Klassenprojekte

Klassenprojekte

Hier sind eine große Zahl von Projekte enthalten, die sowohl von einzelnen Klassen als auch von Gruppen von Klassen durchgeführt wurden.

Straßburgfahrt Klassen 8 und 9

betreuende Lehrerin: Lea Bögelsbacher

 

Am 13.07. 2017 machten sich Schülerinnen und Schüler der Klassen 8 und 9 auf den Weg nach Straßburg. Während einer anderthalbstündigen Stadtführung lernten die Jugendlichen neben dem schönen Fluss Ill, den Gutenbergplatz, das Goethehaus, die Thomaskirche, das Gerberviertel sowie den Münsterplatz kennen, um nur einige der besuchten Sehenswürdigkeiten Straßburgs zu nennen.

Auch das Münster mit seiner astronomischen Uhr ist immer einen Besuch wert und einige Schülerinnen und Schüler scheuten die 330 Stufen nicht, um von der Plattform des Münsterturmes einen traumhaften Blick über diese wunderschöne europäische Stadt zu genießen.

Mit Stadtplan und Zeit zur freien Verfügung erkundeten die Jugendlichen noch weitere Ecken von Straßburg und berichteten stolz von der Anwendung der französischen Sprache. Am Abend zurück in Herrenberg bekamen die Schülerinnen und Schüler eine in Frankreich sehr beliebte Süßigkeit mit auf den Nachhauseweg als kleine Erinnerung an diesen tollen Tag im Elsass.

Dafür möchte ich mich ganz besonders beim Förderverein bedanken, der auch in diesem Jahr diese Exkursion durch seine großzügige finanzielle Unterstützung ermöglichte.

(Lea Bögelspacher)

 

Das berühmte Straßburger Münster

 

"Maison des Tanneurs" im Gerberviertel

"la Maison Kammerzell" auf dem Münsterplatz

Schullandheim

der Klasse 8c vom 29.05. – 02.06.2017

betreuende Lehrkräfte: Hariet Mantsch, Thomas Spengler

 2017-07 Schullandheim 8c 01 web

Das Schullandheim begann damit, dass wir uns am Montagmorgen um 7.30 Uhr an der Bushaltestelle Berliner Straße einfinden sollten. Alle waren pünktlich. Als dann das Gepäck verladen war, ging es los in Richtung „Ötztal“. Die Stimmung im Bus war durchwachsen. Wir waren teilweise noch müde, jedoch auch voller Vorfreude und gespannt was wir erleben werden.

Die Busfahrt dauerte etwas länger als erwartet. Doch schließlich kamen wir wohlbehalten an. Es blieb kaum Zeit um auszupacken, denn es ging direkt weiter in die „Area47“. Dort angekommen suchten wir uns einen Platz und probierten alles aus. Es gab sehr viel zu sehen, wie z. B. eine Blobbingstation und verschiedene Rutschen. Mein Highlight war das „Wasser Katapult“. Am Ende des Tages liefern wir alle ins Hotel zurück. Den Abend verbrachten wir mit diversen Spielen.

Am nächsten Morgen wurden wir bereits früh geweckt. Nach einem umfangreichen Frühstück ging es mit dem Bus zur „Faszinatour“. Nach einer kurzen Einweisung der Guides erhielten wir unsere Ausrüstung, die u. a. aus einem Neoprenanzug bestand. Der Bus war leider nicht klimatisiert, so dass wir alle in unseren Anzügen noch mehr schwitzten, während wir zum Wasser fuhren. Das Rafften entschädigte uns dann aber dafür, es war einfach klasse!

Als wir am nächsten Morgen von den Lehrern geweckt wurden, waren wir alle noch sehr müde. Das Rafften steckte uns noch in den Knochen. Unsere Lehrer kannten jedoch kein Pardon. Auf dem Tagesplan stand der Hochseilgarten. Nachdem Frühstück, einer kurzen Busfahrt und einer kleinen Wanderung kamen wir am Hochseilgarten an. Dort gab es verschiedene Farbcodes die dem jeweiligen Parkour zugeordnet waren. Nach einer kurzen Einweisung durften wir loslegen. Es war spannend und hat viel Spaß gemacht.

Am vorletzten Tag fuhren wir wieder mit dem Bus zur „Faszinatour“. Dieses Mal zum Canyoning. Spannend wurde es wenn wir uns irgendwo abseilten.

Begleitet wurden wir von unserer Klassenlehrerin Frau Mantsch und Herrn Spengler.

