufgabenstellung einen positiven Einfluss auf den Lernerfolg der Schüler und Schülerinnen haben.

Beispielaufgabe für Klasse 6:
Thema: Rechnen mit Dezimalbrüchen.

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1. Finde verschiedene Möglichkeiten!
2. Verwende möglichst viele gleiche Zahlen!

 

(Karoline Eckert und Susanne Reissner)

 

 

 

 

Innenhofgestaltung

betreuender Lehrer: Matthias Schöneck

Die Neugestaltung des Innenhofes der JRS lag schon lange in unserer geistigen Schublade.

Im Herbst 2005 gab dann der Förderverein grünes Licht.

Vor allem an Wochenenden schufteten viele SchülerInnen mit tatkräftiger, kostenloser Unterstützung durch die Firma Roth: der alte Steinbrunnen musste mit dem Presslufthammer mühevoll zerlegt werden, Erdaushub wurde mit Schubkarren durch das Schulhaus abtransportiert, Schotter eingebracht, Gehwege und Aufenthaltsflächen mit Natursteinplatten neu gestaltet. Ein Zierbrunnen, eine Sitzgruppe mit Steintisch, Steinbänke und diverse Pflanzen schufen rechtzeitig zum 40-jährigen Jubiläum der JRS im Soommer 2006 einen wunderschönen Aufenthaltsbereich im Freien

Dank einer weiteren finanziellen Unterstützung durch den Förderverein konnte der Innenhof inzwischen durch eine Holzterasse, Wandverkleidungen, eine aufwändige Beleuchtung und durch Sonnenschirme weiter ausgebaut und aufgewertet werden und wird sowohl von Schülerinnen als auch vom Kollegium gerne bei jeder Gelegenheit in Beschlag genommen.

(Matthias Schöneck)

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Projekt Digitale Videokamera

betreuende Lehrer: Doris Schwarz und Matthias Grünler

Seit Mitte April 2011 verfügt die JRS nun über eine hochwertige Digitale Videokamera. Die Anschaffung war notwendig geworden, weil die digitalen Fotokameras für das Filmmodul in BK und für die Dokumentation von Schulprojekten wie zum Beispiel dem Rock-Pop-Konzert nicht ausreichten. Als Ergänzung zur bisherigen Ausstattung konnten wir darüber hinaus Stative anschaffen, die sowohl für die bestehenden Fotokameras als auch für die Videokamera verwendet werden.

Seit April war unsere Kamera bereits in einigen Filmmodulen im Fach Bildende Kunst im Einsatz. In diesem Rahmen wurde auch das letztjährige Rock-Pop-Konzert von einer Schülergruppe dokumentiert.

Durch die Anschaffung einer aktuellen Videoschnittsoftware (Adobe Premiere Elements 10) kann es seit diesem Schuljahr nun richtig losgehen mit der Filmproduktion.

Momentan ist wieder ein Filmmodul angelaufen. In diesem Jahr kooperieren die Fachschaften Bildende Kunst und Musik und führen das Filmmodul gemeinsam durch. "Musiker" und "Künstler" arbeiten gemeinsam an Videos, die im Rahmen des Rock-Pop-Konzert 2012 gezeigt werden sollen. Bis dahin gibt es noch viel zu tun. Wir sind jedenfalls gespannt auf die Ergebnisse.

Danke dafür, dass der Förderverein diese aktive Arbeit an und mit Filmen ermöglicht.
Matthias Grünler (FS BK) und Doris Schwarz (FS Musik)

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Besser lernen in schönerem Umfeld
 
 
Heimat(at)werker: Eltern, Lehrer und Schüler streichen in der Jerg-Ratgeb-Realschule Herrenberg die Wände
 
von Sabine Haarer, Gäubote Herrenberg, 05.11.2011
 

Herbstferien an der Herenberger Jerg-Ratgeb-Realschule. Wo sonst ihre Kinder über Rechenaufgaben, Gedichtinterpretationen oder Englischübersetzungen brüten, kommen derzeit die Eltern ins Schwitzen. Der Bauausschuss hat wieder einmal zu einer Streichaktion aufgerufen. Wenn die Schüler am Montag zurückkommen, leuchten unter anderem die "10er- und 20er-Flure" in frischen Farben.

