Musik an der Schule

Musik an der Schule

Musik an der Schule - etwas für's Leben
 

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Das Musikprofil der JRS

Die JRS bietet ihren Schülerinnen und Schülern im Fach Musik in allen Jahrgangsstufen ein durchgängiges fachpraktisches Angebot, das ihnen ein kontinuierliches und nachhaltiges Musizieren innerhalb und außerhalb des Unterrichts und über die Schulzeit hinaus ermöglicht. Musikerziehung an der JRS soll etwas für’s Leben sein.

Wenn Sie mehr über das Musikprofil der JRS, seine Intentionen, Ziele und Konzeption lesen möchten: http://jrs-herrenberg.de/handbuch/e-f-g-h/faecher0/musik2/


Der Förderverein – starker Partner im Musikprofil der JRS

Zentraler Kooperationspartner im Musikprofil ist der Förderverein der Schule. Dank seiner langjährigen finanziellen Unterstützung steht den Musiklehrerinnen und Musiklehrern der Schule ein attraktiver Instrumentenpark für ihre Arbeit zur Verfügung.

Darüber hinaus unterstützt der Förderverein Konzerte, Veranstaltungen und Probetage, die zum festen Bestandteil des Musikprofils geworden sind.

Im Folgenden sind beispielhaft einige Angebote aus dem Musikprofils beschrieben, die maßgeblich durch die Unterstützung des Fördervereins möglich geworden sind.

BläserKlasse


In den BläserKlassen 5b und 6b musizieren die jüngsten SchülerInnen der Schule als Klassenorchester. An die Stelle des traditionellen zweistündigen Musikunterrichts tritt ein dreistündiger Orchesterunterricht plus einstündigem Instrumentalunterricht, der u.a. durch den Kooperationspartner Musikschule realisiert wird.

Die Erfolgsgeschichte „BläserKlasse“ an der JRS begann im Schuljahr 2000/2001 unter der Leitung und Initiative von Christoph Mild-Ruf. Im Schuljahr 2011/2012 ist nunmehr die 12. BläserKlasse am Start. Damit haben bereits mehr als 350 Schülerinnen und Schüler eine musikalische Grundausbildung auf einem Blasinstrument erhalten.


Von Beginn an, seit nun mehr als 10 Jahren, leistet der Förderverein die gesamte finanzielle Betreuung und Abwicklung des Projekts. Die Finanzierung des zweijährigen Projekts erfolgt durch monatliche Entgelte der BläserKlassen-Eltern.


Durch zahlreiche gemeinsame Auftritte innerhalb und außerhalb der Schule oder durch gemeinsame Probetage in Form zweier Schullandheime wird bei Schülern wie Eltern eine hohe Identifikation mit der Klasse und der Schule geschaffen, die in den meisten Fällen weit über den Zeitraum des Projekts hinaus bestehen bleibt.


Nach dem BläserKlassen-Projekt haben die jungen Musiker die Gelegenheit, außerhalb der Schule in den Jugendorchestern verschiedener Musikvereine und/oder innerhalb der Schule in der SieBand ihre musikalischen Fähigkeiten weiter zu entwickeln. Im 
Schnitt musizieren ca. 60 SchülerInnen in den BläserKlassen.

Bläserklassen - Was ist das?

Informationsveranstaltung zur neuen Bläserklasse 2008

Sieband und Bigband


Die sog. SieBand ist ein jahrgangs- und klassenübergreifendes Orchester, an dem neben den Musikern der ehemaligen BläserKlassen vor allem auch SchülerInnen aller anderen siebten und achten Klassen teilnehmen können. Die Besetzung des Orchesters wird um die Instrumente der Rhythmusgruppe Klavier, Gitarre, E-Bass und Schlagzeug sowie weitere Orchesterblasinstrumente erweitert.

In der SieBand begegnen die SchülerInnen ersten Bigband-Arrangements. Sie machen erste Schritte im Bereich der Improvisation und haben dabei die Gelegenheit als Solisten hervorzutreten. Wie die BläserKlasse ist auch die SieBand ein Orchesterangebot anstelle des traditionellen Musikunterrichts. Jährlicher Höhepunkt für die Musiker ist das Rock- und Pop-Konzert der Schule, in dem sich alle Ensembles ab der siebten Klassenstufe in einem abendfüllenden Programm präsentieren. Im Schnitt musizieren 60 SchülerInnen in der SieBand.

Die Bigband der Jahrgangsstufen 9 und 10 ist Teil des Modulunterrichts im Fach Musik. Viele SchülerInnen der Bigband absolvieren hier ihr fünftes und sechstes Musikunterrichtsjahr in einem Orchester der Schule. Die Bigband ist ein Beispiel  für die Neigungsdifferenzierung im Rahmen des Modulunterrichts. Ohne die Organisationsform des jahrgangsübergreifenden Modulunterrichts könnte es dieses Ensemble im Rahmen des in der Kontingentstundentafel vorgesehen Musikunterrichts nicht geben.