Unser Fazit zum Schullandheim:
Auf jeden Fall positiv. Es war eine coole und ereignisreiche Woche.

(Nadine Schäberle und Julian Landes, 8c)

 

Abschlussfahrt Klasse 10c

Eine wundervolle Woche in München

betreuende Lehrkräfte: Hariet Mantsch, Thomas Spengler

 

Am morgen des 9. Mai haben wir uns um 8 Uhr an der Bushaltestellte vor der Schule versammelt und uns startklar gemacht. Obwohl es früh am Morgen war, war die Klasse so lebendig wie an keinem Morgen innerhalb der Schule. Nach einer knapp 3 Stündigen Fahrt kamen wir an dem Spaßbad/Therme Erding an. Eine perfekte Kombination zwischen Erholung und Action! Nach dem langen Aufenthalt der Therme war jeder geschafft.

Auf dem Weg zu unserem Hotel Wombats, das in der unmittelbaren Innenstadt liegt, konnte sich jeder auf der Busfahrt erholen. Abends ging es dann in die wunderschöne Pizzeria L´Osteria. Der riesige Speisesaal in venezianischem Stil mit hohen Wänden und Kronleuchtern war mehr als überwältigend. Kaum jemand konnte die riesigen Pizzen komplett essen. Jeder verließ die Pizza zufrieden mit einem rundem Bauch, hungrig auf Erholung im Hotel.

Mittwoch startete es mit einer überraschend interessanten Stadtführung über ´Hexen, Huren und Henker´. Anschließend durfte sich jeder frei in der Stadt bewegen und sein Mittagessen frei auswählen. Doch das war nicht genug! Die Sportklasse braucht bekanntlich Action und Bewegung – Und genau deswegen besuchten wir die actionreiche Trampolinarena Airhop, in der sich jeder pausenlos ausgepowert hat. Nach einer anschließend längeren Freizeit besuchten wir während Dämmerung der Abendsonne eine Bowlingbahn in der wir die Klasse 10b trafen, mit der wir gemeinsam zu Abend aßen und mit Begleitung von stimmungsvoller Musik bis spät in die Nacht bowlten. Vollkommen ausgepowert kamen wir im Hotel an, in dem wir uns, unserem wohlverdienten Schlaf gönnten.

Nachdem sich jeder widerwillig aus dem Bett gerappelt hatte ging es, wär hätte es gedacht, actionreich weiter! Wir besuchten die Shokers-Lasertagarena in der nicht nur Geschicklichkeit und strategisches Denken, sondern vor allem Bewegung gefragt waren. Natürlich ist eine Attraktion Münchens unausweichlich – das deutsche Museum, zu dem wir uns nach einem schnellen Mittagessen auch begaben. Und natürlich haben wir erstmal Freizeit nach diesem Informationsinput benötigt, die wir auch bekommen haben. Nach der Erholung kamen wir zu unserer letzten Anlaufstelle, einem Jugendclub, in der wir wieder unsere Schulkameraden und Freunde aus der 10b getroffen haben. Nach langem tanzen und feiern war leider nicht nur der Abend, sondern unsere Woche an das Ende gelangt.

Am nächsten morgen haben wir uns nach einem etwas ausgiebigeren Schlaf um 10 Uhr auf den Weg nach Hause gemacht.

Diese Woche war und ist eine unvergessliche Woche die nicht nur in dieser viel zu kurzen Woche uns Spaß und eine schöne Zeit mit engen Freunden verschafft hat, sondern auch eine wunderschöne Erinnerung die uns für immer in Herzen und Gedächtnis bleibt. Diese Woche war nicht nur wegen Attraktionen und Freunden so schön, sondern auch wegen unseren Lehrern Herr Spengler und Frau Mantsch die uns nicht nur diese wundervolle ermöglicht haben. Sie haben uns zwei Jahre Schule nicht nur erträglich gemacht, sie haben uns Spaß am Unterricht und an der Schule ermöglicht. Nach dieser langen Zeit verlieren wir nicht nur zwei Lehrer, wir verlieren zwei Freunde mit denen ein derartig freundschaftliches und persönliches Verhältnis verglichen mit anderen Persönlichkeiten niemals möglich gewesen wäre.

Und auch einen riesigen, herzlichen Dank, vor allem persönlich an Sie Herr Stocker, aber natürlich auch dem gesamten Förderverein der uns nicht nur diese unvergessliche Zeit ermöglicht hat, sondern ab dem ersten Tag unserer Schulzeit an unserer Seite stand und uns etliche SMV-Tagungen, somit auch all unsere Projekte und Ideen, aber auch die Ausflüge von uns, der Sportklasse, Jahrelang unterstützt und ermöglicht hat.

