Klassenprojekte

Klassenprojekte

Hier sind eine große Zahl von Projekte enthalten, die sowohl von einzelnen Klassen als auch von Gruppen von Klassen durchgeführt wurden.

Holzpfosten für Ökogarten

betreuende Lehrerin: Eva Rebmann

Die bunten Farbtupfer oder eher Farbstriche stehen in Form von überdimensionalen Stiften im Ökogarten der 7C. Zuerst alle Pfosten weiß streichen, um dann den Farbstreifen den kräftigen Ton zu entlocken, das war die Devise. In Zusammenarbeit mit Frau Hecker in BK wurde dies in mehreren Doppelstunden umgesetzt. Ein Satz aus dem Leben des Jerg Ratgeb, der das Motto der 50-Jahr-Feier der JRS ist, findet sich ebenfalls auf den bemalten Kunstwerken. Ein  "Metallschuh" mit Dorn, gestiftet vom Metallbau Schäfer (1000 Dank dafür!), gibt den gelungenen Werken jetzt die notwendige Festigkeit, sodass der Ökogarten nun eine neue Attraktion hat. Neben dem Grün der Salat- und Kohlrabipflanzen kommen die bunten Farben noch stärker zur Geltung.

Unser Dank gebührt ebenfalls dem Förderverein, der die Farben und den Lack gestiftet hat.

(Die 7c mit Klassenlehrerin Eva Rebmann)

2016-05 Oekogarten Holzpfosten 01 web

 

2016-05 Oekogarten Holzpfosten 02 web

 

Die Klasse 7b gestaltet einen Balladenabend

betreuende Lehrerin: Sabine Fritz-Hansen

Das Projekt der Klasse7b drehte sich rund um verschiedene Balladen unterschiedlicher Schriftsteller, die von den einzelnen Schülergruppen in Kunst- und Darstellungsformen ihrer Wahl umgesetzt werden konnten. Die erarbeiteten Inszenierungen – die Schülerinnen und Schüler entschieden sich sowohl für Theater als auch für Film und Fotografie - wurden den Eltern sowie Lehrerinnen und Lehrern am Balladenabend präsentiert. Die Ergebnisse überraschten durch teilweise sehr freie Interpretationen, die – von Originalität und Einfallsreichtum getragen - eine breite Palette an Perspektiven offenbarten. Im Sinne einer zeitgemäßen Auffassung von literarischer Bildung stand nicht das Vermitteln einer möglichst „korrekten“ Wiedergabe des Inhalts (als fixe Idee) im Mittelpunkt des Interesses, sondern ein offenes Lernarrangement, das zum Einen verschiedene Zugangsweisen, zum Anderen aber auch verschiedene Lesarten eröffnet.

Pädagogische Grundlage dieses Konzepts ist die erfahrungsorientierte Erziehungsphilosophie Deweys, der das Handeln als Voraussetzung und Ziel des Denkens verstand. Der Begriff „learning by doing“ wird auch im Bildungsplan durch von Hentig aufgegriffen, der Handlungsorientierung in einem doppelten Sinn, nämlich in seiner späteren Anwendbarkeit sowie als Mittel zum Zweck beschreibt. Bedeutsam erscheint hier auch der Begriff der Selbstverantwortung. Eigenständiges, aktiv-entdeckendes Lernen ermöglicht nicht nur die Förderung von Handlungskompetenz in ethischer Verantwortung, sondern auch das Schaffen eines aufgeklärten Verhältnisses zur Welt, eine emanzipatorische Erziehung im Sinne freiheitlich-demokratischer Grundwerte, nachhaltige Lernprozesse, vernetztes Lernen sowie  die Entwicklung von Methodenkompetenz als Mittel zum selbst organisierten Lernen.

Zur Förderung der Ausdrucksfähigkeit und Imaginationstätigkeit der Schülerinnen und Schüler wurden theaterpädagogische Maßnahmen vor und während des Projekts eingesetzt. So gab es – neben theaterpädagogischen Spielen im Unterricht – beispielsweise als Kick-Off-Veranstaltung einen Theaterbesuch im JES (Junges Ensemble Stuttgart) mit anschließendem Künstlergespräch, außerdem einen Theaterworkshop sowie den Besuch einer Theaterprobe. Ästhetisch-kulturelle Bildung konnte damit in seiner Ganzheitlichkeit erlebt und auch gelebt werden.