Höhepunkte der Bigband-Arbeit sind das Rock- und Popkonzert der Schule, die musikalische Gestaltung der 10er-Abschlussfeier sowie die jährlichen Probetage in der Landesakademie für die musizierende Jugend in Baden-Württemberg in Ochsenhausen, die vom Förderverein finanziell unterstützt und bezuschusst werden. 
Durch die kontinuierliche Unterstützung des Fördervereins konnte das Instrumentarium der Schule für die Arbeit in der Sieband und Bigband  in den vergangenen Jahren optimal erweitert werden.

Zu den Anschaffungen zählen u.a.:
1 Baritonsaxophon, 4 Tenorsaxophone, 1 E-Piano, 1 Keyboardverstärker, 3 Gitarrenverstärker, 2 Aktivboxen für Konzerte und Veranstaltungen der Schule, 1 Paar Kongas, 1 Vibraphon, 1 Satz Schlagzeugbecken oder 2 halbakustische Gitarren.


Das jüngste Förderprojekt für den Fachbereich Musik, das sowohl die Arbeit mit allen Orchestern, aber auch den klassischen Musikunterricht im Klassenverband unterstützt, erhält bereits nach der kurzen Nutzungszeit das Prädikat „besonders wertvoll“ : 35 Orchesterpulte samt Transportwägen.

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Schlagzeug für alle

Die rhythmische Schulung findet in allen Jahrgangstufen als wesentlicher Bestandteil der Musikalisierung der Schülerinnen und Schüler Eingang.

Dank des Fördervereins hat die Schule mittlerweile 17 hochwertige Cajóns, genug, um damit auch im Klassenverband zu arbeiten und den Schülerinnen und Schülern ein attraktives Percussions-Instrument anbieten zu können.

Cajón (sprich: "kachon") heißt übersetzt Kiste.

Das Instrument stammt aus Lateinamerika. Die Cajón entstand aus einer Transportkiste für Lebensmittel, auf der peruanische Sklaven spielten, nachdem ihre Trommeln auf dem Feld verboten wurden ... doch das ist lange her ...

Inzwischen werden Cajóns weltweit hergestellt und gespielt. Die modernen Cajóns haben ein interessantes Innenleben: An der dünnen Schlagplatte vorn werden von innen spannbare Saiten oder Snareteppiche angebracht, die einen der Snare-Trommel ähnlichen Sound erzeugen. Gleichzeitig verfügt jede Cajón auch über einen tiefen Basston. Durch verschiedene Anschlagtechniken können weitere vielseitige Klänge gespielt werden. Dem Variationsreichtum sind keine Grenzen gesetzt.

Cajóns eignen sich ideal als Rhythmusinstrument für das Musizieren im Musikunterricht, auch zum Musizieren im Klassenverband. Cajóns sehen schön aus - sie fühlen sich schön an: sie sind aus lackierten oder geölten Hölzern hergestellt - darauf zu sitzen bietet eine willkommene Abwechslung - sie klingen "professionell".

Die Schüler trainieren "Beat" und Rhythmus und begleiten Songs jedweder Stilrichtung. Der Schwierigkeitsgrad reicht von "kinderleicht" bis "da-muss-ich-ein-Leben-lang-üben". Das Nachspielen, Ausdenken und Aufschreiben verschiedener Rhythmuspattern unterstützt auch die Entwicklung der Hirne der Spieler! Nach einer Musikstunde mit der Cajón sind die Schüler aufnahmebereit für weiteren intellektuellen Lernstoff.

Gitarre als Klasseninstrument


Als weiterer, noch recht junger Baustein in der Weiterentwicklung des Musikunterrichts profiliert sich momentan die Gitarre als Klasseninstrument. Die SchülerInnen haben hier die Möglichkeit, einen gemeinsamen Einstieg in das Gitarrenspiel zu versuchen und erste Erfahrungen auf einem Instrument zur Liedbegleitung zu sammeln. Diese ersten Gehversuche werden häufig im Rahmen des Modulangebots Gitarre weiter ausgebaut und vertieft.

Nachdem die ersten Unterrichtsversuche mit dem Klasseninstrument Gitarre noch mit einem sehr eingeschränkten Instrumentarium und teilweise auf privaten Instrumenten der Schülerinnen und Schüler stattfinden mussten, verfügt die Schule nun über knapp 20 Instrumente, die u.a. mit Fördermitteln des Fördervereins angeschafft werden konnten.

Zwei halbakustische Gitarren sowie Gitarrenverstärker komplettieren das Instrumentarium zur Arbeit mit der Gitarre als Klasseninstrument.

