Schulprojekte
Hier sind Projekte aufgeführt, die nicht einzelnen Klassen oder Fachbereichen zugeordnet sind, sondern eher für die gesamte Schule gelten.

Das Team der Schülerzeitung der Jerg-Ratgeb-Realschule Herrenberg
Oben stehend (von links): Janet Istepanian, Lea Scheef, Lara Womann, Alisa Boy, Lukas Kummer
unten kniend: Gerrit Koch, C. E., Niklas Nau
es fehlt auf dem Gruppenbild: Lucas Johnson
Die Teammitglieder mit Ihren jeweiligen Funktionen im Team Schülerzeitung:
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![]() Alisa Boy, Klasse 8b
Freie Journalistin, Layouterin, Foto TEAM |
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15 Stunden Wagner auf 35 Minuten komprimiert
Rund 450 Musikfreunde kamen zum Benefizkonzert mit dem Musikkorps der Bundeswehr am Dienstag in die Herrenberger Stadthalle – Brigitte und Jürgen Dieter waren überwältigt. Das Kuppinger Ehepaar organisierte diese Veranstaltung, um dem Hegau-Jugendwerk in Gailingen und dem Förderverein der Herrenberger Jerg-Ratgeb-Schule mit einer großzügigen Spende danken zu können.
Über das spielerische Niveau zu schreiben, erübrigt sich: Das Musikkorps der Bundeswehr hat sich landauf, landab viel Renomee erarbeitet.
Anlass ihrer Dankbarkeit ist die unkomplizierte Unterstützung und Hilfe, die ihr Sohn Daniel Dieter seit Februar 2007, seit seiner plötzlichen und unerklärlichen Querschnittlähmung erfahren hatte (der „Gäubote" berichtete ausführlich). „Es ist schwer in Worte zu fassen", begrüßte Brigitte Dieter die Gäste und verglich das Erlebte mit Wellen: „Die erste Welle kam am 15. Februar 2007, zog uns in die Tiefe und riss uns den Boden unter den Füßen weg. Das Zweite war eine Welle der Hilfe im Jugendwerk, das uns half, mit den Untiefen klarzukommen." Die dritte Welle habe die Familie wieder an Land gespült. „Jetzt ist wieder so etwas wie Alltag eingekehrt und tief in uns ist der Wunsch, zu danken."
Der Erlös des Benefizkonzertes mit dem Musikkorps der Bundeswehr soll deshalb zwischen den Gailinger und den Herrenberger Helfern Daniel Dieters geteilt werden: „Wir wollen, dass die Jerg-Ratgeb-Schule einen barrierefreien Eingang bauen kann und dass das Jugendwerk seine Elternzimmer bekommt."
Daniel, der gerade ganz oben auf einer Welle schwimmt und sich über die am Morgen bestandene Führerscheinprüfung freut, saß in der ersten Reihe und applaudierte begeistert für die „60 Mann" auf der Bühne, zu denen übrigens auch zwei Frauen gehören.
Über das hohe spielerische Niveau der Musiker zu schreiben, erübrigt sich inzwischen, denn sie haben sich seit vielen Jahren bundesweit Lorbeeren verdient und sind Garanten für fantastisches Konzertieren. In der Herrenberger Stadthalle wollten sie „am Puls der Zeit" sein. Traditionell, zackig, preußisch war der Beginn mit dem berühmten Parademarsch der „Langen Kerls" und auch die Königlich Bayrische Grenadiergarde schritt einst flott und forsch daher. Der dritte Marsch im Bunde war gar der „Kaisermarsch".
Das krasse Gegenteil dazu bildete ein von Dirigent Oberstleutnant Walter Ratzek angepriesener „umwerfend eleganter Swing im kräftigen Big-Band-Sound" oder das sinfonische Beatles-Porträt mit seinem spannungsreichen, humorvollen und sehr anspruchsvollen Arrangement. Immer wieder gab es interessante Hörakzente und als Sahnehäubchen zwei Saxofonsoli.
Schon bei der Rossini-Ouvertüre der Oper „Die seidene Leiter" brillierten die Instrumentalisten. Zahlreiche Soli kennzeichnen die furiose Komposition und dynamisches Drängen und tänzerisches Schwingen, häufige Stimmungs- und Tempowechsel machen die Ouvertüre lebendig. Absolut unvergleichlich war jedoch das bewundernswerte Unterfangen, 15 Stunden Wagner-Oper auf 35 Minuten zu komprimieren. Der Klarinettist Hauptfeldwebel Guido Rennert arbeitete mit einem Hamburger Wagnerkenner zusammen. So entstand nach 120 Stunden Arbeit ein hinreißendes Arrangement mit wechselvoller
Dramatik und packender Dominanz. Rennert gelang es, ein grandioses und in höchstem Maße intensives Hörerlebnis zu schaffen, das dem leistungsstarken Musikkorps mit seinen vielen Solisten auf den Leib geschrieben wurde. Düstere Bedrängnis, verheißungsvolle Lichtblicke und elegische Elemente verwoben sich zu packender Dichte. Immer wieder zogen die Percussionisten die Aufmerksamkeit auf sich.
