Klassenprojekte

Klassenprojekte

Hier sind eine große Zahl von Projekte enthalten, die sowohl von einzelnen Klassen als auch von Gruppen von Klassen durchgeführt wurden.

betreuender Lehrer: Thomas Spengler

 Das Wasserschullandheim der Klasse 9c fand dieses Jahr am St. Leoner See, in der Nähe des Hockenheimrings, statt. Während der Woche übernachteten die Schüler in Zelten und waren zudem eigenverantwortlich für jegliche Verpflegung verantwortlich.

Mit viel Gepäck reiste unsere Gruppe von 28 Schülern am Montag an. Nach einer äußerst kreativen Erprobungsphase in Sachen Zeltaufbau standen kurz vor Beginn des Regens alle Zelte.

In den folgenden Tagen konnte die Klasse ihre Fähigkeiten an der Wasserski-/Wakeboardanlage verbessern und beweisen, dass es kein schlechtes Wetter gibt - nur schlechte Kleidung!

Des Weiteren wurde Stand Up Paddling ausprobiert, in Heidelberg das alte Schloss besichtigt und natürlich Deutschland bei der EM tatkräftig unterstützt.

Trotz des durchwachsenen Wetters hatten alle viel Spaß und die Woche ging mal wieder viel zu schnell vorbei.
Auf ein nächstes Mal (bei Sonnenschein).

(Thomas Spengler)

 

betreuender Lehrer: Johannes Hilscher

 

Die Klasse 7e fuhr vom 04.07. – 08.07.2016 in Schullandheim nach Hausen im Tal. Der Ort liegt im malerischen Donautal. Hier verbrachten die Schüler fünf aufregende Tage mit Klettern, Bogenschießen, Wandern, Kanufahren und Baden in der interessanten Unterkunft Murmeltier.

Herzlichen Dank an den Förderverein ohne dessen Spende manches nicht möglich gewesen wäre.

(7e und Johannes Hilscher)

 

Abschlussfahrt Klasse 10b: 31.5.2016 - 4.6.2016

betreuender Lehrkräfte: Susanne Maier-Haag, Maximilian Glaser

 

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Unsere 5-tägige Abschlussfahrt nach Berlin war die meiste Zeit mit hervorragendem Wetter gesegnet. Wir erlebten einen guten Mix aus Kultur, beispielsweise dem Holocaust Denkmal, diversen Museen oder dem Prime Time Theater, Sightseeing per Bus oder zu Fuß und der Möglichkeit in unserer Freizeit die Hauptstadt selber zu erkunden. Weitere Aktivitäten waren der Besuch der East Side Gallery oder als Abendprogramm  Bowlen. Besonders in Erinnerung bleiben wird der Besuch des Bundestages mit einem äußerst interessanten Gespräch mit dem Abgeordneten Chris Kühn und dem wunderschönen Ausblick auf die Stadt von der Kuppel des Bundestags.

(Für die Klasse 10b Hannah Blessing)

 

Kostümworkshop für das Rock-Pop-Konzert 2016

betreuende Lehrerin: Susanne Reissner

"50 Jahre JRS" war das Motto unseres diesjährigen Rock-Pop-Konzertes. Die hervorragende Darstellung unserer Schüler und Schülerinnen wurde durch die Kostüme unterstrichen, welche wir an drei Freitagen am Nachmittag, verteilt von Dezember bis Februar, fleißig beklebt, gemalt und genäht haben.

Gestartet haben die freiwilligen fleißigen Bienchen der achten Jahrgangsstufe mit der Gestaltung der T-Shirts. Wir planten eine Zeitreise von den Swinging 60ties bis zu den hippen 2000ern und so entschieden wir uns, die einzelnen Shirts mit Jahreszahlen aus Klebeband zu bekleben und achteten genau darauf, mit der Mode des jeweiligen Jahrzehnts zu gehen. Unser Highlight war der Trick mit dem doppelseitigen Klebeband: so konnten wir schnelle und tolle Glitzereffekte zaubern.

Die beiden anderen Termine standen unter dem Motto "Nerds vs. Hip-Hopper". Die Kreativität unserer Designer war an dieser Stelle nahezu unendlich. So wurden ein Teil der Shirts mit trendigen Hosenträgern oder nach der neusten Nerdmode mit Atomen gestaltet. Dazu passend bereiteten wir Brillen für die Darsteller vor.