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RockPop-Konzert

Musikalisches Highlight des Schuljahres ist das jährliche RockPop-Konzert der Schule, bei dem mehr als 200 Musiker, Sänger und Tänzer der siebten bis zehnten Klassen die Ergebnisse ihres Musikunterrichts in einem abendfüllenden Programm in der Stadthalle Herrenberg präsentieren.

Neben der Sieband und Bigband präsentieren sich hier auch die anderen Ensembles des Modulunterrichts aus Klasse 9 und 10 wie der Chor oder das Tanzmodul.

Veranstalter dieses großen Schulevents ist der Förderverein, der das Konzert vorfinanziert und ggf. bezuschusst.

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betreuender Lehrer: Alexander Riegler

 Musikalische Wachmacher für Winfried Kretschmann und 350 GEW-Delegierte.
First-Band der Theodor-Schüz-Realschule und BigBand der Jerg-Ratgeb-Realschule  bei der  GEW-Landesdelegiertenversammlung in Sindelfingen.

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Normalerweise sitzen sie um 8.30 Uhr in den Klassenzimmern ihrer Schulen und der ein oder andere kämpft noch mit der morgendlichen Müdigkeit. Nicht so vergangenen Freitag, wo in der Sindelfinger Stadthalle die beiden 9.- und 10.-Klassorchester der beiden Herrenberger Realschulen zusammen mit einigen Musikern des Percussion-Ensembles Herrenberg den zweiten Tag der Landesdelegiertenversammlung der GEW Baden-Württemberg musikalisch eröffneten. Mit flotten Rhythmen und rockigen Songs vertrieben sie die letzte Müdigkeit bei den über 350 Delegierten. Mit dabei auch Ministerpräsident Winfried Kretschmann, der im Anschluss zu den GEW-Delegierten sprach. Dass die jugendlichen Musiker am Vorabend zusammen mit Musikern des Percussion-Ensembles  Herrenberg ihr zweites TSR-JRS-Kooperationskonzert in der Herrenberger Stadthalle gegeben und selbst noch mit einer verkürzten Nacht zu kämpfen hatten, war nicht zu spüren. Spielfreudig und gut gelaunt brachten sie mit den rockig-popigen Songs aus ihrem gemeinsamen Repertoire so manchen Delegierten und Politiker zum Mitsingen, Mitklatschen und  sogar zum Mittanzen.  Der musikalische Wachmacher hat offenbar gewirkt und gefallen. Die mittlerweile hellwachen Delegierten und Herr Kretschmann dankten es den Orchestern jedenfalls mit langem, begeistertem Applaus. Das wiederum war ein schöner Wachmacher für die 60 jungen Herrenberger Musiker.

(Alexander Riegler)

betreuende Lehrkräfte: Martina Karl-Hartmann, Anja Pfeifer

Die Bläserklasse 5b der Jerg-Ratgeb-Realschule führte vom 13.1.-15.01 2016 ihre ersten Probetage im Haus Saron in Wildberg durch.

Gespannt und auch mit etwas Herzklopfen machten wir uns auf den Weg zum Haus Saron. Dort stand uns das ganze Freizeitheim zur Verfügung und somit hatten wir optimale Voraussetzungen intensiv zu proben und uns ein Repertoire für die ersten bevorstehenden Konzerte anzueignen.

In Register- und Tuttiproben haben die 24 jungen Musikerinnen und Musiker unter der Leitung von Martina Karl-Hartmann und Anja Pfeifer die ersten Orchesterstücke wie Let`s Rock“, „Beethoven`s Ninth“, „Mickey Mouse March“, „Bandroom Boogie“ und „Power Rock“ geprobt.

In Wildberg wurde aber nicht nur geprobt, sondern wir gingen unter anderem auch in die sehenswerte Lützenschlucht und hatten dort jede Menge Spaß und Action.

Das Abendprogramm wurde von den Schülern organisiert und durchgeführt. Großen Spaß hatten wir mit dem „Großen Preis“ und dem Schokoladenfondue passend zu unserem Kinofilm.

Am letzten Tag wurde es durch den Schnee so richtig winterlich und wir tobten ausgiebig im Schnee.

Das Highlight war für viele Kinder unser erstes Konzert vor Publikum. Um 14.00 Uhr reisten die Eltern trotz winterlichen Straßenverhältnissen an. Die Bläserklasse 5b gab ihre geprobten Stücke zum Besten und die selbst geschriebenen Anmoderationen der Schüler rundeten das Konzert ab.Die Eltern waren restlos begeistert und forderten drei Zugaben ein. Die Probetage waren ein voller Erfolg und wir freuen uns schon auf die nächsten Konzerte.

Die Klasse 5b bedankt sich herzlich beim Förderverein für die Unterstützung.

