Klassenprojekte

betreuende Lehrkräfte: Ilona Will, Manfred Rehbein

Hi - zu diesem Bericht über unsere Studienfahrt nach Berlin der Klassen 9f und 9a!

Auch unsere Reise begann mit einer langen Busfahrt am Montag.
Erster Lichtblick bei der Ankunft: unser Hostel war direkt vor der berühmten Dönerbude Mustafa´s Gemüse Kebap.
Einige Schüler wagten sich in die extrem lange Menschenschlange, um eine geschlagene Stunde auf diesen ach so unglaublichen Döner zu warten. Laut Aussage war es auch der beste Döner aller Zeiten und absolut geil, einer anderen Aussage zufolge war er gar nicht so besonders.

Als die Schüler dann - weit nach der angegebenen Nachtruhe im Hostel - dann auch wirklich schliefen, klingelte der Wecker recht früh als Zeichen, sich nun den politischen Dingen zu zuwenden.

Unser erster Tag, der Dienstag,  begann mit einer 3-stündigen Stadtrundfahrt, die gar nicht so langweilig war, wie ich ursprünglich dachte. Unser Führer Vladislav Martynek machte seine Sache echt gut, sodass keiner der Schüler eingeschlafen ist smile. Höhepunkte waren die Besichtigung der Berliner Mauer im Ostteil der Stadt sowie das Holocaustdenkmal.

Um 14:00 Uhr stand der Termin im Bundesrat an. Am Anfang war die Führung noch etwas spröde, aber als wir dann einen praktischen Teil hatten, war die Sache doch noch ganz lustig.
Wir sollten eine Sitzung nachspielen, wie so etwas bei einem Gesetzesentwurf ablaufen würde. Dazu wurden die Bundesländer, die Bundesregierung und die Präsidentin benötigt.
Unser Diskussionsthema war „Führerschein ab 16“.
Die Regierung musste einen Gesetzesentwurf verfassen und vortragen. Daraufhin wurden dann die anderen Bundesländer aufgerufen und sagten ihre Meinung dazu.
Das war eigentlich voll cool und hat auch Spaß gemacht.

Den Mittag hatten wir zur freien Verfügung und um 16:30 waren alle wieder pünktlich vor dem Reichstag. Dort ist fast die Hälfte der Schüler während des Vortrag auf den Tribünen des Plenarsaals eingeschlafen embarassed was aber, glaube ich, größtenteils an der eigenen Müdigkeit lag und nicht am Vortrag der netten Dame.
Danach „hätten“ wir eigentlich ein Gespräch mit dem Politiker Clemens Binninger gehabt, der aber leider nicht da war, da er noch in einer Besprechung festsaß. Dafür durften wir mit einer Mitarbeiterin von ihm plaudern.
Anschließend sind wir noch hoch in die Glaskuppel, von der man auch direkt nach unten in den Plenarsaal schauen konnte, und der Ausblick da war echt nicht schlecht.
Also Daumen hoch für die Aussicht XD.
Den Abend schlossen wir mit einem Kinobesuch und Rückweg  durch das beleuchtete Brandenburger Tor und dem Gendarmenmarkt.


Am nächsten Mittwochmorgen ging eine (etwas übermüdete) Masse an Schülern ins ZDF Hauptstadtstudio zur Live-Sendung des Morgenmagazins um 8:25 Uhr. Das war echt ne ganz coole Erfahrung.
Gerne wieder smile

Um 10:30 hatten wir einen Termin bei der Gedenkstätte Berliner Mauer. Dieser Vortrag war nicht unbedingt lohnenswert aber ganz ok.
Danach hatten wir eine Führung in der Gedenkstätte Hohenschönhausen (ehemalige Stasi-Untersuchungshaftanstalt ).
Die Führung an sich war echt gut und informativ, leider nur etwas zu lang (2 st.), sodass die Konzentration irgendwann auch nachließ.
 
Toll war, dass wir den Abend zur freien Verfügung hatten und wir in Kleingruppen entweder die Geheimtipps des Stadtführers Martynek aufsuchen oder einfach in unseren  - oder dem ein oder anderen Zimmer im Hostel – ausruhen konnten.


Der nächste Morgen begann erstmal mit einem kleinen Drama in der Sicherheitskontrolle des Bundeskanzleramtes.
Alle Getränke mussten weggeschmissen werden. Große Empörung auf Seiten der Schüler, die nun ihre Getränke auf ex runterschüttenden smile
Danach im Gebäude: WOW neutral
Schick sah das schon aus, das muss man dem Architekten lassen. Nach einer Tour durch das Haus durften wir sogar kurz in den Konferenzsaal, in dem die Besprechungen des Bundeskabinetts stattfinden.
Um 13:00 Uhr hatten wir noch eine Führung im jüdischen Museum. Der Aufbau des Museums war echt voll cool. Also im Prinzip war das ganze Ding irgendwie schief. Es gab einen Bereich draußen, da war der Boden total schräg -  aber dort waren auch so hohe Betonsäulen, die auch schräg standen, sodass man den Eindruck hatte, das ganze wäre gerade.
War man wieder drinnen, hatte man den totalen Drehwurm XD.

Danach hatten wir NOCH EINE Führung in den Berliner Unterwelten.
Diese Führung war mit Abstand die beste von allen!!! Unser Führer, der gleichzeitig auch Schauspieler von Beruf ist,  hat das einfach so genial gemacht wink
Also falls ihr mal in Berlin landen solltet:
Besucht die Berliner Unterwelten „Geschichtsspeicher Fichtebunker“. Es lohnt sich wirklich.

Abends kamen wir noch in den Genuss des Musicals „Hinterm Horizont“.
(Ich glaube die Schüler waren nicht so von den Socken, wie Herr Rehbein, der wohl schon zum zweiten? Mal in dem Musical war.)

Am nächsten Morgen hieß es dann schnell noch alles zusammenpacken und sauber zu machen. Dann ging´s ab in den Bus und auf nachhause.

Tschüss Berlin vielleicht sieht man sich ja mal wieder smile


PS: Berlin war echt cool. Auch die politischen Dinge haben mich etwas überrascht, da sie teilweise gar nicht so langweilig waren, wie ich ursprünglich dachte wink

 

(Elena Roller, 9f)


An der Berliner Mauer


Vor dem Brandenburger Tor

Im Bundestag bei nachgespielter Debatte

Im Bundestag bei nachgespielter Debatte

In der Kuppel des Reichstags

Beim Morgenmagazin

Beim Morgenmagazin

Gedenkstätte Berliner Mauer

Vor dem Bundestag

Nach dem Musical

An der Berliner Mauer

Im jüdischen Museum

Beim Musical

Eingang zum Hostel

Fahrt mit dem Luxusliner