Klassenprojekte

Klassenprojekte

Hier sind eine große Zahl von Projekte enthalten, die sowohl von einzelnen Klassen als auch von Gruppen von Klassen durchgeführt wurden.

betreuende Lehrkräfte: Hanna Bartholomé, Hermann Rösch

Die Sportklasse führte mit dem Reitverein Herrenberg einen zweieinhalbtägigen Einführungslehrgang in das Reiten und die Pflege von Pferden durch. Frau Nicole Henselmann war die federführende Ausbilderin der Schülerinnen und Schüler.

Am ersten Tag fand zuerst eine Einführungsveranstaltung an der Schule statt, in der die Schülerinnen und Schüler über die Anatomie und den richtigen Umgang mit Pferden informiert wurden.

Am zweiten Tag folgte die Praxis. Die Schülerinnen und Schüler lernten den Stall und die Pferde kennen und  wurden außerdem in Gruppen und bestimmten Pferden zugeteilt, für die sie an den zwei Tagen verantwortlich waren. Die Pferde mussten gestriegelt und geputzt werden. Dadurch konnten die Schülerinnen und Schüler einen ersten Kontakt aufnehmen. Anschließend fanden die ersten Reitversuche statt. Dafür mussten sie „ihre“ Pferde zunächst ruhig führen. Erst danach durfte sich jeweils eine Schülerin oder ein Schüler aufs Pferd setzen, während zwei  andere Schülerinnen oder Schüler das Pferd am Strick führten und die vierte Person zur Sicherung der Reiterin/des Reiters nebenher lief.

Am dritten Tag wurde von den Schülerinnen und Schülern sportliches Können gefordert. Nach intensiven Aufwärm- und Dehnübungen ging es zunächst an das Holzpferd, an dem Grundübungen des Voltigierens ausprobiert wurden. Erst danach durften die Schülerinnen und Schüler diese Übungen auch am Pferd anwenden.

Fazit: Es waren tolle Tage mit super Unterstützung durch Nicole Henselmann, Katja Gerds und Valbona Mustafa. Die Schülerinnen und Schüler der Klasse 6c wurden auf sportlicher, sozialer und kognitiver Ebene gefordert. Verantwortliches Handeln mit Pferden und Mitschülerinnen und Mitschülern, gekoppelt mit sportlichen Herausforderungen führten zu einer sehr gelungenen Veranstaltung.

Der Dank gilt auch dem Förderverein der Jerg-Ratgeb-Realschule für die finanzielle Unterstützung des Projektes.

 

(Hanna Bartholomè, Hermann Rösch)

betreuende Lehrkräfte: Stefanie Berg, Lea Bögelspacher, Susanne Reissner, Sebastian Gleffe

Nach langen und intensiven Planungen führte uns die Abschlussfahrt in einer Kooperation von 10e und 10b nach Köln. Nach einer langen, aber recht gemütlichen Fahrt mit dem IC, konnten wir schon nach der Ankunft auf dem Weg durch die Einkaufsstraße zum Hostel in das Treiben der Großstadt schnuppern und den zentralliegenden Dom in seiner gesamten Größe und Pracht bestaunen.  Neben Frau Berg, Frau Bögelspacher und Frau Reissner verstärkte Herr Gleffe die männliche Besetzung. Wir verstauten unser Gepäck und brachen sogleich zu einer Ralley durch die Altstadt auf, die wir in kleineren Gruppen kennenlernen durften. Anschließend erhielten wir im Hostel eine etwas ungewöhnliche, sehr persönliche Einweisung. Alles in Allem war es ein Traum: nettes Personal, modern ausgestattete Zimmer und eine geniale Lage direkt in der Altstadt. Beim Abendessen genoss so manch einer sein Abendessen an Hochtischen.

Am Abend brachen wir zu den Glowing Rooms auf, eine 3D Indoor Minigolf Anlage mit Schwarzlicht. Dies war für alle eine bisher noch unbekannte Form von Minigolf und die Meisten waren mehr damit beschäftigt, die beeindruckenden Wandmalereien in bunt leuchtenden Farben zu bestaunen.