(Martina Karl-Hartmann)

betreuende Lehrkräfte: Anja Pfeifer, Martina Karl-Hartmann

Bläserklassen-Schullandheim der 6b in Weikersheim

Vom 23. bis 27.11.2015 ging es - wie traditionell in der Woche vor dem ersten Advent - für die BläserKlasse 6b der Jerg-Ratgeb-Realschule ins Schullandheim nach Weikersheim. Die Musikakademie ist im dortigen Schloss untergebracht und bietet ideale Voraussetzungen, um zu proben und ein umfangreiches Weihnachtsliederrepertoire für die bevorstehende „Weihnachtsmarkttour durch’s Gäu“ sowie Auftritte bei der Jahrsversammlung der GWW und beim JRS-Weihnachtsgottesdienst zu erarbeiten. In Register- und Tuttiproben haben die 27 jungen Musikerinnen und Musiker unter Leitung von Anja Pfeifer und Martina Karl-Hartmann  neben dreistimmigen Sätzen von „Hört der Engel helle Lieder“, „We wish you a merry Christmas“, „Il est né, le divin enfant“ und vielen weiteren Weihnachtsliedern auch Orchesterstücke wie „Rolling in the deep“ und „Skyfall“ und „Final Countdown“ geprobt.
Neben der Musik kam auch der Spaß nicht zu kurz: So stand abends ein Herzblattabend, ein Kinoabend, ein Bunter Abend und eine Vor- und Finalrunde von „Supertalent“ mit vielen Highlichts auf dem Programm.

Nachmittags haben wir im Freien die letzten herbstlichen Sonnenstrahlen genossen und das barocke Schloss bei einer interessanten Schlossführung näher kennengelernt.

Die fünf erlebnisreichen Tage waren viel zu schnell vorüber – doch bereits am Samstag haben die Schülerinnen und Schüler bei Weihnachtsmärkten in Affstätt, Deckenpfronn und Oberjesingen für adventliche Stimmung gesorgt.

Die Klasse 6b bedankt sich herzlich beim Förderverein für die großzügige Unterstützung.

(Anja Pfeifer)

betreuende Lehrkräfte: Anja Pfeifer, Alexander Riegler

JRS-Bigband und JRS-Chor bei den Probetagen in der Musikakademie Schloss Weikersheim

Als musikalischer Auftakt des Schuljahres 2015/16 machten sich die Bigband und der Chor der neunten und zehnten Klassen auf den Weg nach Weikersheim im Main-Tauber-Kreis.

In der dortigen Musikakademie Schloss Weikersheim wurde drei Tage lang intensiv unter Leitung von Alexander Riegler und Anja Pfeifer geprobt, musiziert und gesungen.

Die jedes Jahr sich neu formierenden Ensembles fanden so zueinander und konnten in Weikersheim die „musikalischen Weichen“ für das aktuelle Schuljahr stellen.
Das Ergebnis wird schon bald bei einem Adventskalenderkonzert und danach beim traditionellen RockPopKonzert im März zu hören sein.

Wie in jedem Jahr unterstützte der Förderverein großzügig den Bustransfer nach Weikersheim und reduzierte so die Kosten für die 55 Teilnehmerinnen und Teilnehmer.

(Anja Pfeifer)

Lautstark, lebensfroh und voller Elan
 
Herrenberg: Schüler der Jerg-Ratgeb-Realschule präsentieren ihr Können beim Rock-Pop-Konzert
 
von Christiane Hornung, Gäubote Herrenberg, 27.03.2015
 
betreuender Lehrer: Alexander Riegler

Keine Klassenarbeit ist es, in die der Fleiß und das Engagement der Stunden des Musikunterrichtes fließen. Vielmehr präsentierten die Schüler der Herrenberger Jerg-Ratgeb-Realschule ihr Können in Form eines vielfältigen Konzertes vor gefüllten Reihen.

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230 Siebt- bis Zehntklässler traten beim zwölften Konzert auf

GB-Foto: Holom

 

230 Jugendliche aus der siebten bis zur zehnten Klassenstufe traten beim bereits zwölften Rock-Pop-Konzert in der Stadthalle in verschiedenen Formationen auf, die Vorbereitung zog sich indes wie ein roter Faden durch das Schuljahr hindurch. Bereits der Auftakt der „Band für Einsteiger" der neunten und zehnten Klassen erntete lautstarken Applaus. Mit ruhigen Tönen wurde der Abend mit „Zuhause" von Adel Tawil eingeleitet, vom Spiel des Schlagzeugs getragen und stilecht mit drei Frontsängern besetzt, erfolgte der Übergang zu „Undisclosed desires" der britischen Erfolgsband Muse. Schulleiter Alexander Riegler hatte bei weitem nicht übertrieben, als er die „ein oder andere Überraschung" angekündigt hatte: Schunkelten die Schüler zunächst noch andächtig zu „Mein Herz brennt" schlug die Bierzeltstimmung schnell in eine Rammstein-Version über, bei der sogar die Gitarren auf der Bühne zerschmettert wurden.