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GB-Foto: Holom
Hier schwingen die Heim(at)werker im Flur die Pinsel


Da sage noch einer, während der Ferien sei in den Schulen nichts los. Das trifft nicht auf die Jerg-Ratgeb-Realschule (JRS) zu. Über die Lautsprecheranlage dringt Popmusik, Tim Bendzko singt „Wenn Worte meine Sprache wären". Und das passt. Denn „ohne Worte" wissen die Eltern und Schüler, was zu tun ist. Die Musik passt auch deshalb, weil sie die gute Stimmung widerspiegelt, die unter den Heim(at)werkern herrscht. 18 von ihnen waren gestern am Werkeln, weitere 12 haben sich für den heutigen Samstag angemeldet. Darunter nicht nur die Mitglieder des siebenköpfigen Bauausschusses und fleißige Eltern, sondern auch einige Schüler. Insgesamt 11 der mehr als 30 fleißigen Helfer werden ab nächster Woche wieder die Schulbank in der Jerg-Ratgeb-Realschule drücken. Gestern und heute jedoch haben sie mehr Zeit auf den Fluren als in den Klassenzimmern verbracht. Anstatt Füller hatten sie Pinsel und Walze oder sie halfen Birgitta Lutz. Ebenso wie die Schüler, ist sie bestens mit den Räumen und Gängen vertraut, Birgitta Lutz unterrichtet. Hauswirtschaft. In den letzten beiden Tagen hat sie sich um die Verpflegung der Malertruppe gekümmert und ihre jugendlichen Helfer mit Apfelsaft und Wasser zu den streichenden Grüppchen geschickt.

Die waren vor allem in den unteren beiden Stockwerken zu finden. Von einer kleinen Abordnung abgesehen, die der Nische vor dem Schulsekretariat einen neuen Anstrich verpasste, hatten die Heim(at)werker ihre Utensilien vor allem in den „10er- und 20er"-Fluren abgestellt. Bei der Schulhausbegehung, die der Bauausschuss einmal im Jahr unternimmt, hatte man festgestellt, dass hier am dringlichsten Hand angelegt werden muss. „Wir glauben, dass unsere Kinder nur in einer Wohlfühlatmosphäre gute Leistungen bringen können", begründen Andreas Schlüter und Heike Zieher ihren jährlich wiederkehrenden Einsatz in der Jerg-Ratgeb-Realschule. Zusammen mit Sabine Riehm, Peter Wölfel, Ralf Zieher, Wilfried Biesinger und Harald Schneider bilden sie den Bauausschuss, der sich seit inzwischen mehr als zehn Jahren die Instandhaltung und Verschönerung der Schule zum Ziel gesetzt hat. „Wir sind zwar diejenigen, die planen und organisieren. Aber ohne die vielen Helfer könnten wir nur wenig bewirken", loben die Verantwortlichen die Schar der Freiwilligen, die auch in diesem Jahr ihrem Aufruf zur Mithilfe gefolgt sind. Ein besonders dickes Lob sprechen sie JRS-Hausmeister Uwe Neudeck aus, der sich zudem auch im Bauausschuss engagiert.

Das Ziel, das sie sich gesetzt haben, ist nicht ohne: 415 Quadratmeter Fläche werden an den beiden Heim(at)werker-Tagen gestrichen. Zusammen mit Malermeister Gebhard Baitinger, als Schüler-Vater ist er der Schule verbunden wurden, die Wände im Vorfeld vermessen und ein Kostenvoranschlag erarbeitet. Dieser wurde, wie bei den vorangegangenen Aktionen auch, an die Stadtverwaltung weitergereicht.