Ein kleiner, aber wichtiger Dank geht auch an alle Teilnehmer der Schulkonferenz 2016, die sich bereit erklärt haben die Zeit Abschlussfahrt zu verlängern um uns ein längeres Erlebnis zu verschaffen.

(Vanessa Roos, 10c)

 

Abschlussfahrt Klasse 10a nach Berlin

betreuende Lehrkräfte: Susanne Reissner, Maximilian Glaser

Am Dienstag ging es endlich los, geplant war nach einer ca. 6 stündigen ICE Fahrt unser Ziel - Berlin!

Der Großteil der Klasse war zum ersten Mal in Berlin und so gingen wir in unser Hostel und bezogen unsere Zimmer. Am folgenden Abend besuchten wir den Club, Matrix.

Der Tag darauf begann mit der Besichtigung der Siegessäule und dem Brandenburgertor und später mit einer geführten Fahrradtour, auch zu besonderen Orten, wie dem Holocaust und endete mit 3D Mini Golf. Der für uns persönlich am schönste Tag war Kanu fahren und Stand-Up-Paddeling am Wannse, da wir die Strecke zusammen zurückgelegt haben und wir an diesem Tag einfach perfektes Wetter mit Sonnenschein hatten.

Donnerstagabend gingen wir ins Kino am PotsdamerPlatz in ,,Guardians of the Galaxy 2".

Am Freitag Vormittag hatten wir eine Führung im Stasi Gefängnis Hohenschönhausen. Es war wirklich beeindruckend zu sehen, wie die Menschen früher behandelt wurden, da wir es sonst nur aus Büchern und Filmen kennen.Der vorletzte Tag wurde mit Zeit fürs shoppen und erkunden beendet.

Samstagmorgen ging es bereits um 13.30 Uhr mit dem ICE nach Stuttgart.

Vielen Dank an Frau Reissner und Herr Glaser für unsere schöne Abschlussfahrt in Berlin..

(Louisa Schöffler & Lena Haas /10a)

 

Junges Gemüse an gesundes Essen heranführen
 
Herrenberg: Ratgeb-Sechstklässler schließen Ernährungswoche mit Christoph Sonntag in Affstätter Linde ab
 
von Jochen Stumpf, Gäubote Herrenberg, 20.05.2017
 
betreuende Lehrkräfte: Birgitta Lutz, Hariet Mantsch
 
2017-05 Ernaehrungswoche 01 web
So, jetzt kommt der Salat: Christoph Sonntag (rechts) serviert ihn mit Lukas-Malte Hasenbacher-Willms
von der Affstätter Linde für die Schüler der Jerg-Ratgeb-Realschule    GB-Foto: Holom
 

Eine Woche lang beschäftigten sich Sechstklässler der Herrenberger Jerg-Ratgeb-Realschule mit dem Thema Ernährung und Gesundheit. Das Projekt macht die Stiftung Christoph Sonntags möglich. Der Kabarettist kam
zum Abschlussessen in die Affstätter Linde.

Ernährung - das klingt für Jugendliche nicht gerade attraktiv. Burger, Pommes, Pizza und Döner - mehr wollen die eh nicht. Denkt man. Christoph Sonntag mit scharfzüngiger Gosch aus Bad Cannstatt ausgestattet, möchte indes den Blick der Kinder für weitere Gaumenfreuden öffnen. Gesünder vor allem. Deshalb unterstützt seine Stiftung unter anderem in diesem Jahr Schulklassen mit der Aktion Gesunde Ernährung und Tischkultur". Sponsoren finanzieren die diversen Projekte, für die laut Sonntag schon 4,5 Millionen Euro in den vergangenen zehn Jahren investiert wurden. „Ich gehe ja selbst nach Auftritten manchmal in Fast-Food-Restaurants" erzählt er am gestrigen Freitag der Klasse 6d der Jerg-Ratgeb-Realschule. „Das ist Englisch und heißt übrigens fast, also beinahe Essen." Meist gehe es ihm im Anschluss nicht so besonders. „Dann habe ich mir abends mal Brokkoli vom Markt gekocht. Ich muss sagen: Das schmeckt echt viel besser."