Die Hip-Hopper hingegen wurden, nach dem Vorbild der Sprayerszene, mit Sprühfarbe glanzvoll in Szene gesetzt. Das obligatorische Cappie durfte selbstredend nicht fehlen.

An dieser Stelle geht ein herzlicher Dank an all die fleißigen Schüler und Schülerinnen für die freiwillige Mitarbeit nach Schulschluss. Ihr habt das super gemacht! Ihr habt das Sahnehäubchen der Aufführung aufgesetzt.

(Susanne Reissner)

GWW und JRS „gemeinsam sind wir stark“- Bericht über das Sportfest 2016

betreuende Lehrerin: Karoline Eckert

Am Freitag, den 22.04.16, war es endlich soweit. Unser Sportfest mit dem Motto:“ GWW und JRS gemeinsam sind wir stark“ fand nach allen Vorbereitungen statt. Ab 7.00 Uhr begannen wir, die Klassen 8b und 8e mit dem Aufbau der Spielstationen. Um 9.00 Uhr begann das Sportfest. Zuerst hielten Herr Esslinger, Herr Rieger, der Vorstand des Werkstattrates der GWW und Schüler eine Begrüßungsrede. Danach wurde noch der Ablauf durch eine Schülerin geschildert, Schlüsselbänder und Laufzettel wurden verteilt, danach gab es auch noch ein kleines warm up. Nachdem gingen alle zu den Spielstationen ihrer Wahl. Alle waren motiviert dabei. Bei Klettwurfwand, Löffellauf, Dosenwerfen... gab es Begegnungen der anderen Art.

Im Judoraum fand außerhalb des Trubels ein Tanzangebot statt und in der Halle gab es noch ein Tischtennisangebot. Gegen später fand dann auch noch ein Fußballtuner statt. Dabei hatten alle Teilnehmer sehr viel Spaß. Ab 11.30 Uhr gab es dann in der Mensa Mittagessen für alle, dabei noch einmal Danke an die GWW. Nachdem alle wieder aus der Mensa zurück waren begann die Siegerehrung. Die besten von jeder Station wurden namentlich genannt und jeder bekam für die Teilnahme am Sportfest eine Urkunde. Danach gab es noch einige Abschlussreden und Danksagungen. Gegen 12.30 Uhr war das Sportfest vorbei und alle gingen glücklich nach Hause.


 Für uns war es ein Tag voller Spaß und  schöner Begegnungen und wir hoffen, dass es euch genauso erging wie uns.

(Karoline Eckert)

Bericht über den Ausflug ins Freilichtmuseum in Hechingen-Stein

betreuende Lehrerinnen: Gudrun Fischer, Roswitha Hartmann

Am Montag, den 3.5.2016 besuchten die Klassen 6d und 6e aus Kuppingen unter der Leitung von Frau Fischer und Frau Hartmann die Villa Rustica, die Ausgrabungsstätte eines Gutshofes aus römischer Zeit. Es war sehr informativ, die Lebensgewohnheiten der römischen Antike kennenzulernen. Das Museum beherbergt zahlreiche Originalstücke wie Münzen, Behälter, Stoffe  und nachgebaute Alltagsszenen wie eine Spinnerei, eine Schusterei, Küche, Wohn- und Schlafräume sowie Bettenlager, wie sie von den römischen Legionären des Limes benutzt wurden.

Etliche Gebäude wurden rekonstruiert und nach Originalplänen und aus den Grundmauern wieder aufgebaut.

Die Klassen durften noch an zwei Workshops teilnehmen, bei denen Mosaike und Lederbeutel mit einem römischen Spiel hergestellt wurden. Da das Wetter gut und das Gelände übersichtlich und landschaftlich sehr schön war, blieb hinterher noch Zeit, den Fragebogen zu vervollständigen und Fotos zu machen. Mit nachgebauten Streitwagen konnten sich die Schüler/innen in die Atmosphäre der damaligen Wagenrennen hineinversetzen.

Alle genossen es, Geschichtsunterricht außerhalb des Klassenzimmers hautnah zu erleben.

Da alle dabei so viel Spaß hatten, wurde der Ausflug als sehr gelungen erlebt.