Bei der Farbauswahl, auch das hat Tradition, hat man sich an den bereits verwendeten Farben orientiert. Der Eingangsbereich zur Mediathek wird maisgelb gestrichen. Im hinteren Bereich des Ganges wird der inzwischen schon sehr fleckige Farbton „Granat" aufgefrischt und die besonders schadhaften Stellen ausgebessert. Die gegenüberliegende Wand wird mit „Kiesel 15" gestrichen. Diesen Farbton verwenden auch die Heim(at)werker, die im darüber liegenden Flur zugange sind. Mit einem etwas dunkleren Grau-Ton werden die Fensterleibungen eingefasst. „Zwar wurden die Fenster hier nicht, wie vorgesehen, im Sommer ausgetauscht. Aber wir wollten mit dem Streichen jetzt nicht länger warten", sagen Heike Zieher und Andreas Schlüter. Man habe den Farbkatalog und sollte nach dem Fenstereinbau nachgebessert werden müssen, könnte man den passenden Farbton jederzeit nachmischen.

Neben den beiden Gängen werden auch das Zimmer der Beratungslehrerin an der Schule und Raum 37 gestrichen. „Nachdem dort eine Schallschutzdecke eingebaut wurde, ist das Zimmer jetzt sehr streichbedürftig", erklären die Heim(at)werker. Wie die Wand im Erdgeschoss werden die Rückwand und die Fensteraussparungen maisgelb gestrichen, für die restlichen beiden Wände werden die Pinsel in die Eimer mit der Aufschrift „Latexseidenglanz Weiß" getaucht. Wenn Bauausschuss, Eltern und Schüler heute nachmittag ihren Einsatz beenden, werden sie knapp 100 Liter Farbe verstrichen haben. „Das sind nicht nur Verschönerungsarbeiten sondern dient auch der Instandhaltung der Schule", betonen die freiwilligen Helfer, bevor sie wieder zu Pinsel und Farbwalze greifen.

(Artikel erschienen am 05.11.2011 im Gäubote Herrenberg. Wir danken der Redaktion des Gäubote für die freundliche Genehmigung des Nachdrucks. Siehe auch www.gaeubote.de).

 

 

Streichaktion Herbstferien

- Dankschreiben von Dirk Hasenbusch, Schulleiter der Jerg-Ratgeb-Realschule Herrenberg -

Liebe Eltern, liebe Schülerinnen und Schüler
- kurzum: Liebe JRS-Ehrenarbeiterinnen und -arbeiter,

ich empfinde großen Stolz und tiefe Dankbarkeit für die Tatsache, dass ich an einer Schule arbeiten darf, an der es sowohl eine so mitreißende 5-Sterne-Elternschaft als auch eine so hilfsbereite 5-Sterne-Schülerschaft zu finden gibt. Fünf Sterne, das ist im Hotelbereich die bestmögliche Kategorie. Und jeder Stern steht für eine besonders hervorzuhebende positive Eigenschaft.

Genauso ist es auch bei Ihnen und euch liebe JRS-Ehrenarbeiterinnen und -arbeiter:

  • Stern Nummer eins steht für die Bereitschaft, sich ehrenamtlich für die Schulgemeinschaft einzubringen. Das bedeutet: Zeit herzuschenken und - ohne jede Entlohnung - Mühen auf sich zu nehmen.
  • Stern Nummer zwei steht für die bemerkenswerte Tatsache, dass auch ihr, liebe Schülerinnen und Schüler, in großer Zahl feste mit angepackt und geschuftet habt, wie die Erwachsenen.
  • Stern Nummer drei soll hervorheben, dass ihr sogar in euren Ferien bereit wart, in die Schule zu kommen.
  • Stern Nummer vier unterstreicht die geradezu magische Situation, dass 60 gut gestimmte und hoch motivierte Jugendliche und Erwachsene in einer besonders harmonischen Situation ein großes, von jedermann zu besichtigendes Werk geschaffen haben. Durch die Streichaktion auf 2 Flurebenen, in der Aula, dem Musiksaal, der Küche und durch die Sanierung des Flurs vor dem Musiksaal ist unser Alltag an der Schule um ein Vielfaches freundlicher und sonniger geworden - nicht zuletzt durch die schöne Farbgebung.
  • Last but not least steht Stern Nummer fünf für das großartige und selbstlose bürgerschaftliche Engagement, das sowohl der Schulgemeinschaft aber auch der Kommune - und damit der Bürgerschaft Herrenbergs - eine herausragende ehrenamtliche Leistung zur Verfügung stellt - ein vergleichbares Beispiel ist mir nicht bekannt. Somit fühle ich mich - stellvertretend für die Schulgemeinschaft, aber auch für die Stadt Herrenberg mit allen ihren Einwohnern - reich beschenkt von Ihnen und euch, liebe JRS-Streicherinnen und -Streicher. Dieses Geschenk ist einzigartig!