Blick in die eigene Kindheit

Die Motivation des gebürtigen Waiblingers ist klar: „Als Kabarettist will man die Welt verbessern." Doch allein von der Bühne herab klappt das nicht. So kam es zur Stiftung, die sich immer wieder für Kinder einsetzt. Kabarettist wird man ja sonst, wenn man Deutschlehrer ist und Kinder hasst. Ich mag aber Kinder." Das spiegelt sich in Affstätt im Umgang Sonntags mit den Kindern wider. Er erzählt nicht nur wie er seine eigene Kindheit bei Oma und Opa, die eine Holzspielzeugfabrik hatten, verbrachte und die Oma samstags für alle Mitarbeiter kochte. Er motiviert die Schüler sich einzusetzen, sich bemerkbar zu machen: Wenn ihr etwas seht, was euch nicht passt, dann geht zum Bürgermeister oder schreibt der Merkel. Ihr werdet überrascht sein: Ihr bekommt Antwort."

Lukas-Malte Hasenbacher-Willms von der Linde hat zuvor den Sechstklässlern eine Einführung in Tisch-Etikette gegeben: Wo liegt das Messer? Wie handhabt man die Serviette? Mund abputzen nicht vergessen vor dem Trinken. Dann empfiehlt der Kabarettist, doch bei der Familienfeier an Weihnachten eine Tischrede zu halten. „Da kippt die Oma aus den Schuhen, fliegt an die Decke, und wenn sie wieder runterkommt, legt sie 50 Euro extra aufs Geschenk", sagt Sonntag und hat passenderweise eine Tischrede parat. Dieser Vortrag ist - ganz der Kabarettist - gewürzt mit gleich mehreren Esslöffeln an Wortspielen. „Auch wenn ich euch damit artischocke: Gesundes Essen steht viel zu selten auf dem Speiseplan, weil viele Kinder alleine zu Hause rum gurken und sich lieber etwas in die Mikrowelle chipsen." Als dann „genug der Torte" sind, werden Spaghetti und Salat serviert.

Das ist nicht der erste Ausflug der Schüler in die Kulinarik in dieser Woche. Mit dem Koch Jürgen Hess von Finest Catering Fellbach haben sie in der Schulküche Maultaschen und Kartoffelsalat auf den dekorierten Tisch im Klassenzimmer gebracht. „Die Sechser sind ja bei uns sonst noch nicht in der Schulküche", erzählt Lehrerin Birgitta Lutz, „aber wir wollen es zu einem Pilotprojekt machen." Die älteren Schülerinnen Laura Ugele, Zehra Patir, Gaye Spipahi, Singe Edar, Benita Ziegler und Selina Badt helfen als Patinnen mit. Das Fach MUM - Mensch und Umwelt - eigne sich bestens dazu, psychische und physische Widerstandsfähigkeit den Kindern beizubringen, wie Lehrerin Hariet Mantsch ergänzt: "Sie sollen einen gesunden Lebensstil haben." Dazu gehört auch, dass in dieser Woche eine Führung durch das Deckenpfronner Tennental den Weg regionaler Produkte vom Feld auf den Teller nachzeichnete.

Bei den Sechstklässlern Marvin, Moritz, Lukas Julian und Tillman hat die Woche Eindruck hinterlassen. Nicht nur, dass ihnen "alles gefallen" hat. "Kein Fleisch aus Massentierhaltung" soll ihnen künftig in die Pfanne kommen - und in der Küche wollen sie durchaus jetzt mal selber ran. Muttis Thermomix verkündet einer der  Schüler, soll demnächst Germknödel produzieren. Nachhaltigkeit ganz im Sinne Christoph Sonntags und dessen Stiftung.

(Artikel erschienen am 20.05.2017 im Gäubote Herrenberg. Wir danken der Redaktion des Gäubote für die freundliche Genehmigung des Nachdrucks. Siehe auch www.gaeubote.de).

 

Ausflug der zehnten Klassen zur KZ- Gedenkstätte in Dachau

am 17.11.2017

betreuende Lehrkräfte: Susanne Kleiter, Beatrice Reinhardt

Um 6: 36 Uhr fahren die zwei Busse, beladen mit Schülerinnen und Schülern der 10ten Klassen der JRS, in Herrenberg los. Noch ist es dunkel. Die Fahrt nach Dachau über die A8 verläuft ohne weitere Zwischenfälle. In Dachau angekommen wird so manchem Schüler schnell bewusst, dass der Aufenthalt kälter werden könnte als gedacht. Die eine Stunde, die wir zur früh ankommen, verbringen wir in der Cafeteria der KZ- Gedenkstätte.