Viele Blechbläser fanden sich hingegen in der Reihe der „SieBand", die von Siebt-und Achtklässlern gebildet wird. Die Filmmusik aus „Back to the Future" leitete die Darbietung ein, ein Titel, der stellvertretend für das Programm des Abends und die Fülle unterschiedlichster musikalischer Jahrzehnte stand. Neil Diamonds „Sweet Caroline" und Ozzy Osbournes „Crazy Train" blickten in die späten 1960er und frühen 1980er Jahre zurück, ehe das Chormodul gemeinsam mit dem Gitarrenmodul der Klassen acht zu den Hits der vergangenen Jahre überleitete. Kaum einer konnte umhin, „Story of my Life" von „One Direction" im Radio zu hören, an diesem Abend war es jedoch eine Sängerin, die den Text vertonte. Neben Gitarre und Schlagzeug fungierten die menschlichen Chorstimmen als perfekte musikalische Untermalung. Nicht minder bekannt ist auch „Castle of Glass" von Linkin' Park, das deutlich dunklere Töne anschlug als die vorhergehenden Titel. „Still" von Jupiter Jones hingegen sollte genau das erzeugen, was der Titel bereits impliziert. Bewusst hatten sich die Akteure dazu entschieden, dieses Werk der Schule in Nordrhein-Westfalen zu widmen, an der wegen des Flugzeugunglücks „momentan kein fröhliches Konzert möglich ist".

Leise kündigte sich auch der Klang mächtiger Trommeln an, als die Spieler des jüngst gegründeten Samba-Moduls die Stadthalle betraten, schnell war der Raum jedoch erfüllt vom Klang der Percussion-Instrumente. Lautstark, lebensfroh und voller Elan gestaltete sich das Spiel auf der Bühne, Bilder des farbenfrohen brasilianischen Karnevals wurden, unweigerlich in die Erinnerung gerufen. Erst seit kurzem an der Schule tätig, versprühte Dominik Haug mit seiner Trillerpfeife echte südamerikanische Authentizität. In unterschiedlicher Lautstärke und Tempi variierten die Instrumente ihr Thema, das auch wunderbar mit E-Gitarren harmonierte.

In die nicht minder bunte Welt der bekanntesten Musicals tauchten die Sängerinnen und Sänger der Klassen 9 und 10 ein, die ein Medley mitreißender Melodien zur Aufführung brachten. Über die sehnsuchtsvollen Töne Marias aus der „West Side Story" („Somewhere") ging es zum Löwenkönig in die Savanne („He lives in You") bis hinauf auf ein Kreuzfahrtschiff, dessen Passagiere noch „Niemals in New York" („Aber bitte mit Sahne") waren. Die Hexen aus „Wicked" entführten in die magische Welt von Oz („Defying Gravity") und die Vampire lockten eindrucksvoll zum Tanz („Totale Finsternis"). Mitreißend gab der JRS-Chor auch den „Super Trouper" zum Besten, ebenso wie das Gute-Laune-Stück schlechthin - „Mamma Mia" aus dem gleichnamigen Musical.

Tanz zu den vier Elementen

Doch nicht nur den Instrumental- oder Vokalunterricht dürfen die Jerg-RatgebSchüler wählen, auch Tanzmodule können in den Stundenplan integriert werden. Neben dem Können fließt in die Benotung der Fächer auch das Engagement des Einzelnen mit ein. Während Alexander Riegler und Anja Pfeifer bei Sängern und Instrumentalisten den Taktstock schwingen, kümmert sich Dagmar Schröder um die Tänzer: Die achten Klassen hatten sich für das Konzert den vier Elementen verschrieben, mal solo, mal in der Gruppe eroberten sie die Bühne. Die unterschiedlichen Eigenschaften des Feuers, der Erde, des Wassers und der Luft wurden mit Bewegungen aus Hip-Hop, Jazz und Ballett gekonnt in Szene gesetzt. An die Gangs in New York erinnerte die Darbietung der Neunt- und Zehntklässler, die eine tragische Liebesgeschichte im Bandenmilieu inszenierten. Auch die exzentrischen Bewegungen des „King of Pop" wurden in die Choreografie integriert, ehe ein lyrisches Pas de Deux folgte. Den Abschluss des hochkarätigen Abends bildete die Big Band, ebenfalls Schüler der neunten und zehnten Klassen. Ihrem Namen machte die Formation alle Ehre, fetzige Rhythmen und der volle Klang setzten den würdigen Schlusspunkt unter das Rock-Pop-Konzert. Ob die Beatles, John Lennon und Paul McCartney oder wieder einmal Michael Jackson - anhand verschiedener Musikstile konnte die Band ihre Wandelbarkeit aufzeigen. Diese gipfelte in der Vertonung eines arabischen Tanzes im Genre der Symphonischen Blasmusik - und was zuerst widersprüchlich anmutete, entpuppte sich als außergewöhnliches Klangerlebnis.