 

(Sabine Fritz-Hansen)

Digitale Simulation von Schaltungen

betreuender Lehrer: Johannes Hilscher

Der Förderverein übernahm die Kosten für die Beschaffung einer „Siemens LOGO“. Mit Hilfe des Systems können Schaltungen simuliert werden. Dies ist für den Technikunterricht die konsequente Weiterentwicklung hin zur logischen Programmierung realer Schaltungen mit Hilfe des PCs.

Die Fachschaft Technik bedankt sich herzlich für die Finanzierung.

(Johannes Hilscher)

2016-03-22 Softwaresystem LOGO 01 web

Müllbeseitigungsaktion der Klasse 7c

betreuende Lehrerin: Eva Rebmann

Unter dem Motto "Öko-Kids" war die Klasse 7c von Frau Rebmann am 14.03.2016 mit einer Müllbeseitigungsaktion tätig. Hier haben die Schüler den Müll entlang der Kalkofenstrasse in Herrenberg beseitigt, der achtlos von den Fußgängern auf unserem Grundstück entsorgt wurde. Es wurden insgesamt 4 Müllsäcke von der Klasse 7c aufgesammelt. Tolle Leistung und dickes Lob an die Klasse von Frau Rebmann.

Für diese Tätigkeit haben wir auf Ihr Bankkonto einen Betrag überwiesen zur Unterstützung des Schullandheim der Klasse 7c.

Bitte leiten Sie diesen Betrag der Klasse weiter.

(Marco Ballestrin, Geschäftsführer Kemmler Baustoffe Herrenberg)

2016-03 Kemmler 01 web

Foto: Kemmler

betreuende Lehrerin: Lea Bögelspacher

Mit Hanna Riehm, selbst einst Schülerin der JRS und heute ausgebildete Musicalschaupielerin, durfte die Klasse 6a während der ASW 3 spannende Einblicke ins Theaterspielen gewinnen. Nach speziellen warm-ups wagten sich die Schülerinnen und Schüler gleich an das Auswendiglernen von Sketchen. Viele waren mit Begeisterung bei der Sache und verstanden, wie wichtig der Einsatz ihres Körpers ist, um glaubhaft eine bestimmte Rolle wiederzugeben.

Das Faszinierende für mich war, zu sehen, wie die Schülerinnen und Schüler mit Frau Riehms Hilfe denselben Dialog in ganz unterschiedliche Situationen einbetteten und somit derselbe Text sehr unterschiedlich wirken kann.

Die Klasse hatte sehr viel Spaß und auch mir war es eine Freude, mit Frau Riehm zusammenzuarbeiten.

(Lea Bögelspacher)

 

Schullandheim 7c - Juni 2015

betreuender Lehrer: Sebastian Gleffe

Wieder einmal ging es mit der Sportklasse 7c ins Schullandheim nach Köthen und Klein Köris.

Die Kinder waren schon auf der Busfahrt voller Tatendrang und guter Stimmung. Diese Energie konnten wir dann am nächsten Tag mit unserer ersten Kanu- und Kajaktour loswerden. Alle unsere Touren sind Ganztagestouen, sodass die Kinder und wir voll auf unsere Kosten kommen. Die Aussage unsereres Wasserwanderführers André war: "Mit euch kann man wenigsten Paddeln und muss nicht nach 6 km die Tour wegen Erschöpfung beenden."
Die Sportlichkeit der Sporklassenschüler zeigt sich an jedem Tag. Touren von 15 bis knapp 30km in einer Woche gehen schon ins Gesäß und in die Arme. Wir wurden jedoch stets gut versorgt und konnten jeden Tag mit neuer Energie und Lust ins Kanu steigen und die kleinen Flüßchen sowie die Moskitos und Bremsen überstehen.

Im Schuljahr 15/16 gehen wir als 8c ins Outdoor Schullandheim nach Sautens im Ötztal.