Noch grummelt die Frage im Bauch: „Wie erschreckend wird dieser Ausflug wohl werden?“

In Klassengruppen aufgeteilt erwarten wir nach der nährreichen Wartezeit unseren Gedenkstätten Führerin. Gleich ihre erste Frage nimmt uns mit in die Thematik: „Stehen wir hier schon auf dem Boden des ehemaligen Konzentrationslagers?“ Vermutungen werden gesammelt. Erst bei den nächsten Stationen und dem Passieren des Tores wird uns bewusst, dass wir nun wirklich auf dem Gelände des ehemaligen Konzentrationslagers gehen. Der kalte Wind und die unzähligen grauen Kieselsteine scheinen wortlos von der dunklen Vergangenheit dieser Umgebung zu erzählen.

Die immer wieder direkten und provokativen Fragen der Führerin nehmen uns mit in diese dunkle Zeit: „Wie viel Kilogramm wiegst du? Was denkst du wog wohl ein Häftling? Was machte die SS mit den Haaren, die sie den Gefangenen abschnitt? Weißt du aus welchem Material dein Teppich zu Hause gemacht ist?“ Hierarchien und verschiedene Überlebensstrategien werden ebenso erläutert wie das absurde und willkürliche Foltern der SS. Das besondere Ausmaß des Schreckens wird beim Durchlaufen der Gaskammern bewusster. Wie können Menschen so etwas tun? Was können wir tun, damit so etwas nicht noch einmal vorkommt? Was würden die ehemaligen Häftlinge wohl heute zu uns sagen? Zurück auf dem Heimweg - kurz vor Stuttgart - hängen dicke, dunkle Wolken hinter uns am Himmel. Der Blick nach vorne zeigt eine wunderbare lichtdurchflutete Landschaft.

Ja, es gibt Hoffnung für diese Welt.

Ja, wir können etwas tun. Jeder Mensch ist wertvoll und einzigartig. Jeder von uns.

Gedenken und Erinnern hilft, damit wir nicht müde werden uns immer wieder zu fragen, ob wir gerade auf dem richtigen Weg sind.

(Beatrice Reinhardt)

 

Schullandheim-Borkum Klasse 7b

Juli 2016

betreuender Lehrer: Maximilian Glaser

Jeden Morgen gab es zu einer bestimmten Zeit ein sehr leckeres Frühstück.

Lunchpakete hat sich jeder selber gemacht.

Und dann gab auch noch um ca.19:00 ein super Abendessen.

 

Montag: 04.07.2016

Da wir die Fähre wegen einer Zugstörung verpasst haben, mussten wir in Emden in einer Jugendherberge 1 mal übernachten und konnten am späten Abend noch einen Spaziergang am Fluss machen.

 

Dienstag: 05.07.2016

Früh morgens sind wir dann mit der Fähre nach Borkum gefahren. Nach der Anreise packten wir unsere Sachen aus und liehen uns um 12:00 Uhr Fahrräder aus. Mit den ausgeliehenen Fahrrädern drehten wir eine kleine Tour, um die nähere Umgebung der Jugendherrberge zu erkunden. Unsere Jugendherrberge lag genau neben dem Deich und nicht weit weg war der Hafen von Borkum. Am Nachmittag haben wir eine geführte, lustige und informationsreiche Wattwanderung gemacht.

 

Mittwoch: 06.07.2016

Früh morgens fuhren wir mit den Fahrrädern zu einem wundervollen Strand und genossen den Ausblick. Gegen Mittag sind wir in die Stadt gefahren und haben eine lustige Schnitzeljagd gemacht. Diesen Tag nutzen wir, um die Insel und die Stadt zu erkunden. Bei einbrechender Dunkelheit bekam jeder eine Fackel, mit der wir eine Nachtwanderung machten.

 

Donnerstag: 07.07.2016

Wir sind mit den Fahrrädern zu einem anderen Strand gefahren. Wir sind sehr lange dorthin gefahren ca.2 Stunden über Stöcke, Steine und Sand. Aber es hat trotzdem sehr viel Spaß gemacht. Am Strand angekommen, machten wir einen Sandburgwettbewerb. Zum Abschluss sind wir noch ins Hallenbad gefahren; das hat sehr viel Spaß gemacht. Am Abend saßen wir noch alle um ein gemeinsames Lagerfeuer und haben unsere Eindrücke und Erlebnisse besprochen. 

 

Freitag: 08.07.2016

Wir waren alle sehr traurig, dass dieser Tag schon zu unserem Abreisetag wurde, denn wir waren eine super Klassengemeinschaft in Borkum, haben an den Abenden noch zusammen gelacht, sich gefreut und ab und zu Party gemacht.