(Artikel erschienen am 27.03.2015 im Gäubote Herrenberg. Wir danken der Redaktion des Gäubote für die freundliche Genehmigung des Nachdrucks. Siehe auch www.gaeubote.de).

Von den oberen Rängen ertönen die Fanfaren
 
Herrenberg – 120 Jungmusiker üben sich auf der Bühne der Stadthalle in Völkerverständigung.
 
von Nadine Dürr, Gäubote Herrenberg, 04.03.2015
 
betreuender Lehrer: Alexander Riegler
 
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Finale des Konzerts musizieren alle Ensembles des Konzerts - 120 Beteiligte - gemeinsam auf der Stadthallenbühne GB-Foto: Holom

Völkerverständigung auf Polnisch-Deutsch: Wie das geht und dabei noch außergewöhnlich gut klingt, machten drei Herrenberger Orchester und das Jugendblasorchester Lesnica aus Schlesien vor. Derart aus dem Häuschen dürfte man ein Publikum bei einem Jugendbegegnungskonzert nur selten erlebt haben.
 

Bereits der Auftakt des mit dem Titel „Eurovision" überschriebenen Konzerts war an Symbolkraft kaum zu übertreffen. Die Europa-Hymne aus Beethovens Neunter weiß beim geneigten Hörer an sich schon zart euphorische Reaktionen hervorzurufen.

Das Jungmusiker-Kollektiv wusste diesen Effekt noch etwas zu verstärken. Vom Parkett-Publikum unbemerkt hatten sich die polnischen Bläser auf dem zweiten Rang ihre Instrumente gegriffen und von dort oben aus strahlende Fanfaren in den Saal hinabgestoßen, so dass ein umwerfender Dolby-Sturound-Sound entstand. Da dürften selbst die überzeugten Euroskeptiker in der Menge ein kleines bisschen schwach geworden sein.

Bleibender Eindruck

Weiter ging es dann etwas weniger furios, jedoch keineswegs ephemer. Einen bleibenden Eindruck hinterließen insbesondere die „Arabian Dances" von Roland Barrett mit ihren kniffligen Taktarten, sanftem Regenrohr-Rieseln und einer in orientalische Welten eintauchenden Schlangenbeschwörer-Melodie in der Klarinette. Doch ob bei der energiegeladenen „Fantasy", dem schwungvollen „Swiss Whistle" oder dem in die Beine gehenden „Michael Jackson Hitmix" - das Percussion Ensemble Herrenberg, die Bigband der Jerg-Ratgeb-Realschule und die First Band der Theodor-Schüz-Realschule harmonierten durchweg so gut, als ob sie schon seit Urzeiten gemeinsam musizierten.

Die sich am Dirigentenpult abwechselnden musikalischen Leiter Barbara Goering, Stephanie Schneider, Alexander Riegler und Gregor Daszko hatten hier ganze Arbeit geleistet. Rasenden Applaus und Begeisterungs-Rufe ernteten auch die Solo-Beiträge des Percussion Ensembles.

Die Schönheit des Rhythmus zelebrierten die Jungs in der letzten Reihe mit dem an goldene Charleston-Zeiten gemahnenden „Yankee Land" und dem vorwärtstreibenden „Jamaica Plain".

Dass man mit dem Jugendblasorchester Lesnica hochkarätige Gäste eingeladen hatte, zeigte sich dann spätestens im zweiten Teil des Abends, den die polnischen Musiker in feinem Zwirn gestalteten. Technisch auf Zack und beseelt von einer sich immer wieder Bahn brechenden Leidenschaft für die Musik entfalteten sie eine Strahlkraft, der sich wohl kaum ein Zuhörer entziehen konnte. Das sinfonische Gewand beim Einzugsmarsch aus Strauß' „Zigeunerbaron" stand den Bläsern ebenso gut zu Gesicht wie die Ausflüge in die Pop-Sparte mit dem Deep-Purple-Medley oder dem Elvis-Presley-Medley. Unangefochten heimisch zu fühlen schienen sie sich jedoch in den früheren Manifestationen des Jazz sowie deren lateinamerikanischen Ausläufern. „At the Mambo Inn" geriet so zu einem Hexenkessel feuriger Rhythmen, den Lennard Czakay mit seinem meisterlich „daherstolpernden" Trompeten-Solo fast zum Überkochen brachte.