Wir bedanken uns ganz herzlich für die finanzielle Unterstützung durch unseren Förderverein, ohne den dieser Ausflug in die römische Geschichte nicht hätte stattfinden können.

(Jenny Klenk, Klasse 6e)

Holzpfosten für Ökogarten

betreuende Lehrerin: Eva Rebmann

Die bunten Farbtupfer oder eher Farbstriche stehen in Form von überdimensionalen Stiften im Ökogarten der 7C. Zuerst alle Pfosten weiß streichen, um dann den Farbstreifen den kräftigen Ton zu entlocken, das war die Devise. In Zusammenarbeit mit Frau Hecker in BK wurde dies in mehreren Doppelstunden umgesetzt. Ein Satz aus dem Leben des Jerg Ratgeb, der das Motto der 50-Jahr-Feier der JRS ist, findet sich ebenfalls auf den bemalten Kunstwerken. Ein  "Metallschuh" mit Dorn, gestiftet vom Metallbau Schäfer (1000 Dank dafür!), gibt den gelungenen Werken jetzt die notwendige Festigkeit, sodass der Ökogarten nun eine neue Attraktion hat. Neben dem Grün der Salat- und Kohlrabipflanzen kommen die bunten Farben noch stärker zur Geltung.

Unser Dank gebührt ebenfalls dem Förderverein, der die Farben und den Lack gestiftet hat.

(Die 7c mit Klassenlehrerin Eva Rebmann)

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Die Klasse 7b gestaltet einen Balladenabend

betreuende Lehrerin: Sabine Fritz-Hansen

Das Projekt der Klasse7b drehte sich rund um verschiedene Balladen unterschiedlicher Schriftsteller, die von den einzelnen Schülergruppen in Kunst- und Darstellungsformen ihrer Wahl umgesetzt werden konnten. Die erarbeiteten Inszenierungen – die Schülerinnen und Schüler entschieden sich sowohl für Theater als auch für Film und Fotografie - wurden den Eltern sowie Lehrerinnen und Lehrern am Balladenabend präsentiert. Die Ergebnisse überraschten durch teilweise sehr freie Interpretationen, die – von Originalität und Einfallsreichtum getragen - eine breite Palette an Perspektiven offenbarten. Im Sinne einer zeitgemäßen Auffassung von literarischer Bildung stand nicht das Vermitteln einer möglichst „korrekten“ Wiedergabe des Inhalts (als fixe Idee) im Mittelpunkt des Interesses, sondern ein offenes Lernarrangement, das zum Einen verschiedene Zugangsweisen, zum Anderen aber auch verschiedene Lesarten eröffnet.

Pädagogische Grundlage dieses Konzepts ist die erfahrungsorientierte Erziehungsphilosophie Deweys, der das Handeln als Voraussetzung und Ziel des Denkens verstand. Der Begriff „learning by doing“ wird auch im Bildungsplan durch von Hentig aufgegriffen, der Handlungsorientierung in einem doppelten Sinn, nämlich in seiner späteren Anwendbarkeit sowie als Mittel zum Zweck beschreibt. Bedeutsam erscheint hier auch der Begriff der Selbstverantwortung. Eigenständiges, aktiv-entdeckendes Lernen ermöglicht nicht nur die Förderung von Handlungskompetenz in ethischer Verantwortung, sondern auch das Schaffen eines aufgeklärten Verhältnisses zur Welt, eine emanzipatorische Erziehung im Sinne freiheitlich-demokratischer Grundwerte, nachhaltige Lernprozesse, vernetztes Lernen sowie  die Entwicklung von Methodenkompetenz als Mittel zum selbst organisierten Lernen.

Zur Förderung der Ausdrucksfähigkeit und Imaginationstätigkeit der Schülerinnen und Schüler wurden theaterpädagogische Maßnahmen vor und während des Projekts eingesetzt. So gab es – neben theaterpädagogischen Spielen im Unterricht – beispielsweise als Kick-Off-Veranstaltung einen Theaterbesuch im JES (Junges Ensemble Stuttgart) mit anschließendem Künstlergespräch, außerdem einen Theaterworkshop sowie den Besuch einer Theaterprobe. Ästhetisch-kulturelle Bildung konnte damit in seiner Ganzheitlichkeit erlebt und auch gelebt werden.

 

(Sabine Fritz-Hansen)