 Auch der folgende Tag war mit viel Programm gefüllt. Schon recht früh brachen wir zu einem See  zum Kanufahren auf. Über den herrlich weichen und hellen Sand trugen wir Kanus, Kajaks, Up-on-the-Top-Boote und Kanadier zu Wasser. Schon beim Einsteigen lernte der eine oder andere das kühle Wasser an diesem heißen Tag näher kennen. Mit einem Gruppenleiter paddelten wir durch verschiedene Seen, wobei  Herr Gleffe dafür sorgte, dass keiner trockenen Fußes wieder an der Einstiegstelle ankam.

Am Mittag brachen wir zu einem Museumsbesuch in Köln auf. Während die eine Hälfte sich im Sportmuseum betätigte, erkundete der andere Teil das Schokomuseum, in dem einige ihre eigene Schokolade zusammenstellten. Beim Abendprogramm machte uns das schlechte Wetter leider einen Strich durchs Programm, dennoch genossen wir Köln am Abend, bei Nacht und das Ufer des Rheins. Als es schließlich dunkel wurde, hatten wir uns verlaufen und der Regen prasselte über einen Großteil herab, der nicht an Regensachen gedacht hatte. Das konnte uns die gute Laune dennoch nicht verderben.

Wir ließen den nächsten Morgen etwas entspannter angehen. So manche Füße meldeten ihr Empören vom gestrigen Tag. Der Morgen stand uns zur freien Verfügung und so konnten wir in der Einkaufsstraße nach Belieben shoppen.  Wer noch Abenteuerlust und Kraft verspürte, lernte die über fünfhundert langen Stufen zum Dom und den darauffolgenden eindrucksvollen Ausblick auf Köln und Umgebung kennen.

Alles in Allem war es eine sehr lustige und erfolgreiche Abschlussfahrt mit einer gelungenen Unterkunft und entspannten Lehrern. Für den Realschulabschluss war es allemal lohnend und auch Köln und das Hostel sind weiter zu empfehlen.

Im Namen aller möchten wir uns auch beim Förderverein herzlich bedanken, der uns die Abschlussfahrt mitunter ermöglicht hat.

(Sally Mack, 10e)

betreuende Lehrkräfte: Ilona Will, Manfred Rehbein

Hi - zu diesem Bericht über unsere Studienfahrt nach Berlin der Klassen 9f und 9a!

Auch unsere Reise begann mit einer langen Busfahrt am Montag.
Erster Lichtblick bei der Ankunft: unser Hostel war direkt vor der berühmten Dönerbude Mustafa´s Gemüse Kebap.
Einige Schüler wagten sich in die extrem lange Menschenschlange, um eine geschlagene Stunde auf diesen ach so unglaublichen Döner zu warten. Laut Aussage war es auch der beste Döner aller Zeiten und absolut geil, einer anderen Aussage zufolge war er gar nicht so besonders.

Als die Schüler dann - weit nach der angegebenen Nachtruhe im Hostel - dann auch wirklich schliefen, klingelte der Wecker recht früh als Zeichen, sich nun den politischen Dingen zu zuwenden.

Unser erster Tag, der Dienstag,  begann mit einer 3-stündigen Stadtrundfahrt, die gar nicht so langweilig war, wie ich ursprünglich dachte. Unser Führer Vladislav Martynek machte seine Sache echt gut, sodass keiner der Schüler eingeschlafen ist smile. Höhepunkte waren die Besichtigung der Berliner Mauer im Ostteil der Stadt sowie das Holocaustdenkmal.

Um 14:00 Uhr stand der Termin im Bundesrat an. Am Anfang war die Führung noch etwas spröde, aber als wir dann einen praktischen Teil hatten, war die Sache doch noch ganz lustig.
Wir sollten eine Sitzung nachspielen, wie so etwas bei einem Gesetzesentwurf ablaufen würde. Dazu wurden die Bundesländer, die Bundesregierung und die Präsidentin benötigt.
Unser Diskussionsthema war „Führerschein ab 16“.
Die Regierung musste einen Gesetzesentwurf verfassen und vortragen. Daraufhin wurden dann die anderen Bundesländer aufgerufen und sagten ihre Meinung dazu.
Das war eigentlich voll cool und hat auch Spaß gemacht.