Auch mit den grandiosen „Benny GoodMan memories" zog man dem Zuhörer na-
hezu den Boden unter den Füßen weg -Solistin Milena Rypa vorneweg. Der Bigband-Jazz, er scheint ihm einfach im Blut zu liegen, diesem Orchester.

Doch damit noch nicht genug: Zum großen Finale versammelten sich alle 120 Musiker der vier Ensembles auf der Stadthallen-Bühne, um den Abend mit der „Samba de Janeiro" ausgelassen ausklingen zu lassen. Vergnügt vor sich hin spielend, verließen die Bläser den Saal - auf dem Weg durch die Reihen der Zuschauer, die begeistert klatschten, pfiffen und johlten.

Den deutsch-polnischen Austausch initiiert hatte Gregor Daszko. Der musikalische Leiter des Herrenberger PercussionEnsembles unterhält über einen Studienkallegen Kontakte zu einem polnischen Instrumentenvertrieb, der das Jugendblasorchester Lesnica ausstattet. „Mit einer kleinen Idee fing es an und das Ganze wuchs dann Schritt für Schritt", erzählte Daszko. Gefördert wurde das Projekt durch das Deutsch-Polnische Jugendwerk, die Organisation lag größtenteils in den Händen von Stephanie Schneider.

Die Wiederholung eines solchen Konzerts kann sich die Dirigentin der First Band gut vorstellen. „Zuerst müssen wir jetzt aber mal die Vorarbeit verdauen", sagte sie lächelnd.

(Artikel erschienen am 04.03.2015 im Gäubote Herrenberg. Wir danken der Redaktion des Gäubote für die freundliche Genehmigung des Nachdrucks. Siehe auch www.gaeubote.de).

 

Der größte aller Abende des Jahres
 
Herrenberg: Rock-Pop-Konzert der Jerg-Ratgeb-Realschule vor ausverkaufter Stadthalle
 
von Thomas Morawitzky, Gäubote Herrenberg, 04.04.2014
 
betreuender Lehrer: Alexander Riegler

Für alle, die an der Herrenberger Jerg-Ratgeb-Schule Musik treiben, ist dies der größte aller Abende des Jahres: das Rock-Pop-Konzert in der Herrenberger Stadthalle. Die Halle ist gründlich gefüllt mit Zuhörern und ihre Begeisterung ist nicht ohne Grund: Auf der Bühne ziehen sie vorüber, all die Ensembles der Realschule, präsentieren eine erstaunliche musikalische Breite, junge Talente spielen, singen, tanzen.

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Die Bläserklasse fesselte die Zuhörer in der Stadthalle musikalisch

GB-Foto: Holom

 

Sie stehen da im weißen Dress, die Rücken zum Publikum, und warten auf ihren Auftritt. Wie lange sie es wohl so aushalten, die Schüler aus dem Tanzmodul? Eine ganze Weile dauert es, bis Alexander Riegler, Schulleiter der Jerg-Ratgeb-Realschule, alle gegrüßt und allen gedankt hat, die es verdienen. Aber dann ist es so weit: Die Schüler aus den Klassen neun und zehn wirbeln umher, verharren in Posen, fallen auf die Knie, führen Solo- und Gruppentänze auf, bei ihrer Choreografie, in der die Guten gegen die Bösen antanzen - „Good vs. Bad", mit schneller Musik, Gefühl und getanztem Pathos. Erst tragen sie alle Weiß, doch dann sind es natürlich die Jungs, die sich auf die dunkle Seite ziehen lassen, einer tritt auf, mit blass geschminktem Gesicht und einem schwarzen Shirt, auf dem ein Totenkopf böse guckt. Aber die Mädchen tanzen tapfer und zuletzt siegt natürlich das Gute, die glitzernden roten Herzen auf den weißen T-Shirts des Paares, das im Mittelpunkt steht - und nicht nur der Sieg des Guten ist es, dem der Applaus gilt.

 

650 Karten verkauft

 