Mystische Stimmung schuf das homogene Zusammenspiel von Klarinetten und Flöten, innige Feinheit zeichnete das Liebesthema aus. Kaum hatte man sich in ein Wagnerbild eingehört, wechselten Tonart, Thema, Stimmung. Das fantastisch dargebotene Wechselbad der Harmonien wurde von den Zuhörern mit minutenlangem Beifall belohnt. Rennert erhielt einen verdienten Sonderapplaus dafür, dass es ihm gelungen war, Wagners ausuferndes Werk in ein hörgerechtes, äußerst anregendes Häppchen zu verpacken.
Nach zwei abwechslungsreichen Stunden hatten die „Standing Ovations" ihren Preis: Walter Ratzek lud zur Nationalhymne ein. Nicht nur der Familie Dieter war die Rührung über den großartigen Abend anzusehen.
(Artikel erschienen am 23.05.2008 im Gäubote Herrenberg. Wir danken der Redaktion des Gäubote für die freundliche Genehmigung des Nachdrucks. Siehe auch www.gaeubote.de)
Biologieunterricht und Binden reichen nicht aus, damit junge Mädchen das Ereignis der ersten Menstruation positiv erleben. Der Kurs bietet den Mädchen die Möglichkeit, sich diesem Thema in einer kleinen Gruppe von Mädchen auf eine besondere, stärkende und unterstützende Art und Weise zu nähern und damit auseinander zu setzen. Ziel des Kurses ist es, mit dem Thema verbundene Ängste und Unsicherheiten abzubauen, Menstruationsbeschwerden vorzubeugen und den Mädchen eine positive Einstellung zur Menstruation, sowie zu ihrem Körper zu vermitteln und damit ihr Selbst- und Körperbewusstsein zu stärken. So können für die Mädchen auch "diese Tage" in der Regel gute Tage werden.
An 3 Nachmittagen wird über die Themen Phantasiereise, Entspannung, Bewegung, Massage, Tricks & Tipps und vieles mehr zum Thema Menstruation vermittelt.
Die Kurse wurden veranstaltet von Frau Sibylle Kraut, Diplom Sozialpädagogin (FH).
Der Förderverein hat Mitgliedern einen Zuschuß zur Kursgebühr gewährt.
(Sibylle Kraut)
Natürlich geht man in die Schule um zu lernen. Doch zur Förderung der Klassengemeinschaft gehören auch auf Ausflüge, um gemeinsam Spaß zu haben oder interessante Sachen zu sehen.
Gleich in der zweiten Schulwoche nach den Sommerferien gibt es in der Regel einen Wandertag. Jede Klasse beschließt, was sie unternehmen will. Zur Auswahl stehen ein Museumsbesuch, die Go-Kart Bahn, eine Theateraufführung oder einfach nur ein bestimmtes historisches Gebäude. Die Entscheidung liegt bei der Klasse. Doch man geht nicht nur auf Ausflug. Gibt es z.B. gerade einen Kinofilm, der in einem bestimmten Fach zum Thema passt und der Lehrer will mit der Klasse in diesen Film gehen, dann findet Schule im Kino statt. Unsere Klasse war z.B. mit unserem Geschichtelehrer in dem Film „Sophie Scholl“. Oder man geht mit der Gemeinschaftskundelehrerin in eine Gerichtsverhandlung. Die Schüler und Schülerinnen der Klassenstufe 9 gehen am Anfang des Schuljahrs in das Berufsinformationszentrum. Außerdem führen die Klassen in bestimmten Klassenstufen einen Schullandheimaufenthalt durch, wozu man mit der Klasse in eine andere Stadt oder in ein anderes Land fährt und mehrere Tage zusammen verbringt.
Der letzte Ausflug ist dann nach der Abschlussprüfung die Abschlussfahrt.
(Oliver Beck, Atilla Gülseren)
„einmal zusammen“
Jeden Mittwoch findet um 13.30 bis 14.50 Uhr unter der Leitung von Astrid Günter, einer Gymnasiallehrerin, ein Selbstverteidigungskurs für Realschülerinnen und Gymnasiastinnen statt. Jeweils treffen sich maximal 12 Mädchen der 6. Klassenstufe im Gymnastikraum der Jerg- Ratgeb Realschule. Leider gibt es nur sehr wenige Jungs, die sich trauen, an diesem kostenlosen Kurs teilzunehmen. Da das Interesse der Jungs nur sehr gering ist, kam bisher noch kein Selbstverteidigungskurs für Jungs mit Unterstützung des Fördervereins der JRS zustande. Dieser Kurs ist selbstverständlich kein Pflichtunterricht, er wird in der Form einer AG angeboten.