Den Mittag hatten wir zur freien Verfügung und um 16:30 waren alle wieder pünktlich vor dem Reichstag. Dort ist fast die Hälfte der Schüler während des Vortrag auf den Tribünen des Plenarsaals eingeschlafen embarassed was aber, glaube ich, größtenteils an der eigenen Müdigkeit lag und nicht am Vortrag der netten Dame.
Danach „hätten“ wir eigentlich ein Gespräch mit dem Politiker Clemens Binninger gehabt, der aber leider nicht da war, da er noch in einer Besprechung festsaß. Dafür durften wir mit einer Mitarbeiterin von ihm plaudern.
Anschließend sind wir noch hoch in die Glaskuppel, von der man auch direkt nach unten in den Plenarsaal schauen konnte, und der Ausblick da war echt nicht schlecht.
Also Daumen hoch für die Aussicht XD.
Den Abend schlossen wir mit einem Kinobesuch und Rückweg  durch das beleuchtete Brandenburger Tor und dem Gendarmenmarkt.


Am nächsten Mittwochmorgen ging eine (etwas übermüdete) Masse an Schülern ins ZDF Hauptstadtstudio zur Live-Sendung des Morgenmagazins um 8:25 Uhr. Das war echt ne ganz coole Erfahrung.
Gerne wieder smile

Um 10:30 hatten wir einen Termin bei der Gedenkstätte Berliner Mauer. Dieser Vortrag war nicht unbedingt lohnenswert aber ganz ok.
Danach hatten wir eine Führung in der Gedenkstätte Hohenschönhausen (ehemalige Stasi-Untersuchungshaftanstalt ).
Die Führung an sich war echt gut und informativ, leider nur etwas zu lang (2 st.), sodass die Konzentration irgendwann auch nachließ.
 
Toll war, dass wir den Abend zur freien Verfügung hatten und wir in Kleingruppen entweder die Geheimtipps des Stadtführers Martynek aufsuchen oder einfach in unseren  - oder dem ein oder anderen Zimmer im Hostel – ausruhen konnten.


Der nächste Morgen begann erstmal mit einem kleinen Drama in der Sicherheitskontrolle des Bundeskanzleramtes.
Alle Getränke mussten weggeschmissen werden. Große Empörung auf Seiten der Schüler, die nun ihre Getränke auf ex runterschüttenden smile
Danach im Gebäude: WOW neutral
Schick sah das schon aus, das muss man dem Architekten lassen. Nach einer Tour durch das Haus durften wir sogar kurz in den Konferenzsaal, in dem die Besprechungen des Bundeskabinetts stattfinden.
Um 13:00 Uhr hatten wir noch eine Führung im jüdischen Museum. Der Aufbau des Museums war echt voll cool. Also im Prinzip war das ganze Ding irgendwie schief. Es gab einen Bereich draußen, da war der Boden total schräg -  aber dort waren auch so hohe Betonsäulen, die auch schräg standen, sodass man den Eindruck hatte, das ganze wäre gerade.
War man wieder drinnen, hatte man den totalen Drehwurm XD.

Danach hatten wir NOCH EINE Führung in den Berliner Unterwelten.
Diese Führung war mit Abstand die beste von allen!!! Unser Führer, der gleichzeitig auch Schauspieler von Beruf ist,  hat das einfach so genial gemacht wink
Also falls ihr mal in Berlin landen solltet:
Besucht die Berliner Unterwelten „Geschichtsspeicher Fichtebunker“. Es lohnt sich wirklich.

Abends kamen wir noch in den Genuss des Musicals „Hinterm Horizont“.
(Ich glaube die Schüler waren nicht so von den Socken, wie Herr Rehbein, der wohl schon zum zweiten? Mal in dem Musical war.)

Am nächsten Morgen hieß es dann schnell noch alles zusammenpacken und sauber zu machen. Dann ging´s ab in den Bus und auf nachhause.