650 Eintrittskarten verkaufte die Jerg-Ratgeb-Schule für ihren populären Konzertabend, kein Platz blieb frei in der Stadthalle. Zum elften Mal insgesamt, zum sechsten Mal an diesem Ort findet sie statt, die große Nacht. Sie begann mit der SieBand", der Big Band der Klassen sieben und acht, die mit Gästen und unter Leitung von Alexander Riegler vier Stücke von kräftig durchmischter Auswahl vortrug - von John Williams bis hin zu Ritchie Blackmore und Ozzy Osbourne. Die „Band für Einsteiger" aus den Klassen neun und zehn, 20 Schüler stark und geführt von Dagmar Schröder, huldigte darauf der Popsängerin Pink und den Fußballfans von „Sportfreunde Stiller"; das Chormodul der Klassenstufe acht tat sich mit dem Gitarrenmodul derselben Klassenstufe zusammen, um einen Song von „Linkin' Park" zu spielen, James Blunt, Adel Tawil und Olly Murs nachzueifern, und mit „No stressin' -be habby" tanzte das Tanzmodul in die Pause, in der Schüler, die nicht musizierten, hinter dem Büfett standen und die vielen Besucher des Konzertes vor ihm. Nach dem Kampf des Tanzmoduls gegen das Böse überrascht nun Joris Rose das Publikum mit einem Soloauftritt - als Mitglied der Band „Plek-66" spielt er später am Abend „Alternative Punk", eigene schnelle, wilde Stücke und einen Überraschungssong aus den Hitparaden, zuerst aber steht er da, nur mit akustischer Gitarre und einem geheimnisvollen Gerät vor seinen Füßen, und tritt auf als einfallsreicher Songwriter mit sorgfältig ausgearbeiteten melodischen Stücken. Das Gerät zu seinen Füßen entpuppt sich als „Loop-Station", mit der seine eigene Stimme zum Chor und seine Gitarre zum Orchester wird, ein wenig helfen auch die Bandkollegen, die sich mit Bass und Schlagzeug im Hintergrund halten.

Der Chor der Jerg-Ratgeb-Schule mit mehr als 40 Stimmen lädt wiederum ein zu einem Streifzug durch die Popmusik, in dem an diesem Abend die Eltern der Schüler die eigene Jugend wiederfinden, denn er führt durch die „Eighties", die 1980er Jahre. „I will survive", „Time of my Life", „It's raining men" „You'll be in my heart", „Listen to your heart" heißen die Songs, Sabrina Christmann, Fabio Fischer, Steve Clinton Pax, Nathalie Sarraf, Julia Katzschner, Melisa Cakal, Julia Holzapfel und Hanna-Lea Klötz singen solo, manch eine mit bemerkenswert viel Gefühl, manch andere mit erstaunlicher Energie. Der Chor verabschiedet sich mit einem „4 Chord Songs", der sich nicht nur mit den 80ern begnügt, sondern fast alles anklingen lässt, in wenigen Takten, das jemals nach dem selben Akkordschema funktionierte.

Die Big Band der Jerg-Ratgeb-Schule schließlich, wiederum unter Alexander Riegler, taucht in den Jazz ein, nimmt den „Libertango" von Astor Piazzolla in einem ganz ungewöhnlichen Arrangement mit, spielt Sonny Rollins und Herbie Hancock, alles gekonnt und mit Tempo - und ein Finale mit Musik, Tanz, allen Schülern, die an diesem Abend auf der Bühne standen und viele Blumen gibt es natürlich auch.

 

(Artikel erschienen am 04.04.2014 im Gäubote Herrenberg. Wir danken der Redaktion des Gäubote für die freundliche Genehmigung des Nachdrucks. Siehe auch www.gaeubote.de).

betreuende Lehrkräfte: Anja Pfeiffer und Alexander Riegler

 

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Vom 25. bis 29.11.2013 ging es für die BläserKlasse 6b der Jerg-Ratgeb-Realschule ins Schullandheim nach Weikersheim. Die Musikakademie ist im dortigen Schloss untergebracht und bietet ideale Voraussetzungen, um zu proben und ein umfangreiches Weihnachtsliederrepertoire für die bevorstehende „Weihnachtsmarkttour durch’s Gäu“ zu erarbeiten. In Register- und Tuttiproben haben die 23 jungen Musikerinnen und Musiker außerdem auch Orchesterstücke wie „Rolling in the deep“, „Accidentally in love“ oder „You’ll be in my heart“ intensiv geprobt.

Neben der Musik kam auch der Spaß nicht zu kurz: So stand abends eine Schnitzeljagd im Dunkeln durch das kleine Städtchen, ein Kinoabend und eine Starparty, bei der „VIP’s“ wie Miley Cyrus eingeflogen kamen und für gute Laune gesorgt haben, auf dem Programm. Nachmittags haben wir im Freien die letzten herbstlichen Sonnenstrahlen genossen und das barocke Schloss bei einer interessanten Schlossführung näher kennengelernt.

Am letzten Abend hat die 6b das Supertalent gesucht. Die fachkundige Jury und das Publikum bewerteten die musikalischen, sportlichen und kreativen Beiträge. Supertalent des Abends wurde Alison, die eine abwechslungsreiche Irish-Dance-Vorführung zum Besten gab.

Die fünf erlebnisreichen Tage waren viel zu schnell vorüber – doch bereits am Samstag haben die Schülerinnen und Schüler bei mehreren Weihnachtsmärkten für adventliche Stimmung gesorgt.

(Anja Pfeifer)