 

Das Schullandheim in Borkum war eine tolle Zeit. Es hat mir geholfen viele neue Freunde kennenzulernen und Spaß mit den Leuten zu haben die ich eigentlich nicht so arg mag.

Danke für diese tolle Zeit!

(von Laura und Leonie)

 

Abschlussfahrt 10c + 10e nach Garmisch-Partenkirchen

31. Mai - 04. Juni 2016

betreuender Lehrer: Dominik Kirgis

Los ging es am Dienstagmorgen. Ziel unserer Abschlussfahrt war der Oberbayrische Wintersport- und Hochgebirgsort Garmisch-Partenkirchen.  Leider bestätigte sich bereits auf der Anfahrt mit dem Bus, das für die ganze Woche angekündigte schlechte Wetter.

Nach der Ankunft in der Jugendherberge Garmisch führte uns unser erster Weg in die Stadt. Der einsetzende Regen sollte uns einen Vorgeschmack auf das geben, was uns in den kommenden Tagen erwarten sollte. Mit einem Besuch der Stadt schlossen wir den ersten Tag programmmäßig ab.

Am folgenden Mittwoch war eigentlich eine Fahrt mit der Bayrischen Zugspitzbahn auf Deutschlands Höchsten Berg geplant. Jedoch sorgten Schneehöhen von über 3m, starke Schneefälle ab 1750m und dichter Neben dafür, dass dieser Programmpunkt nicht stattfinden konnte. Anstelle der Fahrt mit der Zugspitzbahn führte uns die Regionalbahn ins 20 km entfernte Mittenwald, am Fuß des Karwendelgebirges. Dort konnte die historische Altstadt mit der Weltbekannten Lüftlmalerei erkundet werden. Auch sorgte das niederschlagsfreie Wetter dort für eine deutlich bessere Laune. Das Highlight des Tages war der Besuch im Geigenbaumuseum. Mittenwald gilt als die Geigenbaustadt.

Donnerstags führte eine kleine Wanderung im Regen durch die Partnachklamm. Vorbei am olympischen Skistadion durch die enge und ausgewaschene Partnachschlucht. Die meisten Schülerinnen und Schüler gingen, nachdem die Klamm besichtig war, ins Alpspitzbad nach Garmisch. Dort sollten Whirlpool, Rutsche und Wellenbad für Abwechslung sorgen. Einige Schülerinnen und Schüler nutzten das sich bessernde Wetter für eine Bergtour. Über die sich in der Sommerpause befindenden Skipisten führte der Weg 1100 Höhenmeter hinauf zum Kreuzeck. Dort mussten teilweise Teile der Wegstrecken durch tiefen Schnee gegangen werden. Das Kreueck ist jener Ort, an dem das weltbekannte Kandahar-Abfahrtsrennen, das ein alljährliches Highlight im alpinen Weltcupcircus darstellt, gestartet wird. Nach einer stärkenden Einkehr im völlig einsamen Kreuzeckhaus führte der steile Abstieg entlang der Kandahar bis ins Tal.

Höhepunkt der Abschlussfahrt sollte der Freitag werden. Die Hälfte der Gruppe fuhr mit der Bahn ins benachbarte Österreich. In Tirols Hauptstadt Innsbruck wurde der Alpenzoo besucht. Beim Alpenzoo handelt es sich um einen Tierpark, der ausschließlich Tiere aus den Hochgebirgen aller Kontinente beherbergt. Im Anschluss wurde noch Freizeit in der weltbekannten Altstadt Innsbrucks verbracht.

Die andere Hälfte verbrachte ebenfalls den Tag bei den österreichischen Nachbarn. In Heiming im Ötztal wurde es ernst. Mit Hilfe von Klettergurten, Helmen und Klettersteigsets wurde die 400m hohe Geierwand, ein Klettersteig der Kategorie C, bezwungen. Unter fachkundiger Anleitung und Betreuung der beiden professionellen Bergführern Andreas Biberger und Thomas Exner wurde dieses Wagnis zu einem sicheren und unvergesslichen Erlebnis, das alle Beteiligten noch lange in Erinnerung bleiben wird.

Samstags führte uns der Weg wieder heim nach Herrenberg.

An dieser Stelle möchten wir dem Förderverein ganz besonders danken, da durch seine Unterstützung eine solche Abschlussfahrt erst möglich gemacht werden konnte.

(Dominik Kirgis)