Tschüss Berlin vielleicht sieht man sich ja mal wieder smile


PS: Berlin war echt cool. Auch die politischen Dinge haben mich etwas überrascht, da sie teilweise gar nicht so langweilig waren, wie ich ursprünglich dachte wink

 

(Elena Roller, 9f)


An der Berliner Mauer


Vor dem Brandenburger Tor

Im Bundestag bei nachgespielter Debatte

Im Bundestag bei nachgespielter Debatte

In der Kuppel des Reichstags

Beim Morgenmagazin

Beim Morgenmagazin

Gedenkstätte Berliner Mauer

Vor dem Bundestag

Nach dem Musical

An der Berliner Mauer

Im jüdischen Museum

Beim Musical

Eingang zum Hostel

Fahrt mit dem Luxusliner

betreuender Lehrerin: Birgitta Lutz

 

Besuch der Ausstellung von Oskar Schlemmer in der Staatsgalerie Stuttgart

Am 17. März besuchten die Schülerinnen und Schüler der Klassen 5b, 5c und 6b die Ausstellung von Oskar Schlemmer in der Staatsgalerie Stuttgart.

Was macht eine Figur zur Figur? war ein zentraler Aspekt, der den Schülern und Schülerinnen bei den Führungen erklärt wurde.
"Das Quadrat des Brustkastens, der Kreis des Bauchs, Zylinder des Halses, Zylinder der Arme und Unterschenkel, Kugel der Gelenke an Allbogen, Knie, Achsel, Knöchel, Kugel des Kopfes, der Augen, Dreieck der Nase"
Das war für Oskar Schlemmer der springende Punkt und weil Würfel auf Lateinisch "Kubus" heißt, nennt man diese Kunstrichtung Kubismus.

Im anschließenden Kunstunterricht wurde die Erfahrung weiterhin durch das Zeichnen von Figuren und Erstellen von Masken angewendet und vertieft.

Vielen Dank für Förderung des Projektes durch den Förderverein der JRS.

(Thore Schick)

 

Fairer Handel ist jetzt fest im Stadtleben verankert
 
Herrenberger Fairtrade-Familie mit 48 Mitgliedern gegründet
 
Amtsblatt Herrenberg vom 15.01.2015
 
betreuende Lehrkräfte: Birgitta Lutz, Heidrun Hecker, Susanne Reissner

Der Schulstress kann schon im Bus beginnen. Doch mit dem richtigen Verhalten können alle Beteiligten eine entspannte Fahrt haben. Beim Schulbustraining am Herrenberger Markweg-Schulzentrum lernen Fünftklässler, was man im Bus machen sollte und was besser nicht.

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 Die Gründungsmitglieder der Fairtrade-Familie Herrenberg freuen sich auf die künftige Vernetzung und Zusammenarbeit

Die Bewegung blüht weiter auf und setzt bei der Gründungsfeier Akzente und Zeichen: Ein halbes Hundert Mitmacher nahmen in der Mensa Markweg ihre Urkunde entgegen. Und das Logo, das jeden der Netzwerker als „Mitglied der Fairtrade-Familie Herrenberg" öffentlichkeitswirksam ausweisen wird. Dazu zählen Vereine, Schulen, Parteien, Kitas, Einrichtungen, AGs, Gastronomen und Unternehmen.

OB Sprißler zeigte sich überwältigt von der großen Resonanz und zog hochzufrieden Bilanz: „Die Familie wächst und gedeiht." Weiterer Zulauf zeichnet sich ab: „Herrenberg wird zur offiziellen Fairtrade-Stadt am 9. Mai ernannt, dem internationalen Fairtrade-Tag." Mit diesem Paukenschlag markierte er den nächsten Höhepunkt der städtischen Entwicklung.

Dieser Erfolg ist vielen zu verdanken: den Fairtrade-Bürgermentorinnen, der Steuerungsgruppe „Fahrede-Stadt", Fairtrade-Arbeitsgruppen, „Bananologen", Stadtverwaltung und Gemeinderat. Ina Mohr von der Stabsstelle für Bürgerschaftliches Engagement hat die vielfältigen Akteure miteinander in Verbindung gebracht und das Netzwerk belebt. Dass aus den ersten Ideen ein so umfangreiches Bürgerprojekt wurde, ist durch das große Engagement vieler Beteiligter und die Gesinnung der zahlreichen Gründungsmitglieder möglich geworden. Wofür sie einstehen, machten sie beim Fototermin deutlich. Indem alle auf den am Boden aufgeklebten Buchstaben FAIR standen, veranschaulichten sie ihr Leitbild, Nach außen werden Fairtrade und faire Produkte mitgedacht und eingesetzt. Nach innen unterstützen sich die Mitglieder des Netzwerks bei Projekten und dem gemeinsamen Ziel des fairen Handels.