Wir freuen uns schon sehr......

 

(Sebastian Gleffe)

Abschlussfahrt 10d - Juni 2015

betreuende Lehrerin: Dagmar Schröder

Zwei tolle Tage erlebte die 10d am Bodensee. Zwar war es kühl und regnerisch, doch dies hielt uns nicht von einer mittelalterlichen Stadtführung in Konstanz, schwimmen im See und stand – up- Paddling ab. Unvergesslich wird auch all denjenigen, die dabei waren, die Nachtwanderung in Erinnerung bleiben. smile

(Dagmar Schröder)

betreuender Lehrer: Yavuz Ata

Wir wussten nicht ganz was uns erwartet, deswegen waren wir alle sehr gespannt und voller Vorfreude. Zumal wir auch noch hoffen mussten, dass das Wetter mitspielt. Alle Kinder der 5a und die Begleitpersonen Frau Kraut und Herr Ata haben sich also auf den Weg nach Tieringen-Meßstetten gemacht, um im Feriendorf vier tolle Tage zu erleben. Es war uns gelungen vor Ort einen Outdoor-Experten, Herrn Muciks, zu organisieren, der einiges auf Lager hatte. Die Kinder waren jetzt natürlich noch gespannter.

Was uns dann die ganzen Tage eine absolute Freude bereitet hat, war das Wetter! Einfach nur herrlich viel Sonnenschein und angenehme Wärme. Es war ein Traum die Landschaft zu genießen und zu erkunden.

Auf dem Tieringer Hörnle hatten wir einen prächtigen und bewundernswerten Ausblick. Hier eine kurze Beschreibung: „Das Hörnle ist von Meßstetten-Tieringen zu Fuß erreichbar und bietet einen herrlichen Blick ins Albvorland. Das 956 m hohe Hörnle bildet einen breiten Bergkopf am Albtrauf hoch über dem Eyachtal. Er besteht aus Massenkalken der Lochenformation. An seinem Nordfuß befindet sich ein ausgedehntes Felsenmeer. Von hier genießt man einen schönen Blick in das Eyachtal und das Vorland der Schwäbischen Alb.“ (Quelle: http://www.zollernalb.com/Attraktionen/Hoernle).

Ein Schullandheim soll das soziale Geflecht einer Klasse stärken und im Idealfall auf die Zeit danach nachhaltig wirken. Mit unserem Programm haben wir versucht, diesem Ziel gerecht zu werden. Hierbei standen Wanderungen, landschaftliche Erkundungen, Teamspiele und kooperative Aktionen im Zentrum. Ein Highlight war dann noch das Bogenschießen. Hier mussten die Kinder ihre Konzentration, Kooperation, Zielgenauigkeit und ihr Teamgeist unter Beweis stellen- im Nachhinein ein absoluter Gewinn für die ganze Gruppe.

Die Kinder werden des Weiteren die GPS-Tour durch die Landschaft in Tieringen nicht vergessen. Einsam in kleinen Gruppen mussten wir uns orientieren und zusammenarbeiten. Nur im Team konnten wir die Ziele erreichen und hierzu mussten Absprachen getroffen und gemeinsame Entscheidungen gefunden werden. Eine sehr gute Gelegenheit, um Teamgeist, Kooperation und Konfliktkompetenzen zu trainieren.

Für die Kinder und für die Begleitpersonen war das erste Schullandheim gleich zu Beginn des Schuljahres ein voller Erfolg. Das Wir-Gefühl konnte gestärkt werden, die Zusammengehörigkeit in der Klasse und das gegenseitige Verständnis konnte ausgebaut werden. Für die Zeit danach haben die Schüler viel mitgenommen. Auch im Unterricht war das Thema Schullandheim noch lange Zeit sehr präsent. Eine Schülerin hat in der Reflektionsphase ihre Gefühle sehr gut zusammengefasst. Sie meinte, dass die Klasse 5a jetzt wie eine kleine Familie sei und dass man sich jetzt besser kennen und verstehen würde. Dem ist nichts mehr hinzuzufügen.

 

(Yavuz Ata)