Sie haben sich, ihr habt euch um die Schule, die Stadt Herrenberg verdient gemacht. Hierzu möchte ich meinen tiefen Respekt und meinen persönlichen herzlichen Dank mit diesem Schreiben zum Ausdruck bringen.


Für unsere Helferinnen und Helfer aus der Schülerschaft soll der Dank aber noch auf eine ganz besondere Weise erfahrbar werden: Euch möchten wir nach getaner Arbeit mit einem Gutschein für einen  Kinobesuch verwöhnen. Damit unterstreicht auch der Förderverein unserer Schule seine Anerkennung.

Mit ganzen lieben Grüßen
Ihr und euer

Dirk Hasenbusch

(Die Kinogutscheine als Dank für die tolle Leistung der Mitwirkenden Schülerinnen und Schüler hat der Förderverein mit großer Freude gesponsert.)

 

- betreuende Lehrerinnen Gudrun Fischer und Helga Forster -
 

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Wir alle wissen, dass Lärm u.a. stark gesundheitsschädigend ist. Auch hyperaktives Verhalten, Gedächtnisbeeinträchtigung, Gewalt und nicht zuletzt Hör- und Kommunikationsbeeinträchtigung können Folge von Dauerlärm sein.

Dagegen wollen wir etwas tun!

 

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kuntu - RTYTHMUSTHEATER

 

So konnten unsere Schüler der Klassen 5 und 6 mit Hilfe finanzieller Unterstützung durch den Förderverein schon am 25. Februar 2010 etwas Besonderes erleben.

Mary Ann Fröhlich, Hansjörg Ostermayer und Chris Portele von der Gruppe „Kuntu“ aus Tübingen zeigten, dass Lärm nicht gleich Lärm ist. Sie haben unsere Schüler mit afrikanischen Trommelmärchen auf spielerische Art und Weise „zuhören“ und „Stille“ bewusst erfahren lassen.


Lärmampeln

 

Seit März 2010 setzen mehrere Kollegen eine Lärmampel (eine Leihgabe des Kreismedienzentrums Böblingen) in ihrem Unterricht ein. Mit Erfolg. Die Lärmampel wird von den Schülern sehr positiv aufgenommen. Schüler werden auf Lärm sensibilisiert.

Ein allgemein entspannteres, stressfreies und konzentriertes Arbeiten wird möglich.

 

So entstand der Wunsch unserer Schule eigene Lärmampeln anzuschaffen.

Auch hier unterstützte der Förderverein durch die sofortige finanzielle Hilfe unser Vorhaben. 5 Lärmampeln konnten nun angeschafft werden.

 

Wir möchten uns noch einmal an dieser Stelle recht herzlich für die schnelle und unbürokratische Hilfe bedanken.


Was ist das Besondere an einer Lärmampel?

 

Mit Hilfe der Lärmampel wird eine angemessene Lautstärke-Einstellung für die gegebene Klassensituation vorgenommen.

 

Dabei gilt:

Die Ampel leuchtet grün, solange die eingestellte Geräuschstufe eingehalten wird. Wird der Geräuschlevel überschritten, blinkt die gelbe Lampe als Warnung. Wenn die Lautstärke dann ca. 15 Dezibel über der eingestellten Stufe liegt, schaltet die Ampel auf Rot. Je nach Einstellung kann jetzt auch eine Signalsirene ertönen.

 

Stufe entspricht ungefähr Dezibel 
entsprechende Tätgkeit
1 ca. 50 - 60 Stillarbeit
2 ca. 60 - 70 Leise Gespräche
3 ca. 70 - 80 Normales Gespräch
4 ca. 80 - 90 Sehr lautes Gespräch
5 ca. 90 - 100 Beginn der Schädigung des Innenohrs bei Dauerlärm
6 ca. 100 - 110 Schmerzgrenze
7 ca. 110 - 120 Gehörschädigungen sind möglich

 

 

(Gudrun Fischer und Helga Forster)

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