Bürgermentoren benennen Vorteile

„Ein starkes Signal und ein motivierendes Potenzial", freuten sich auch die Fairtrade-Bürgermentoren über das große Engagement. Das die Stadt weiter fördert: Hier im Amtsblatt können Fairtrade-Aktionen kostenlos beworben werden, im Internet wird ein Forum eingerichtet. Nichtkommerzielle Einrichtungen haben die Möglichkeit, bei Projekten zum Fairen Handel über die Stabstelle für Bürgerschaftliches Engagement finanziell bezuschusst zu werden.

Die speziell für die Bildungsarbeit geschulten BananologInnen kommen für Workshops, Projekttage und Tage der offenen Tür in Schulen, Kitas und Unternehmen. Wie sie das Thema Fairtrade transportieren, war auf der Gründungsfeier augenfällig: informative Stellwände, interaktive Themenkoffer und Weltspielplanen. Auch 2015 wird für Interessierte ein Ausbildungsgang zum „Dipl.Bananologen" angeboten.

Paradebeispiel Bewirtung

Wie Sensibilisierung und globales Lernen Hand in Hand gehen, stellten an die 20 Schüler der Jerg-Ratgeb-Schule beeindruckend unter Beweis. Im Unterrichtsfach „Mensch und Umwelt" wurde mit den Lehrerinnen Frau Lutz, Hecker und Reissner zunächst erkundet, welche Produkte wo in Herrenberg zu fairen Bedingungen bezogen werden können. Dann wurde geplant, getüftelt und vorbereitet. Das raffinierte kalte Buffet, das so für den Abend gezaubert wurde, war Augenweide wie Gaumenfreude. Genauso wie der gereichte Streuobst-Secco aus Herrenberg als regionale Erfrischung begrüßt wurde. Denn der Herrenberger Fairtrade-Weg verbindet Regionalität mit fairem Handel.

Zum Abschluss des anregenden Abends wurden die Fairtrade-Bürgermentoren vom Paritätischen Wohlfahrtsverband für ihren ehrenamtlichen Einsatz beurkundet. Martin Link komme zu solchen Auszeichnungen „so oft in die Stadt, weil Herrenberg so bürgerschaftlich aktiv ist", brachte es der OB schmunzelnd und stolz auf den großen gemeinsamen Nenner. Und die breit aufgestellte Fairtrade-Familie wird aktiv.

Weitere Informationen zum Thema Fairtrade-Stadt und der Fairtrade-Familie erhalten Sie bei der Koordinatorin für Bürgerschaftliches Engagement.

 (Artikel erschienen am 15.01.2015 im Amtsblatt Herrenberg. Wir danken der Redaktion des Amtsblatt für die freundliche Genehmigung des Nachdrucks. Siehe auch www.herrenberg.de/aktuelles/amtsblatt).

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Eine kreative Lektion für Fünftklässler
 
Heim(at)werker: Ehrenamtliche leisten Gewaltprävention an Herrenberger Jerg-Ratgeb-Realschule
 
von Sabine Haarer, Gäubote Herrenberg, 29.11.2014
 
Betreut durch Elternvertretung

Sie sind Schauspieler, Animateure, Moderatoren und mitunter gehen sie sogar unter die Rappen Die neun Heim(at)werker der Woche. Allesamt sind sie Eltern, deren Kinder die Herrenberger Jerg-Ratgeb-Realschule besuchen, allesamt zählen sie zum „FÜR"-Team. Unter der Überschrift „Freunde üben Rücksicht" laden sie jedes ,ahr die Fünftklässler der Schule zu einer ganz besonderen Art der Gewaltprävention ein.