Vor 4 Jahren fand der Selbstverteidigungskurs zum ersten Mal statt. Damals wurde er vom Förderverein der Jerg- Ratgeb Realschule finanziell unterstützt. Heute bekommt Astrid Günter die zwei AG-Stunden vom Staat bezahlt.
Das Kursziel besteht hauptsächlich in der Stärkung des Selbstbewusstseins. Dazu gehört auch eine Aufklärung über das Thema sexueller Missbrauch. Ein Selbstverteidigungskurs ist natürlich auch dazu da, dass man sich im Falle eines Angriffs verteidigen kann, ohne sich zu verletzen.
Für den Besuch dieses Kurses braucht es keinerlei Voraussetzungen. Das heißt, dass auch Anfänger und unsportliche Schülerinnen ohne Probleme teilnehmen können. Allerdings ist vor allem in Kampfsportarten Zuverlässigkeit und Disziplin sehr wichtig.
Erstaunlich für uns ist, dass Jungs nur so wenig Interesse an einem Selbstverteidigungskurs haben. Aber vielleicht ist es ja auch so, dass viele Jungs Interesse hätten, sich jedoch nicht trauen, weil sie Angst haben, dass sie dann von ihren Mitschülern als „Schwächlinge“ ausgelacht werden.
(Felix Bleichert, Jendrik Schwarz)
Die Hausaufgabenbetreuung entstand im Sommer 2005 auf Initiative der Elternschaft.
An derzeit 4 Tagen in der Woche, Dienstag bis Donnerstag von 13:10 Uhr bis 14:30 Uhr, betreuen zwei ausgebildete Pädagogen im Wechsel, die Kinder in einem Klassenraum der Jerg-Ratgeb-Realschule. Konzeption und Gestaltung liegen dabei in der Eigenverantwortung der Lehrkräfte.
Neben einer unterstützenden Betreuung bei der Anfertigung der Hausaufgaben, erhalten die Kinder gezielte Anregungen zur Vertiefung und Festigung der Lerninhalte. Bei einer altersgemischten, klassenübergreifenden Gruppengröße von maximal 10-13 Kindern wird darüber hinaus auch das gute soziale Miteinander spielerisch eingeübt.
Die Betreuer sind beim Förderverein der Schule angestellt, der auch für Notfälle das kaufmännische Risiko übernommen hat.
Die Eltern zahlen für die Betreuung einen festen Betrag.
Für weitergehende Auskünfte wenden Sie sich gerne an Andrea Fabisch-Wörner, Elternbeiratsvorsitzende, oder Gerhard Stocker, Vorsitzender des Fördervereins.
(Franziska Niehage, Kristina Lenz)
Eines der vielen Projekte des Fördervereins der Jerg-Ratgeb Realschule befasst sich mit der Gestaltung des Innenhofes.
Nachdem 1999 unter anderem Eingangshalle, Flure und Aufenthaltsbereiche der Schule durch Elternschaft und Kollegium mit einem neuen Anstrich verschönert wurden, wurde jetzt auch der Innenhof ansprechend gestaltet.
Der Innenhof liegt in der Mitte des terrassenförmig angeordneten Gebäudekomplexes. Er grenzt an verschiedene Gänge und an den Musiksaal.
Im seitherigen Zustand war er zwar noch mit einem kleinen Teich bestückt. Aber er sah – zugegebenermaßen - ziemlich verwahrlost aus.
Der Lichthof wurde zu einem Ort der Ruhe und Entspannung gestaltet. Entsprechende Entwürfe, die einem japanischen Steingarten nachempfunden sind, sind vorab erstellt worden. Es ist ein Ort der Entspannung für Auge und Gemüt geworden. Geschwungene Wege bremsen die Hektik, Steinbänke laden zum Verweilen ein, Inseln aus Quellsteinen und Pflanzen fangen den Blick.
Die erste Ausbaustufe ist pünktlich zum 40-jährigen Jubiläum der Jerg-Ratgeb-Realschule am 29.Juli 2006 fertiggestellt worden.
Der Förderverein hat das Material und professionelle Hilfe finanziert. Zusätzlich haben viele ehrenamtliche Unterstützer und Helfer aus dem Kreise der Lehrer, der Eltern und der Schüler bei der Umgestaltung tatkräftig mitgeholfen.
Demnächst wird die Rückwand noch durch eine Bambusfassade verkleidet. Weiterhin kommt noch eine geschwungene Holzplattform als Sitzbank entlang der Hinterwand dazu. Voraussichtlich im kommenden Jahr wird dann noch ein Dreiecksegel als Sonnen- und Regenschutz über den Innenhof gespannt werden.
(Maren Möpps, Anna Baitinger)
So sah der triste Schulinnenhof vor der Umgestaltung aus.
Der neu gestaltete Innenhof ist zu einem Kleinod der Ruhe und Entspannung geworden.
Dieser Text ist derzeit noch in Vorbereitung.