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 Sketch zu verstopfter Toilette: Anya Raschbacher (vorne von links), Liane Blasius und Isaac Ekhogue spielen für die Fünftklässler     GB-Foto: Holom

Gewalt, Mobbing, Sachbeschädigung -lehnen sie entschieden ab. Wie so viele andere auch. Doch die neun Heim(at)werker tun aktiv etwas dafür, dass „Gewalt" mit all ihren Facetten zum Thema wird - und dadurch weniger Raum bekommt im Alltag ihrer Kinder und deren Schulkameraden. Anya Raschbacher, Isaac Ekhogue, Alexandra Supper, Sabine Ostertag, Stephan Wick, Liane Blasius, Suzanne Elsässer, Abdullah Sevil und Sabine Edelmann bilden das „FÜR"-Team an der Herrenberger Jerg-Ratgeb-Realschule (JRS). Unter der Überschrift „Freunde üben Rücksicht" laden sie jedes Schuljahr die neuen Fünftklässler der Realschule im Schulzentrum Markweg zum Vormittag gegen Gewalt ein. Start des Projektes, das über den Lokalen Aktionsplan gefördert wird, war vor inzwischen mehr als dreieinhalb Jahren. „Bei der Elternbeiratssitzung wurde das Thema Gewaltprävention angesprochen", erinnert sich Anya Raschbacher. Schulleitung und Lehrer äußerten den Wunsch nach einem solchen Schwerpunkt, als Verantwortliche wurden die Eltern der Fünftklässler „ausgeguckt". Ein Großteil der Heim(at)werkergruppe saß von Anfang an mit im Boot, gemeinsam begann man, nach vergleichbaren Projekten oder Veranstaltungen Ausschau zu halten. Und die JRS-Eltern mussten dafür nicht einmal weit gehen. „Am Schickhardt-Gymnasium wurde das FÜR-Projekt schon länger angeboten", erzählen die engagierten Eltern. Sie durften spickeln und stellten fest: „Das wäre auch was für uns."

Das Grundgerüst stand somit, in der Vorbereitung wurden gemeinsam Aufgaben verteilt und die Inhalte ein wenig verändert. Schließlich soll sich jeder in seinem Rollenspiel oder bei der von ihm übernommenen Gruppenarbeit wohlfühlen. Nicht jeder mag sich mit einem langen Seil auf einen Stuhl binden lassen, nicht jeder hat genug Taktgefühl für einen Rap und auch „Klo verstopfen" will gelernt sein. Dank der vielen Komponenten des „FÜR"-Projektes können die Heini(at)werker aber ganz individuell ihre Stärken einbringen. So können und dürfen die einen Regisseur spielen bei der „Busfahrt". Andere zeigen den Schülern, wie man der Wut auf kreative Weise Luft machen kann, wieder andere unterstützen die Fünftklässler bei der Spurensuche nach „guten Eigenschaften" oder halten die „Fäden" in der Hand, wenn zusammen am tragfähigen „Netz der guten Worte" gesponnen wird.

Jedes Jahr nehmen die Heim(at)werker eigens dafür Urlaub oder reizen während der Projekttage ihre flexiblen Arbeitszeiten aus. Eine Selbstverständlichkeit für alle Team-Mitglieder. „Ich lehne jede Form der Gewalt ab und wenn ich dazu beitragen kann, den Kindern zu zeigen, dass es auch anders geht, dann mache ich das", sagt Stephan Wick. „Als ich davon gehört habe, dachte ich, das ist eine tolle Sache", erzählt Isaac Ekhogue. „Ich weiß aus eigener Erfahrung, wie es ist, von anderen abgelehnt zu werden", sagt er. Deshalb sei es ihm wichtig, den Kindern zu vermitteln: „Die Hautfarbe, das Aussehen, die Statur - das sind alles keine Gründe, jemand anderen abzulehnen."

Vom ursprünglichen Gedanken, dass jeweils die neuen Fünfer-Eltern das Gewaltpräventionsprojekt organisieren, hat man inzwischen Abstand genommen. „Der Ablauf ist klar, das Material ist da, jeder hat seine Aufgaben. Der eine kann auch einmal einspringen, wenn der andere keine Zeit hat", nennen die Heim(at)werker die zentralen Gedanken dafür, dass man als „FÜR-Team" nun schon den vierten Fünferjahrgang eingeladen hat. Allerdings wird bei den Elternabenden regelmäßig um neue Mitstreiter geworben, wird diese ganz besondere Art der Gewaltprävention vorgestellt. Ein Ehrenamt, das wichtig ist und das zugleich viel Freude bereitet, wie die Heim(at)werker betonen.

„Wir sind eine nette, sympathische Truppe", bringt es Suzanne Elsässer auf den Punkt. Die Vorbereitungstreffen, zu denen man sich jedes Jahr vor den Projekttagen wieder trifft, und auch die Projekttage an sich bedeuten nicht nur Arbeit, sondern noch viel mehr Spaß. „Wir
vermitteln den Kindern tolle Werte", sagt Alexandra Supper. „Werte, die uns selbst wichtig sind." Zudem bekomme man von Schülern und Eltern gleichermaßen positive Rückmeldungen und - was die ehrenamtlich engagierten Eltern besonders zu schätzen wissen - man erfahre viel Rückendeckung von den Lehrern und der Schulleitung.

(Artikel erschienen am 29.11.2014 im Gäubote Herrenberg. Wir danken der Redaktion des Gäubote für die freundliche Genehmigung des Nachdrucks. Siehe auch www.gaeubote.de).

betreuende Lehrerin: Lea Bögelspacher

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Bonjour, la France!

Die alljährliche Exkursion nach Straßburg ermöglicht Schülern, die Französisch lernen, einen Eindruck unseres Nachbarlandes sowie einen Einblick in die französische Kultur zu gewinnen. Darüber hinaus erhalten die Schüler die Chance, ihre zweite Fremdsprache direkt anzuwenden.

Die Acht- und Neuntklässler erwartet in Straßburg ein abwechslungsreicher Tag mit wechselndem Programm.

Das Programm wird von mir, Frau Bögelspacher, als verantwortliche Lehrkraft geplant und organisiert. Die Reise erfolgt mit einem privaten Busunternehmen und wird von mir sowie weiteren Französischlehrkräften begleitet.

Vor Ort bekommen die Schüler  eine Führung im Europäischen Parlament oder der wunderschönen Altstadt. Straßburgs beeindruckende Kathedrale steht jedes Jahr auf dem Programm.
Auch Zeit zur freien Verfügung kommt nicht zu kurz, während derer die Schüler mit schriftlichem Einverständnis der Erziehungsberechtigten in Kleingruppen auf eigene Faust die schöne Stadt an der Ill erkunden dürfen.

Begeistert von dieser Stadt und viele auch mit Souvenir kehren die Schüler am Abend nach Hause zurück.

(Lea Bögelspacher)
 

20. – 27. Juli 2014

verantwortliche Lehrer: Jan Krüger, Matthias Grünler, Silke Krämer

Auch in diesem Schuljahr nahmen erneut 46 Schülerinnen und Schüler der 9ten Klassen unserer Schule an der Englandfahrt teil, die u.a. durch eine großzügige Spende des Fördervereins mitfinanziert wurde.

Die nächtliche Busfahrt führte uns über die Niederlande, Belgien und Frankreich zuerst nach Calais, wo wir in den frühen Morgenstunden die Fähre nach Dover erreichten. Nach einem kurzen Zwischenstopp am Null-Meridian in Greenwich, waren alle gewappnet für eine Sightseeing Tour in London, die uns sowohl mit Bus als auch zu Fuß zum Buckingham Palace, der Westminster Abbey und vielem mehr führte.

Nachmittags ging es dann weiter zum eigentlichen Zielort Midsomer Norton, gelegen im schönen Somerset, wo wir von den Gastfamilien schon gespannt erwartet wurden.

Die Woche war unter anderem wieder gespickt mit Ausflügen nach Bristol, Cardiff, dem stillgelegten Bergwerk Big Pit und Bath, wo wir natürlich die historischen römischen Bäder besuchten. Abgerundet wurde das Ganze von strahlendem Sonnenschein, der uns ganz untypisch für England die Woche über begleitete und deshalb sogar einen Nachmittag am Strand zuließ.

Geschafft von so vielen Eindrücken, den Kofferraum voll mit Einkäufen bei Primark & Co. von wohl gefühlten tausenden Tüten Chips ging es am Samstag früh über die gewohnte Route nach Hause wo wir in der Nacht zum Sonntag planmäßig ankamen.

Unser erneuter Dank gilt dem Förderverein, der unsere Englandfahrt schon seit vielen Jahren finanziell unterstützt und diese Woche zu einem unvergesslichen Erlebnis viele Schülerinnen und Schüler werden lässt.

(Silke Krämer)

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